Ausstellungen
Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien
Adrian Schiess,
O.T. 19.12.2009
Christiane Fuchs,
O.T. 2009
Foto T. Kemper
Edmund Tucholski,
Colloro 2009-9
Günther Förg, Christiane Fuchs, Norbert Prangenberg, Adrian Schiess, Klaus Schmitt, Phil Sims, Howard Smith, Edmund Tucholski, Markus Weggenmann, Ulrich Wellmann und Jerry Zeniuk: Das sind 11 international agierende Künstler, die sich der Malerei als dem persönlichsten und unmittelbarsten Medium verschrieben haben. In dieser Ausstellung offenbaren sie ihre Meisterschaft auf einem Gebiet, das derzeit in der Kunst eine Wiederentdeckung feiert: der Aquarellmalerei. Mit kaum einer anderen künstlerischen Technik lässt sich der spontane, direkte und emotionale Ausdruck so kongenial transportieren. Sie bildet den Gegenpol zu konzeptuellen Strategien und der Glätte digitaler Medien. Ihre ungeheure Sensibilität ermöglicht feinste Nuancierungen ebenso wie die Intensivierung der Farbe bis hin zu einer leuchtenden Strahlkraft.
Günther Förg
O.T. 2004
Howard Smith
Farbraster # 3
2008
Jerry Zenuik
O.T. 2003
Den Künstlern aus Deutschland, der Schweiz und den USA sind eigene Räume zugeordnet, die ihrem unterschiedlichen Umgang mit dem Medium entsprechen. Auf einen Raum mit mächtigen, wandfüllenden Blättern von Jerry Zeniuk folgen die kleinteiligen All-Over-Installationen von Howard Smith; expandierende Farbverspannungen von Klaus Schmitt werden abgelöst von den bescheidenen Formaten von Christiane Fuchs, die einen beglückenden Moment höchster, in sich ruhender Konzentration vermitteln. Allen künstlerischen Positionen gemeinsam ist die Eigenständigkeit des Aquarells als malerische Ausdrucksform. Die starke Sinnlichkeit dieses Mediums eröffnet grundlegende Fragen nach den Beziehungen zwischen Farbe, Raum, Licht und der Wahrnehmung des Betrachters.
Klaus Schmitt
O.T. 2011
Markus Weggenmann
O.T. 2008
© redsign
Norbert Prangenberg
Bolsena Songs, Nr. 51
© Prolitteris Zürich
" Wasser | Farbe Colour | Water" ist die erste Ausstellung, die das Thema einer autonomen zeitgenössischen Aquarellmalerei im musealen Rahmen zur Diskussion stellt. Das zeitliche Zusammentreffen mit der Ausstellung "Watercolour" in der Tate Britain in London verdeutlicht die Aktualität dieser Thematik. Wir freuen uns, die von Ulrich Wellmann initiierte und gemeinsam mit Roland Scotti kuratierte Ausstellung nach ihrem erfolgreichen Debut im Museum Liner in Appenzell nun in der Städtischen Galerie Villa Zanders dem Publikum präsentieren zu können.
Phil Sims O.T.2009 Uli Wellmann: O.T 2011
Weitere Informationen rund um diese und andere Ausstellungen finden sie auf der Webseite der Städtischen Galerie Villa Zanders: Klicken Sie bitte hier.
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14.00 - 18.00 Uhr
Do 14.00 - 20.00 Uhr
So 11.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Veranstaltungen zur Ausstellung
Fr. 04.11.2011, 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung
Öffentliche Führungen
Do 17.11.2011 18 Uhr Dr. Petra Oelschlägel
So 20.11.2011 11 Uhr Dr. Petra Oelschlägel
Mi 23.11.2011 12.30 Uhr* Kunst und Suppe am Markttag Dr. Petra Oelschlägel
So 27.11.2011 11 Uhr Sabine Elsa Müller M.A.
Do 08.12.2011 16 Uhr* Kunst, Keks und Kerze Dr. Petra Oelschlägel
So 11.12.2011 11 Uhr Sabine Elsa Müller M.A.
