Ausstellungen

Die aktuellen Sonderausstellungen in den Bergisch Gladbacher Museen und Galerien 

Termin vor Ort

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 - 14 23 34 / 14 23 56
kunstmuseum@09d67b0a5f8b49b59a027d5f5dd18392stadt-gl.de

10. April 2016 bis 12. Juni 2016
Termin vor Ort 2

Volker Diefenbach
Margret Schopka
Rosemarie Stuffer
Karsten Panzer PerZan

Der TERMIN VOR ORT zeichnet sich in diesem Jahr durch die Gegensätzlichkeit der künstlerischen Ansätze aus. Für die Werke von Margret Schopka und Rosemarie Stuffer stehen Natur und Landschaft im Zentrum, während Volker Diefenbach und Karsten Panzer PerZan tief in die Abstraktion eintauchen. Im breiten Spektrum des künstlerischen Schaffens in der Region spiegelt sich auf beeindruckende Weise die Vielfältigkeit unserer Zeit.

Volker Diefenbach: Conversum 27B, 2015
Volker Diefenbach: Conversum 27B, 2015
UV-Druck auf Alu-Dibond, 100 x 100 cm
Volker Diefenbach (Jg. 1954) begann 17-jährig mit künstlerischen Aktivitäten und nahm 1980 an der Ausstellung „Künstler des Rheinisch-Bergischen Kreises“ teil. Nach dem Studium der Volkswirtschaft und beruflicher Tätigkeit im Bereich Unternehmenssteuerung hat er sich 2013 wieder der künstlerischen Arbeit zugewandt und arbeitet heute unter Zuhilfenahme eigenständig entwickelter Programme der Bilderstellung und Bildbearbeitung. Seine der Konkreten Kunst nahestehenden farbintensiven Werke hinterfragen die  Wahrnehmungsgewohnheiten und loten die Grenzen zwischen Kunst und Gestaltung aus.
Magret Schopka, Intarsien, 2015
Margret Schopka: Intarsien, 2015, Fine Art Print
auf Bütten einer in-situ-Arbeit mit weißem Sand auf
Schnee, 30 x 20 cm; © VG BILD-KUNST Bonn, 2016
Margret Schopka (Jg. 1943) hat in Hamburg Malerei in der Kunstschule Jörk Kalkreuter studiert und nimmt seit 1983 an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Längst ist ihr Werk nicht mehr auf die Malerei zu beschränken, sondern hat sich im sensiblen Umgang mit Materialien und Fundstücken einen sehr persönlichen Ansatz der Erinnerungskultur erarbeitet. Dabei spielen besonders
Naturbeobachtungen und -erlebnisse eine fundamentale Rolle, die durch regelmäßige Islandaufenthalte bestimmt werden.
Rosemarie Stuffer_Traumwunsch2_ 2009_ 50x27x25cm_Transparentpapier_ Draht
Rosemarie Stuffer: Traumwunsch 2, 2009, Papier,
Draht, 50 x 27 x 25, © VG BILD-KUNST Bonn, 2016
Foto: Christian Aberle
Rosemarie Stuffer (Jg. 1941) hat sich nach einer Ausbildung an der Ingenieurschule Mannheim der Bildenden Kunst zugewandt. Seit 1986 nimmt sie an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Besonders die auffallenden Keramikstelen und sensiblen Arbeiten aus Draht und Papier zeigen ihren naturnahen und gleichzeitig an den Grundphänomenen menschlichen Seins interessierten Ansatz. Dabei sind Dualitäten von Statik und Fragilität, offener und verschlossener Form ebenso bedeutsam wie die von Abschottung und Transparenz oder Schwere und Leichtigkeit.
Karsten Panzer PerZan_ ASPM_Kunst-Gen_ 2007
Karsten PanzerPerZan: ASPM_Kunst-Gen, 2007,
Plotter, Leinwand, 110 x 160 cm
Karsten Panzer PerZan (Jg. 1948) hat sich nach Studien der Medizin, Ökonomie und Publizistik Mitte der 80er Jahre der Freien Kunst zugewandt. Dabei hat er ein Metasystem aus Kunst und Life Science erarbeitet, das er unter dem Begriff „iGene-Visions“ in zahlreichen interdisziplinären Symposien und Ausstellungen vorgestellt hat. Seine außergewöhnliche Position verbindet Kunst und Wissenschaft und findet die Synthese zwischen dem binären Zahlensystem und dem genetischen Code der DNA auf der Grundlage des chinesischen I-Ging. Panzer versteht das von ihm entwickelte iGene-Konzept als Möglichkeit eines universellen Erkenntnisinstrumentes der unterschiedlichen Kulturen und Disziplinen.