So 08.01.2012 11 Uhr Sabine Elsa Müller M.A.
So 29.01.2012 11 Uhr Sabine Elsa Müller M.A.
So 26.02.2012 11 Uhr Sabine Elsa Müller M.A.
So 11.03.2012 15 Uhr Dr. Petra Oelschlägel
* Anmeldung erforderlich.
Weitere Führungen auf Anfrage.
Kunst 60 +
Führungen für Senioren mit anschließendem Kaffeetrinken
mit Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Do 10.11.2011
Do 17.11.2011
Do 24.11.2011
Do 01.12.2011
Do 29.12.2011
Do 05.01.2012
Do 12.01.2012
Do 26.01.2012
Do 09.02.2012
Do 23.02.2012
jeweils um 15 Uhr, Anmeldung erforderlich!
Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Jeweils am 1. Sonntag im Monat wird künstlerisch-kreatives
Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters angeboten.
So 06.11.2011 Michael Wittassek
So 04.12.2011 Claudia Betzin
So 05.02.2012 Jennifer Walther-Hammel M.A.
So 04.03.2012 Michael Wittassek
jeweils 11–13 Uhr
Gespräche im Roten Salon
Vortrag und Diskussion „Die Aquarellmalerei – ein kunsthistorischer Überblick“ – Referent: Dr. Uwe Westfehling, Kunsthistoriker, Neunkirchen
Di 08.11.2011 19.30 Uhr
„Das Aquarell heute – oder die erträgliche Leichtigkeit der Farbe“
Referentin: Eva Degenhardt, philosophiekunst e.V., Köln
Di 29.11.2011 19.30 Uhr
Gesprächsrunde
Das Aquarell als Erneuerer der Malerei?
Diskussion mit Brigitte Biebrach-Schmitt, Kunsttherapeutin, Dr. Tobias Burg, Museum Folkwang Essen, Edmund Tucholski, Künstler, und Ulrich Wellmann,
Künstler, Moderation: Dr. Petra Oelschlägel
Do 26.01. 2012 19 Uhr
Vorschau
Junge Positionen
Ein Projekt zur Aquarellmalerei der Klasse von Katharina Grosse, Kunstakademie Düsseldorf
22.01.–11.03.2012
Finissage
So 11.03.2012 17 Uhr
Eunah Hwang, Piano
Tan Dun „Eight Memories in Watercolor, op.1“
Diese Ausstellung stellt erstmals das Thema einer autonomen Aquarellmalerei im musealen Rahmen zur Diskussion. Nach ihrem erfolgreichen Debut im Museum Liner in Appenzell ist dies die einzige Präsentation der von Ulrich Wellmann initiierten und mit Roland Scotti kuratierten Ausstellung in Deutschland.
© VG Bild-Kunst: C. Fuchs, N. Prangenberg, A. Schiess, K. Schmitt,
E. Tucholski, U. Wellmann
Städtische Galerie Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
22. Januar 2012 - 11. März 2012
Klasse Grosse
Kunstakademie Düsseldorf
Diese Ausstellung mit zwanzig Studentinnen und Studenten aus der Klasse von Professor Katharina Grosse ist ein Projekt zur Ausstellung Wasser | Farbe Colour | Water.
Marco Biermann Domingo Chaves
Paul Czerlitzki Liza Dieckwisch
Palina Petrovna Nanja Gemmer
Lukas Glinkowski Julia Gruner
Niels Hübner Anica Kehr
Isabelle Keßels Ae-Ran Kim
Pierre Knop Ruri Matsumoto
Lea Peters Jennifer Schulz
Ruben Smulczynski Hannah Stragholz
Moritz Trzebitzky Noemi Weber
Die Aquarellmalerei feiert derzeit eine Wiederentdeckung. Mit kaum einer anderen künstlerischen Technik lässt sich der spontane, direkte und emotionale Ausdruck so kongenial transportieren. Ihre ungeheure Sensibilität ermöglicht feinste Nuancierungen ebenso wie die Intensivierung der Farbe bis hin zu einer leuchtenden Strahlkraft. Die StudentInnen arbeiten in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Video und Installation und interpretieren die Wasserfarbmalerei neu.