TERMIN VOR ORT findet nach dem Auftakt 2014 dieses Jahr zum 2. Mal statt. Im Wechsel mit dem ebenfalls im Zweijahresturnus stattfindenden ORTSTERMIN wird Künstlerinnen und Künstlern aus der Region damit ein
Forum geboten, um ihr Werk einem größeren Publikum zu präsentieren. Die VR Bank unterstützt als langjährige Partnerin das Kunstmuseum Villa Zanders und die regionale Kunstszene.

Begleitende Veranstaltungen

Ausstellungseröffnung
So 10.04.2016, 11:30 Uhr
Begrüßung: Lutz Urbach, Bürgermeister
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Kunstmuseum Villa Zanders
Musikalische Begleitung: Anne Kickeberg & Peter Wolf


Künstlergespräch
Di 19.04.2016, 19:30 Uhr
Gespräch mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung
Moderation: Dr. Petra Oelschlägel

Gespräche im Roten Salon
Die Evolution der Fantasie – oder wie der Mensch zum Künstler wurde.
Donnerstag, 12.05.2016, 19:30 Uhr
Vortrag mit Bildern Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann fort, und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen können, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Der Vortrag wird schildern, wie Evolutionsbiologen die Rätsel der Kunst zu lösen versuchen und ein neues Modell vorstellen.
Referent: Prof. Dr. Thomas Junker,
Evolutionsbiologe, Frankfurt/Main

Öffentliche Führungen
Do 19.05.2016, 18:00 Uhr
So 22.05.2016, 14:00 Uhr (Internationaler Museumstag, Eintritt frei)
Weitere Führungen auf Anfrage

Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Jeweils am 1. Sonntag im Monat wird künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
So 01.05.2016, 11:00 – 13:00 Uhr
So 05.06.2016, 11:00 – 13:00 Uhr

Kunstgenuss. Kunst, Kaffee und Kuchen
Führung mit anschließendem Gespräch beim Kaffee.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Do 21.04.2016,
Do 28.04.2016 und
Do 12.05.2016
Jeweils um 15:00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich!

Mit Baby ins Museum
Gespräche über Kunst für Mütter oder Väter mit Kindern
bis 1 Jahr. (In Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte)
Mi 04.05.2016 und
Mi 01.06.2016
Jeweils von 10:30 - 12:00 Uhr. Anmeldung erwünscht.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr

Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@d54fe8aa26af435281cdb30761e2f752villa-zanders.de

Ausstellungseintritt 4 € / 2 €. Für Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach ist der 1. Donnerstag im Monat Eintritt frei.

Barrierefreier Zugang.

Ausschnitt aus Heike Weber, Net, 1996 C

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach



28. Februar 2016 bis 29. Mai 2016
Heike Weber - 23

                                                                 Ausschnitt aus Heike Weber,Net,1996,c
                                                                                               VG BILD-KUNST Bonn,2016

Heike Weber (Jg. 1962) hat 1998 mit ihrem Salonstück im Grünen Salon der Villa Zanders ein neues Kapitel in ihrem Werk aufgeschlagen, das ihre Arbeit entscheidend vorantrieb.

Nach fast zwanzig Jahren kehrt die inzwischen international anerkannte Künstlerin zurück und präsentiert in einer retrospektiv angelegten Einzelausstellung die Vielfalt ihres Oeuvres. Der Titel „23“ nimmt Bezug auf die Zeitspanne zwischen der ältesten und der jüngsten Arbeit: 1993 zeigte sie im Kölnischen Kunstverein ihre Styropor-Kuben, die den Beginn ihrer Karriere markieren und jetzt erstmals wieder zu sehen sind. Darüber hinaus steht die 23 in enger Verbindung zu den utopischen und ideologischen Triebkräften der Pop- Kultur, einer wichtigen Referenzgröße in diesem Werk.

HeikeWeber
Heike Weber,Salonstücke 6,
Kunstmuseum Villa Zanders,
1998 © VG Bild-Kunst,
Bonn 2015

Als zentrales Phänomen zieht sich das Thema Vernetzung durch ihr facettenreiches Werk: Das Netz erscheint als reales Haarnetz in Form einer wandfüllenden Installation oder Zeichnung, verwandelt sich in ein Gespinst fliegender Kuben aus farbiger Kordel oder beherrscht ganze Räume in ihren überbordenden Bodenzeichnungen.