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14.00 - 18.00 Uhr
Do 14.00 - 20.00 Uhr
So 11.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Veranstaltungen zur Ausstellung
So. 22.01.2012, 11:30 Uhr Ausstellungseröffnung
Begrüßung Lutz Urbach, Bürgermeister
Einführung Dr. Petra Oelschlägel, Kom. Leiterin der Städtischen Galerie Villa Zanders
Musik Eunah Hwang
Tan Dun: „Eight Memories in Watercolor, op. 1“
Volkshochschule
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach
27. Januar bis 24. Februar 2012
StadtLeben
Gruppe ZWEIFELLOS
Radierung, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Lichtinstallation
Der Titel der Ausstellung „StadtLeben“ meint einerseits das Leben in der Stadt, aber auch das Leben einer Stadt als Organismus, als Moloch – von Menschen geschaffen in einer eigenen Dynamik, oft in historischen, sich wiederholenden Zeiträumen.
Urbanes Leben ist vielfältiger, häufig auch anonymer als das Leben in ländlichen Strukturen. Dennoch: Angebote in Kultur, Bildung, Arbeit, Konsum und Freizeit sind breiter gefächert. Zum urbanen Leben gehört auch die Vielfalt der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Schattenseiten des Lebens in der Stadt sind Hektik, Einsamkeit, Umweltverschmutzung, Verarmung und Verelendung.
Diese Aspekte zum Thema StadtLeben haben die Künstler der internationalen Gruppe Zweifellos umgesetzt in Fotografie, Holzschnitten, Lichtinstallationen, Malerei, Objekten und Videoproduktionen in individuellen Aussagen.
Eckard Alker
Ute Braun
Wilhelm Gorré
Klaus Hansen
Maxime Héry
Manuele Klein
Viola Kramer
Frédéric Pinton
Marlis Sauer
molitor & kuzmin
Gisela Schwarz
Lothar Sütterlin
Tong Liang-Xiu Jian
Detlev Weigand
kommen aus den Kulturkreisen, China, Deutschland, Frankreich, Ukraine.
Den Katalog zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 08:00 - 21:00 Uhr
Veranstaltung zur Ausstellung:
Fr., 27.01.2012, 19:00 Uhr Vernissage
Begrüßung: Dr. Birgitt Killersreiter
Einführung: Gisela Schwarz
Zwischenspiel: Stockhausen Stiftung für Musik –
Norbert Krämer, Percussioner, mit zwei Werken aus „Tierkreise“
Stadtarchiv
Hauptstraße 310
51465 Bergisch Gladbach
Historische Personenstandsregister als Quelle zur Familienforschung
Das Stadtarchiv Bergisch Gladbach hat vom Standesamt Zivil- und Personenstandsregister übernommen. Die Bensberger und Gladbacher Geburtenregister von 1810 bis 1898, die Heiratsregister von 1810 bis 1928 und die Sterberegister von 1810 bis 1978 befinden sich seit Ende Juli im Stadtarchiv und können dort - von wenigen Ausnahmen abgesehen - eingesehen werden.
In zwei Vitrinen präsentiert das Stadtarchiv beispielhaft einige Standesamtsregister und zeigt, wie diese und andere Archivquellen zur Familienforschung genutzt werden können. Am Beispiel des 1937 mit 92 Jahren verstorbenen Refrather Originals Heinrich Kolter bieten Totenzettel, Zeitungsartikel und Fotos Einblicke in die Arbeitsmöglichkeiten von Familienforschern. Die Heiratsurkunde von Eduard Poensgen und Aurelie Fues vom 17. September 1843 bietet den Einstieg zu einem Stammbaum der Fabrikantenfamilie Poensgen auf der Kieppemühle, auf der von 1672 bis 1966 Papier hergestellt wurde.
Die Archivvitrinen wurden von zwei Auszubildenden gestaltet, die den Beruf des Archivars erlernen.
Weitere Informationen unter: Telefon 02202/142208
Haben die 10 Gebote heute noch eine Bedeutung? Wie werden sie heute verstanden? Werden sie überhaupt noch verstanden?