Einen Schwerpunkt innerhalb der Einzelobjekte bilden ihre jüngst entstandenen Scherenschnitte. Mit diesen großformatigen Arbeiten aus schwarzem Fotokarton
positioniert sich Kunst aus Papier in einer ganz eigenen Spielart. Vegetabile Formen in mehreren Lagen sorgen hier für eine irritierend unruhige Plastizität. Doch wird Heike Weber auch in dieser Ausstellung die örtliche Situation mit ihren immer wieder überraschenden ortsspezifischen Installationen auf den Kopf stellen.


Begleitende Veranstaltungen

Ausstellungseröffnung
So 28.02.2016, 11:30 Uhr
Begrüßung: Lutz Urbach, Bürgermeister
Einführung: Dr. Petra Oelschlägel, Kunstmuseum Villa Zanders
Musik-Performance: Stefan Ettlinger

Finissage
So 29.05.2016, 17:00 Uhr
Mit der Katalogpräsentation und einem Künstlergespräch unter der Moderation von Dr. Doris Krystof, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, endet diese Ausstellung.

Gespräche im Roten Salon
Vom Scherenschnitt zum Papierschnitt
Di 15.03.2016, 19:30 Uhr
Während der Goethezeit war der Scherenschnitt ein beliebtes Mittel der bürgerlichen Erinnerungskultur. Nicht selten schmückten Scherenschnitte sämtlicher Familienmitglieder die Wohnzimmerwand. Mit der Erfindung der Fotografie verlor er an Bedeutung. Über die Printmedien und die Papiercollage wurde Papier als künstlerisches Material wiederentdeckt  und in der zeitgenössischen Kunst zu einem großen Thema, das gerade in jüngster Zeit eine erstaunliche Entwicklung zu großformatigen Papierschnitten und komplexen, raumfüllenden Installationen erlebt.
Vortrag mit Bildern
Referentin: Sabine Elsa Müller M.A., Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin, Köln

Heike Weber: Echo, 2015, Pigmentmarker auf Acryl, 10,50 x 5,40 m, spaceliner, ARTER, Istanbul
Echo, 2015, Pigmentmarker auf Acryl, 10,50 x 5,40 m, spaceliner, ARTER, Istanbul, Foto: M. Germen, VG Bild-Kunst Bonn, 2016

Öffentliche Führungen
So 13.03.2016, 11:00 Uhr
So 03.04.2016, 11:00 Uhr
Do 07.04.2016, 18:00 Uhr
So 01.05.2016, 11:00 Uhr
So 22.05.2016, 11:00 Uhr
Weitere Führungen auf Anfrage


Sonntags-Atelier für alle Altersgruppen
Jeweils am 1. Sonntag im Monat wird künstlerisches Arbeiten im Atelier für Besucher jeden Alters angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
So 06.03.2016, 11:00 – 13:00 Uhr
So 03.04.2016, 11:00 – 13:00 Uhr
So 01.05.2016, 11:00 – 13:00 Uhr



Mit Baby ins Museum
Gespräche über Kunst für Mütter und Väter mit Kindern bis 1 Jahr. In Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte.
Mi 02.03.2016,
Mi 06.04.2016,
Mi 04.05.2016
Jeweils von 10:30 – 12:00 Uhr. Anmeldung erwünscht.

Kunstgenuss (Kunst, Kaffee und Kuchen)
Führung mit anschließendem Gespräch beim Kaffee.
Leitung: Sigrid Ernst-Fuchs M.A.
Do 17.03.2016,
Do 24.03.2016,
Do 31.03.2016,
Do 07.04.2016,
Do 14.04.2016
Jeweils um 15 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich!

REAKTIV – Das Kunstlabor
Für junge Menschen von 14 – 22 Jahren, an jedem 2. Samstag im Monat von 14:00 – 18:00 Uhr, unter der Anleitung eines jungen Teams.
Sa 12.03.2016
Zeichnen: zweisam, dreisam, vielsam … Spielerisch zeichnen im Kollektiv.
Sa 09.04.2016
Wortkunst. Ver-dichtet eure Worte zusammen mit einem/r Poetry Slammer/in.
Sa 14.05.2016
Landschaft im Raum. Wir entdecken die Ausstellung „23“ von Heike Weber und entwickeln abstrakte Zeichnungen in unterschiedlichen Medien.