Mit diesen und anderen Fragen haben sich Gerda Reh und Alo Renard auseinandergesetzt und präsentieren nun in einer gemeinsamen Ausstellung ihre Arbeiten. Seit langem haben sie sich mit dem Gedanken getragen, das Thema mit verschiedenen künstlerischen Mitteln anzugehen und in einer gemeinsamen Aktion gegenüberzustellen. In 2011 begeisterten sie mit dieser Ausstellung die Besucher von St. Theodor in Köln-Vingst.
Die Unterschiedlichkeit in der Aussage der beiden Künstler macht hier den besonderen Reiz aus und bietet Diskussions- und Zündstoff. Während Gerda Reh das komplexe Thema in einer 10teiligen Installation verarbeitet hat, hat Alo Renard 11 Tafeln angefertigt. Die 20 Gebote werden dem heutigen Werteverfall gegenübergestellt. Ein Teil der Gesellschaft lebt im Überfluss und ignoriert die Gebote aus Eigennutz. Ein anderer Teil ist gezwungen, Gebote zu übertreten, um zu überleben.
Kirchen sind Orte der Andacht! Kunst im Kirchenraum, Kunst und die zehn Gebote in der ruhigen Atmosphäre, die ein Kirchenraum stets verbreitet, weisen auf ein ganz besonderes Ereignis!
Mahnend und zur Besinnung auffordernd fügen sich die Kunstwerke der AdK – Künstler Gerda Reh und Alo Renard in die modere Kirchenarchitektur ein, in den lichten Bau, der im Jahre 1959 nach den Plänen des deutschen Architekten Bernhard Rotterdam erbaut und dem ehemaligen Kölner Erzbischof, dem Hl. Engelbert (von Berg) geweiht wurde.
Die Kunstausstellung wird eingebettet in ein Ereignis, das in Rommerscheid und darüber hinaus großen Zuspruch findet und möglichst viele Besucher anzieht. Dies ist die alljährlich vom Bürgerverein im Rahmen einer Hl. Messe verliehene St. Engelbert-Plakette an einen verdienten Bürger oder eine Bürgerin Rommerscheids.
Vita
Alo Renard
Jahrgang 1944, freier Künstler, lebt und arbeitet in Köln
Mitglied des AdK (Arbeitskreis der Künstler e. V. Bergisch Gladbach)
"In meinen Arbeiten befasse ich mich hauptsächlich mit sozialkritischen Themen, die ich auf unterschiedlichste Weise umsetze.
Die Darstellung des Zyklus „10 Gebote“ erfolgte in (fast) abstrakter Weise, um die Ausdrucksmöglichkeiten besser ausschöpfen zu können. Sie sollen dazu beitragen, dass wir die Bedeutung der Gebote in der heutigen Zeit hinterfragen."
Ausstellungen u. a. in Köln, Bergisch Gladbach, Kürten, Leverkusen, Neuss, Rheinberg, Frankfurt, Berlin und in den Niederlanden.
Kreuzweg für die Pfarrkirche St. Theodor in Köln-Vingst
Homepage: www.aloart.de
Gerda Reh
geb. Niederschlesien
lebt in Bergisch Gladbach seit 1951
Künstlerische Ausbildung: Bad Langensalza, Leverkusen
Arbeitskreis der Künstler
1984-85 Mitglied ( Gründungsmitglied )
2004 Ehrenmitglied
2006 silberne Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach
Gruppen und Einzelausstellungen in der Region
e Mail: gerdareh@3f94207afbf34138a75d4b2eb65d42a0gmail.com
Öffnungszeiten
Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr
Sa - So 10:00 - 18:00 Uhr
Veranstaltungen zur Ausstellung
Sa., 24.03.2012
19:00 Uhr: Hl. Messe
20:00 Uhr: Plakettenverleihung: Karl Hubert Hagen, Vorsitzender des Bürgervereins Rommerscheid e.V.