Workshops für Schulen, KiTas und andere Gruppen
Das Angebot kann im gestalterischen Anspruch dem Alter der Teilnehmer angepasst werden. Die Gebühr von 4 Euro pro Teilnehmer beinhaltet Eintritt und Materialkosten.
Beratung und Terminabsprache telefonisch unter 0 22 02 - 14 23 56 oder
14 23 34 oder per E-Mail an: info@b68175e51e074cac8a58c00d14416287villa-zanders.de

Angebot 1
Linien reaktiv
Ein realer oder fiktiver Grundriss auf einen Karton aufgebracht dient uns als Ausgangspunkt unseres Linienspieles. Ecken, Türvorsprünge oder Fensteröffnungen sind für unsere endlosen Linienkreise wie Hindernisse, auf die wir reagieren, um nicht „anzustoßen“ oder über sie hinweg zu zeichnen: Wie ein vielfältiges Echo auf den Raum erleben wir unsere Zeichnung – eine ästhetische
Raumerkundung.

Angebot 2
Schnittbilder
In verschiedenfarbige Kartons werden Gesichter, Muster oder eine Straßenkarte als Scherenschnitt hineingearbeitet. Durch das Übereinanderlegen der Kartons entstehen neue Durchblicke und Ansichten: Es sind plastische Bilder oder Bildobjekte, bei denen sich der ursprünglich dargestellte Gegenstand zu Gunsten einer neuen Vision verliert.

Es erscheint ein Katalog mit Installationsfotos.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr

Telefon: 0 22 02 - 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
info@cbc5186d57af4bb1b4193c1f225267b2villa-zanders.de

Ausstellungseintritt 4 € / 2 €. Für Besucher mit Wohnsitz in Bergisch Gladbach ist der 1. Donnerstag im Monat Eintritt frei.

Barrierefreier Zugang.

Kulturhaus Zanders
Hauptstr. 267 - 269
51465 Bergisch Gladbach

17. April 2016 bis 20. Mai 2016
2 Lehrer - 2 Maler: 1 Ausstellung
Josef Will - Heinz Podgurski




Josef Will

Josef Will
(1930-2005)

 

 

 

 

 




Der in Bergisch Gladbach geborene Künstler entwickelte schon früh seine Neigung zur Bildenden Kunst. Trotzdem entschloss er sich nach dem Abitur 1951 - den wirtschaftlichen Zwängen der Nachkriegsjahre gehorchend – zu einem Studium an der Universität zu Köln und legte 1956 die Diplomprüfung für Handelslehrer ab. Seine Lehrertätigkeit im berufsbildenden Schulwesen der Stadt Köln dauerte von 1956-1981. Mit Hingabe hat er seinen Beruf als Lehrer ausgeübt und ist gleichzeitig mit Erfolg seiner künstlerischen Berufung nachgegangen.

Neben seiner Lehrertätigkeit betreibt Will von 1958-1960 Akt- und Portraitzeichnen bei dem Kölner Maler Heiner Stremmel. Dieser rät ihm die Ölmalerei für längere Zeit aufzugeben und Zeichnungen und Aquarelle, die technisch anspruchsvoller sind, zu bevorzugen. Will hat seinen Rat befolgt.

Bei Treffen im kölnischen Kunstverein bespricht Anton Räderscheidt mit Josef Will die Qualität und Verwendbarkeit der Gouache. Dieses Gespräch markiert den Beginn von Wills zweiter und längster Schaffensperiode.

In den Achtziger Jahren setzt Will sich auch mit dem Verfahren der Monotypie auseinander, einem graphischen Verfahren, das nur einen einzigen Abdruck erlaubt. Hierbei malte er spiegelbildlich auf einer Glasplatte, die er als Druckstock nutzte. Er druckte also von Glas auf Papier.

Bis 2004, ein Jahr vor seinem Tod, hat Josef Will aktiv künstlerisch gearbeitet. Dabei hat er in den letzten Jahren auch noch die abstrakte Malerei für sich entdeckt.

Heinz Podgurski

Heinz Podgurski
(1907 – 1996)

 

 

 



Ihn verschlug es nach dem II. Weltkrieg nach Berg. Gladbach, wo er seine zweite Heimat fand.

Er hatte an der Akademie der Künste als Meisterschüler von Karl Hofer und an der Humboldt-Universität in Berlin Kunstgeschichte und Geschichte studiert.

Als Kunsterzieher bestritt er über viele Jahre hinweg alleine den Kunstunterricht am Gymnasium. Gleichzeitig engagierte er sich am kulturellen Leben in Bergisch Gladbach. Er hielt kunstgeschichtliche Vorträge und unterrichtete an der Volkshochschule, gestaltete Karnevalswagen, baute Bühnenbilder und beteiligte sich als Juror bei Ausschreibungen.

Papier in jedweder Form und Qualität war sein bevorzugtes Medium.

Die Arbeiten sind geprägt durch die Eindrücke, die seine vielen Reisen nach Italien und Frankreich hinterlassen hatten. Lichtdurchflutete Küstenlandschaften, Seen und Grachten, sowie Interieurs und Stillleben in gebrochener, eher zurückhaltender Farbgebung. Sein Alterswerk hingegen ist von Abstraktion zwischen Konstruktivismus und Informell bestimmt.


Öffnungszeiten

Di., Do., So. 15:00 - 18:00 Uhr

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle
Foyer, 1. Etage
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

1. Juni 2016 bis 7. Juli 2016
Entdeckungsreise
Photographien von Markus Bollen

Villa Hügel (Ausschnitt) von Markus Bollen
Villa Hügel (Ausschnitt)

„Woher weiß ich, wie die Welt beschaffen ist? Durch Beobachten.“
Tao Te Ching 54

In seinen Photographien findet er Strukturen und Harmonie in einfachen Dingen der Natur, die uns umgibt. Er möchte das Einfache im Komplizierten zeigen, Motive, die jeder sehen kann. Seine Bilder strahlen eine unglaubliche Ruhe und Kraft aus, die sich auf den Betrachter überträgt.




Markus Bollen wurde 1960 in Hamburg geboren, wuchs auf im Bergischen Land. Nach seiner Ausbildung in Berlin lebte er zwei Jahre in China, reiste von dort nach Japan, Korea und Tibet, später auch nach Südamerika und Nordskandinavien. In der Auftragsphotographie sind Architektur und Menschen seine wichtigsten Themen. Markus Bollen lebt und arbeitet als Photograph in Bensberg.

Veranstaltung zur Ausstellung:
Ausstellungseröffnung
Di, 31.05.2016, 19:00 Uhr
Begrüßung: Dr. Birgitt Killersreiter, Leiterin der VHS
                  Lutz Urbach, Bürgermeister
Musikalische Begleitung: Vitali Ebeling (Gitarre)
Rundgang durch die Ausstellung: Markus Bollen

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 8:00 - 21:00 Uhr
außer an Feiertagen 

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Haus Buchmühle
Foyer, 1. Etage
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach

6. April 2016 bis 20. Mai 2016
"DRUCKFRISCH 2016" - Druckgrafik von 19 Künstlern der Gruppe : ZWEIFELLOS :
Vorderseite Flyer Ausstellung Druckfrisch 2016
19 Künstler aus verschiedenen Regionen Deutschlands, aus Belgien und Frankreich (davon 5 aus dem AdK Bergisch Gladbach) haben sich zusammengefunden, um ihre druckgrafischen Arbeiten vorzustellen, die in den letzten 9 Monaten entstanden sind. Die Künstlerinnen und Künstler haben für diese Ausstellung - jeder in der favorisierten Technik mit eigenen künstlerischen Aussagen - die unterschiedlichen, teilweise seit Jahrhunderten genutzten Techniken beim Holzschnitt und der Radierung angewandt. Darüber hinaus haben sie die Mischtechnik Intaglio angewandt, und diesmal werden zum ersten Mal in der Reihe „Druckfrisch“ ausgewählte digital gedruckte Arbeiten gezeigt.