20:30 Uhr: Ausstellungseröffnung
Begrüßung, Hajo Tiefenstädter, Vorsitzender des AdK
Einführung zur Ausstellung: Pastoralreferent Manfred Hartmann
Die Veranstaltung wird begleitet vom Chor der Rommerscheider ChoryFeen e.V. unter der Leitung von Konrad Jung.
© AdK - Barbara Stewen
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Kardinal-Schulte-Haus
Overather Str. 51-53, 51429 Bensberg
31. Januar bis 24. Juni 2012
64. Kunstbegegnung
„Wer sich selbst und andere kennt …“
Malerei von Mehmet Güler
Mehmet Güler ist einer der bekanntesten türkischen Künstler. Seine Bilder leben von einer leidenschaftlichen Farbkultur. Heftig aufgetragene Farben korrespondieren mit ruhiger flächiger Malerei. Darunter erscheinen oftmals geschriebene Texte und zarte Körperstudien. Seine unverwechselbare Handschrift verbindet eine abstrahierende Malweise mit deutlichen Erinnerungen an Figürlichkeit. Thematisch setzt er sich besonders mit der Begegnung von Kulturen auseinander. So finden vor allem Situationen von einem friedlichem Nebeneinander der modernen westlichen und der traditionellen türkischen Kultur in seinen sinnlich erlebbaren Bildern Ausdruck. Es sind zeitunabhängige malerische Aussagen, die den Blick aus dem Orient mit dem aus dem Okzident vereinen.
Zur Eröffnung der 64. Kunstbegegnung Bensberg mit Werken von Mehmet Güler und einer Begegnung mit dem Künstler laden wir Sie herzlich nach Bensberg ein.
Öffnungszeiten
täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr
Kieser
Odenthaler Str. 19
51465 Bergisch Gladbach
02. März 2012 bis 13. April 2012
"Lösungen"
Mechtild Stroß und Waltraud Wolf zeigen Malerei, Objektboxen und Installationen
6. Kunstausstellung des AdK, Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V., im Hause Kieser
In der sechsten AdK-Ausstellung im Hause Kieser beschäftigen sich die AdK - Künstlerinnen Mechthild Stroß und Waltraud Wolf gemeinsam mit dem spannenden Thema "Lösungen".
Lösungen? Das Wort assoziiert vorausgehende Konflikte!
Nicht so bei dem eingespielten Team Mechtild Stroß und Waltraud Wolf: Durch künstlerische Intuition, intelligentes Handeln, durch bewusste und spontane Arbeitsprozesse kommen die Künstlerinnen zu erstaunlichen Ergebnissen, denn es gibt stets nicht nur eine Lösung:
Statement der Künstlerinnen:
„Wir haben das Thema „Lösungen“ frei für diese Ausstellung erarbeitet - so lauten auch die Titel einzelner Bilder: Auflösung, Lösung, Ablösung, Erlösung, Not-lösung, Zwischenlösung, Einlösung....“
Da sind z.B. zwei Arbeiten aus Stoff auf Leinwand betitelt: „Auflösung I und II“. Daran haben wir gemeinsam gearbeitet. Die beiden Arbeiten sind entstanden während des Prozesses auf der Suche nach Lösungen!
Die Assemblagen in Acrylboxen sind mögliche Lösungen, vielleicht Erlösungen oder Scheinlösungen!“
Gezeigt werden auch Einzelwerke, Acrylbilder, gemalt auf Leinwand und eine Installation.
"Manchmal entstehen Lösungen, ohne dass man sie sucht. Die ewige Suche nach Lösungen wird auch hier wahrscheinlich nicht enden.“
Man darf gespannt sein!
Vita
Mechtild Stroß
Glasfachschule Rheinbach
Fachhochschule für Kunst und Design Köln
Freie Malerei
Illustration und Zeichnung bei Prof. Gottfried Wiegand
Visuelle Kommunikation bei Prof. Hans Buschfeld
Diplom-Designerin
Malerei Collage Zeichnung Objektkästen Installationen
Sammeln und finden stehen im Vordergrund.
Erfahrungen und Erlebnisse werden in neue Zusammenhänge gestellt.