Künstlerinnen und Künstler
Doris Backhaus
Walli Bauer
Irmgard Esch
Friedrich Förder
Ingrid Golz
Sabine Häusler
Helmut Kesberg
Monika Klein
Heidi Litzinger
Christine Mehl
Klaus Müller
Sabine Neuhaus
Dietmar Noworzyn
Thomas Peter
Frédéric Pinton
Lothar Sütterlin
Helmut Thorn
Dagmar vom Grafen-Connolly
Michaela Winter

Den online-Katalog zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

Veranstaltungen zur Ausstellung
Vernissage
Di 05.04.2016, 19:00 Uhr
Begrüßung und Einführung: Dr. Birgitt Killersreiter

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 8:00 - 21:00 Uhr
außer an Feiertagen 

Einweihung der Elektrischen Köln - Bensberg
Stadtarchiv
Hauptstraße 310
51465 Bergisch Gladbach
„Karren, Panzer, Bahnen.
Verkehrsmittel in Bergisch Gladbach vor 100 Jahren“


In seinen Archivvitrinen zeigt das Stadtarchiv Bergisch Gladbach anhand einiger ausgewählter Archivdokumente, wie sich Menschen zwischen etwa 1910 und 1920 fortbewegen konnten. Bilder von Pferdekarren und alten Automobilen sind zu sehen, eine Petition für den Bau der elektrischen Straßenbahn in Bensberg, als damalige Sensation ein Zeitungsbericht über einen Zeppelin über Bensberg. Dass vor hundert Jahren Krieg herrschte, zeigen Fotografien des Bensbergers Hermann Broich. Er hat als Soldat zwischen 1915 und 1918 in der Umgebung des Kronprinzen Wilhelm in Nordfrankreich militärische Fortbewegungsmittel im Bild festgehalten.
Gustav Ueberberg
Panzer
Öffnungszeiten
Mo - Mi, 9:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Do, 9:00 - 12:00 und 14:00 - 18:00 Uhr
Fr, 9:00 - 12:00 Uhr
THEAS Theater
Jakobstr. 103
51465 Bergisch Gladbach


6. März 2016 bis 31. Juli 2016
Und wenn sie nicht gestorben sind....
"Eine Einladung in das Reich der Fantasie und der Märchen"
Und wenn sie nicht gestorben sind... von Dagmar Laustroer
Und wenn sie nicht gestorben sind....

Die Ausstellung regt dazu an, mit offenen Augen zu träumen; denn die märchenhaften Federzeichnungen von Dagmar Laustroer laden in das Reich der Märchen und der Fantasie ein.

In den filigranen Zeichnungen sind Natur und Mensch in einer surrealen Welt miteinander verwoben. Bäume beherbergen seltsame Gestalten, Geistwesen treten wie im Halbschlaf aus ihnen hervor. Menschen hausen in ungewöhnlichen Flugobjekten oder lassen sich von riesigen Fledermausflügeln durch die Lüfte tragen.

Dagmar Laustroer spielt mit Strukturen und Linien und kostet diesen gestalterischen Reichtum aus. Sie versteht es aber auch, Ausdruck durch Reduktion zu schaffen.
Dagmar Laustroer
Vita Dagmar Laustroer

bis 2007
im Schuldienst tätig (Realschullehrerin für Englisch und Textilgestaltung, ausgebildete Waldorflehrerin)

seit 2007
freischaffende Künstlerin

seit 2009
- Einzel- u. Gruppenausstellungen im Rhein-Berg. Kreis, Köln u. Bonn
- Illustratorin für Märchen
- Kursleiterin für ganzheitlich ausgerichtete Kurse „Intuitiv Malen“

seit 2013 Leitung des Malkurses im CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe, BGL

Persönliches Statement
„Mich reizt es, in meiner Fantasie verschiedene Welten zu betreten. Dabei setzte ich eine Vielfalt von künstlerischen Mitteln ein: ich zeichne, male, collagiere, forme oder plastiziere mit den unterschiedlichsten Materialien, schreibe aber auch Gedichte.“

Kontakt: dagmar.laustroer@gmx.net oder 02202-39082
Info: http://www.mein-erzaehlgut.de/

Veranstaltungen zur Ausstellung
Ausstellungseröffnung
So 06.03.2016, 17:00 Uhr

Öffnungszeiten:

Öffnung der Ausstellung jeweils vor den Vorstellungen im THEAS Theater oder nach Vereinbarung (dagmar.laustroer@gmx.net oder 02202-39082)

© Dagmar Laustroer

Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz 1
51429 Bergisch Gladbach
Bauaufsicht 2. Obergeschoss
 
20. Januar 2016 bis 10. Juni 2016
„Ansichten" von Karin Kuthe
Karin Kuthe: Venedig
Karin Kuthe: Lesbos im Hafen

Venedig Ca'd'Oro                                                Lesbos im Hafen

„Eine Landschaft ist ein Seelenzustand. Der Mensch soll nicht bloß malen,
was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Sollte er nichts in sich sehen, so sollte er darauf verzichten zu malen, was er vor sich sieht.“
Caspar David Friedrich


Diese Worte von Caspar David Friedrich haben die Künstlerin Karin Kuthe sehr beeindruckt und begleiten sie bei ihrer Malerei.

In ihren Bildern möchte sie einerseits Eindrücke festhalten und andererseits durch unterschiedliche malerische Techniken bzw. Farbgebung Stimmungen ausdrücken: Licht und Schatten, Höhen und Tiefen, von der Dunkelheit zum Licht sind vielfache Themen in ihren Bildern.

Reisen und Malen sind die großen Leidenschaften der Bergisch Gladbacher Künstlerin. Sie leitet nicht nur Malreisen in besonders „malerische" Winkel dieser Erde, sondern bringt von dort auch eigene Werke mit: Reise-Impressionen in Aquarell, Acryl und Pastell.

Im Rathaus Bensberg hat eine Auswahl ihrer „Ansichten" nun für die kommenden fünf Monate einen Ausstellungsort gefunden.

Neben der Landschaftsmalerei befasst sie sich mit Aktmalerei, abstrakter und gegenstandsloser Malerei.

Karin Kuthe: An der Schlossmauer
An der Schlossmauer
von Amboise-Pastell
Karin Kuthe: Warmer Sommerabend
Warmer Sommerabend
Karin Kuthe: Zum Horizont
Zum Horizont
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 08:00 - 18:00 Uhr
Freitag 08:00 - 14:00 Uhr

Karin Kuthe
Vita Karin Kuthe

1943 Geboren in Magdeburg.
Ausbildung zur Chemotechnikerin am Institut für
Chemische Technologie der TU Braunschweig.
1976 Einstieg in die Aquarellmalerei.
Weiterbildung in allen Maltechniken bei
Prof. G. Gschwendtner, U. Lassek und Prof. H. Seiss.
1996 - 1999 Studium der Bildenden Kunst bei
Prof. Wolf Wrisch an der Hochschule Bremen.

1989 – heute
Leiterin von Seminaren und Workshops in verschiedenen Maltechniken.
In Kooperation mit „artistravel“ Dozentin bei Malreisen.

Zahlreiche Ausstellungen im privaten und öffentlichen Bereich,
siehe: http://www.atelier-karinkuthe.de/.

Autorin verschiedener Fachbücher über Aquarell- und Pastellmalerei
Publikationen in der Zeitschrift „palette“.

Mitglied im AdK , Arbeitskreis der Künstler, Bergisch Gladbach

2008 Eröffnung des Ateliers und Malschule „Karin Kuthe“ in der Ferrenbergstr.8, 51465 Bergisch Gladbach.
bau | office
Buchmühlenstr. 17
51465 Bergisch Gladbach

19. Februar 2016 bis 06. Mai 2016
RENDEZVOUS
Künstlerkollektiv Kalypso
Alessandro De Matteis
Philipp Dreber
Michael Baumann
Ausstellung RENDEZVOUS des preisgekrönten Kölner Künstlerkollektivs KALYPSO im bau | office
Ausstellung RENDEZVOUS des preisgekrönten Kölner Künstlerkollektivs KALYPSO im bau | office

Multimediale Ausstellung RENDEZVOUS

Die Buchmühle/bau | office im Herzen der Bergisch Gladbacher Innenstadt wird für knapp drei Monate zum „Leuchtturm der Kunst“. Protagonisten werden die Werke des Kölner Kollektivs KALYPSO sein. Auf der ARTfair 2015 wurde das Trio für seine interaktive Video-Installation „NEGUA“ mit dem renommierten BLOOOM Award ausgezeichnet und feierte damit seinen ersten internationalen Erfolg. Mit der neuen Ausstellung RENDEZVOUS wird die Buchmühle/bau|office über die Grenzen ihrer Innenräume hinweg zum einzigartigen Ausstellungsbereich, in dem Fotografie, Skulptur und Videokunst in Gegenwart des Betrachters in einen Trialog treten.