Wege werden beschrieben und erzählt.
mail@850035b16db54cbd91e12cc2c323d254mechtildstross.de
http://www.mechtildstross.de/
Waltraud Wolf
Fachhochschule für Innenarchitektur in Detmold
1983-1992 Tätigkeit in einem Atelier für Architektur-Modellbau
1993 Schreinerlehre in einem Restaurierungs-Betrieb
als Schreinerin beschäftigt bis 2005
Seit 2006 Atelier in Bergisch Gladbach
- Wiederaufbereiten von Kleinmöbeln
- Kunstprojekte
- Malerei
- Tischinstallationen
- Handtaschen
weenawolf@b8d17c5ab35143ada598a34a63127b28web.de
http://www.detsvenskarummet.de/
http://www.art-in-nonsense.com/
Beide Künstler sind Mitglieder des AdK (Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V.)
Ein Gemeinschaftsprojekt des AdK in Kooperation mit Kieser Training Bergisch Gladbach.
„Kunst und Wirtschaft kooperieren, Kunst und Bewegung harmonieren“, das war der Slogan der ersten Ausstellung bei Kieser mit dem Titel „Auftakt“. Nun findet bereits zum sechsten Mal im Kunstraum Kieser Training eine Kunstausstellung statt. Die Künstler erhalten einen bewachten Ausstellungsraum, der täglich von morgens bis abends geöffnet ist, und Kieser- Besucher können sich nach dem Training über die „Kunststücke“ und „Lichtblicke“ freuen.
Öffnungszeiten
Mo - Fr 7:30 bis 21:30 Uhr
Sa, So und Feiertage 9:00 bis 18:00 Uhr
Veranstaltungen zur Ausstellung
Fr. 02.03.2012, 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung
Begrüßung: Kathrin Fredebölling, Leiterin Kieser Training
Einführung: Katrin Riebel, Kunsthistorikerin
© AdK - Barbara Stewen
Frühling (Bildausschnitt)
04. März 2012 bis 31. Mai 2012
Vom Rad des Lebens
Bilderausstellung mit
Werken von Dagmar Laustroer
Die letzten Tage eines Menschen sind oft nicht nur für ihn selbst sondern auch für die Angehörigen recht beschwerlich. Hilfe und Unterstützung bietet das Hospiz in Form einer ganzheitlichen Sterbe- und Trauerbegleitung an.
Die Künstlerin Dagmar Laustroer trägt dazu bei, indem sie auf der Palliativ- und Hospizstation des Vinzenz Pallotti Hospitals die Sterbenden und ihre Angehörigen mit ihrer Kunst für drei Monate begleitet.
Die Zeit der Ausstellung „Vom Rad des Lebens“ fällt in den Frühling. Das Lebensrad ist ein archetypisches Symbol für das Selbst des Menschen, und im Frühling schließt sich der Kreis eines Lebensringes. Die Natur erwacht zum neuen Leben. Leben und Tod sind in dieser Jahreszeit eng miteinander verbunden. Sie bilden gemeinsam den Rahmen zur Erfahrung unseres Selbst. In dieser Jahreszeit können wir uns als Grenzgänger zwischen den Welten verstehen.
Das zeigen die ausgestellten Arbeiten von Dagmar Laustroer auf unterschiedliche Weise und mit vielfältigen bildnerischen Mitteln.
Gegenständliche Malerei, Collagen oder Tuschezeichnungen haben mystischen oder märchenhaften Charakter. Bestimmte archetypische Symbole wie z. B. der Baum oder der Kreis kehren immer wieder. Die menschliche Entwicklung, Wandlungsprozesse und die Existenz einer Anderswelt sind hier zentrale Themen.
Gefühle wie Schmerz und Trauer oder Lebenskraft und Freude sprechen gleichberechtigt aus den abstrakten Arbeiten der Künstlerin. In der Abfolge der Bilder wird auch hier der Wandlungsprozess in der menschlichen Entwicklung, die über den Tod hinaus eine andere Form der Existenz erfährt und neues Leben möglich macht, veranschaulicht.
Die in sich zurückkehrende Kreislinie als Formgebung des Lebensrades symbolisiert Erfahrungsinhalte, die sich periodisch wiederholen: Tag u. Nacht, die Jahreszeiten, Geburt und Tod, Werden und Vergehen. Dieser ewig gleiche Rhythmus schafft Ordnung und Halt, vermag die Sterbenden sowohl als auch die Trauernden auf ihren oft mühevollem Weg zu unterstützen.
Dagmar Laustroer wurde 1953 in Bergisch Gladbach geboren.
Bis 2007 unterrichtete sie die Fächer Englisch, Textilgestaltung und Kunst an einer Realschule. Seitdem widmet sie sich der Malerei und der Poesie, illustriert Märchen und leitet ganzheitlich ausgerichtete Kurse zum Thema „Intuitiv Malen“.
Kontakt: dagmar6226ed00050f41ae9a9c16fdd93060e0.laustroer@0318794d33894a99b90c912695bdd6bagmx.net
Tel. 02202-39082
Informationen unter http://www.mein-erzaehlgut.de/
Veranstaltungen zur Ausstellung
So 04.03.2012, 15:00 Uhr Ausstellungseröffnung
Begrüßung: Herr Reimann, stellvertretender Verwaltungsdirektor des VPH
Einführung: Dagmar Laustroer, Künstlerin und Pädagogin
Märchen von Tod u. Wiedergeburt: R. Harms u. A. Melle, Märchenerzählerinnen
Musikalischer Rahmen: Anita Kutscher, Anne und Isabell Stumpf, Flöte
Internationale Franz Liszt Akademie
Wilhelm-Klein-Str. 18-20
51427 Bergisch Gladbach - Refrath
03. Dezember 2011 bis 04. März 2012
UKIYO-E AUSSTELLUNG - JAPANISCHE FARBHOLZSCHNITTE
In der Internationalen Franz Liszt Akademie ist vom 03.12.2011 bis zum 04.03.2012 die Ausstellung „Japanischen Farbholzschnitte - Berühmte Orte der mehr als 60 Provinzen” von Hiroshige Utagawa (1797-1858) zu sehen.
Öffnungszeiten
Sa 17:00 - 20:00 Uhr
So 11:00 - 18:00 Uhr
Geschlossen am 17.,24.,25.,31.Dez, 1.,28.Jan. und 11.,18.,19.,25.Feb.
Veranstaltungen zur Ausstellung
Sa 03.12.2011 Ausstellungseröffnung
Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch begleitet.
Der Eintritt ist frei.
Luftbild Rathaus Bensberg von Peter Mattes
Volkshochschule
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach
Dauerausstellung
Luftbilder von Peter Mattes
Peter Mattes hat als Stadtfotograf über Jahrzehnte hinweg Straßen, Gebäude, Personen und Ereignisse in Bergisch Gladbach fotografisch festgehalten. Im Januar 2010 ist er, nur 53 Jahre alt, gestorben. Seinen fotografischen Nachlass hat er testamentarisch dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach vermacht. Zu den schätzungsweise 20.000 Papierabzügen, die im vergangenen Jahr in das Archivmagazin übernommen worden sind, gehören auch zahlreiche Luftbilder.
Zwischen 1986 und 2009 hat Peter Mattes die Ortsteile Bergisch Gladbachs aus dem Flugzeug heraus festgehalten. Die etwa 400 Luftbilder, die Bergisch Gladbach aus ungewöhnlichem Blickwinkel dokumentieren, hat das Stadtarchiv inzwischen geordnet und verzeichnet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können diese Bilder im Stadtarchiv an der Hauptstraße 310 einsehen. Von den Aufnahmen können auch Fotoausdrucke im Format DIN A 4 zum Preis von je 5,00 Euro angefertigt werden. Zwei Dutzend großformatiger Luftaufnahmen von Peter Mattes sind zudem in einer Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss der Volkshochschule in Haus Buchmühle zu sehen.
Öffnungszeiten der VHS
Mo – Fr, 8 – 21 Uhr
Weitere Informationen unter: Telefon 02202/142208 (Stadtarchiv)