Ausstellung RENDEZVOUS des preisgekrönten Kölner Künstlerkollektivs KALYPSO im bau | office
Der Fotograf Alessandro De Matteis gibt mit ausgewählten Bildern Einblick in seine letzten Produktionen und multimedialen Projekte wie „Y.A.A.R.O.M.S.“ und „TEMP.“: Auf der Suche nach einer neuen Ästhetik der Darstellung und einer direkten und gleichzeitig vielschichtigen Kommunikation. Portrait, Architektur und konzeptuelle Fotografie bieten ihm dabei großen Spielraum für Experimente mit einer neuen Formsprache, die sich aus den verschiedensten Kunstfeldern nährt.
Ausstellung RENDEZVOUS des preisgekrönten Kölner Künstlerkollektivs KALYPSO im bau | office
Philipp Dreber präsentiert eine Auswahl seiner Skulpturen. Ein Highlight stellt seine freischwebende Installation „SPACE CALLIGRAPHY“ dar, die er eigens an den Deckenbereich des Erlebnisraums Architektur (1. Stock Buchmühle) anpasst.
Ausstellung RENDEZVOUS des preisgekrönten Kölner Künstlerkollektivs KALYPSO im bau | office
Mit „SEVEN COMMUNITIES“ entwickelt Michael Baumann aus der gegebenen Architektur eine algorithmische Videokomposition, die auf drei Fenster der Buchmühle projiziert wird: Durch sie ist die Ausstellung im Hellen wie im Dunkeln, von innen wie von außen erfahrbar. Mit der etwa 40minütigen abstrakten Animation bricht der Komponist aus den Grenzen der Räumlichkeit in die vierte Dimension auf – die Ausstellung entfaltet sich auch auf der Zeitachse.
Veranstaltung zur Ausstellung
Vernissage
Fr 19.02.2016, 19:00 Uhr

Öffnungszeiten
Sa 20.02.2016, 15:00 - 18:00 Uhr
So 21.02.2016, 12:00 - 18:00 Uhr
Mo, Di 10:00 - 15:00 Uhr
Do, Fr 15:00 - 19:00 Uhr


© bau | Office
Fotos: kalypso.rocks

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 - 14 23 34 / 14 23 56
kunstmuseum@8a56e4d20c8d4e0895ae68a7e3b4d6d5stadt-gl.de

19. Juni 2016 bis 15. August 2016
Die Sammlung "Kunst aus Papier"

Timm Ulrichs
Timm Ulrichs Geflügelte Worte,
Buchobjekt, 1977 und 1984/85
gestanzt, gebunden und Notenständer
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Das, was Bergisch Gladbach von anderen Städten unterscheidet, ist die mehr als vierhundertjährige Papierindustrie. Ihr verdankt die Stadt ihre Entstehung, und selbst die Existenz des Kunstmuseum Villa Zanders ist ohne die Industriellenfamilie Zanders, die dieses Haus 1873/74 als herrschaftlichen Wohnbau errichteten, nicht vorstellbar. 

Papier als künstlerisches Material in den Mittelpunkt der Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit des Hauses zu stellen, lag also nahe. So entstand im Laufe einer ca. 30-jährigen Sammlungstätigkeit die Sammlung „Kunst aus Papier“.

Sie umfasst derzeit rund 400 Arbeiten von internationalen Künstlern wie Jenny Holzer, Monika Grzymala, Christo, Kenneth Noland, Mischa Kuball, John Cage oder Jiri Kolar, um nur einige markante Namen zu nennen.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 - 14 23 34 / 14 23 56
kunstmuseum@05631c5ad36d4c31b72aa808103ba479stadt-gl.de

28. August 2016 bis 23. Oktober 2016
Schwarzarbeit

BarbaraDoerffler
Barbara Dörffler, o.T.,
2014, Schwarzweißfotografie,
auf Holz aufgezogen, 71x70 cm
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Der Farbe Schwarz haften zahlreiche Assoziationen und Gefühle an, doch hat sie bis heute nichts an Faszination eingebüßt. Die Künstler verfolgen dabei ganz unterschiedliche Ansätze. Herausragende Positionen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Film und Installation werden einander gegenübergestellt.


Dabei zeigt sich, dass Schwarz nicht gleich Schwarz ist, und gerade diese „Nicht-Farbe“ eine Vielzahl ungeahnter Facetten und Farbwerte bereithält, die verdeutlichen, dass im Schwarz der gesamte Kosmos enthalten ist

 

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 - 14 23 34 / 14 23 56
kunstmuseum@7a73c770ad814a5aaf4d623b7dcc5475stadt-gl.de

04. November 2016 bis Februar 2017
Reinhold Köhler - Décollagen

Reinhold Koehler - Thorax 9 1958 V, 1958, Plakatdécollage auf Leinwand
Reinhold Koehler,
Plakatdécollage, 1958

Reinhold Köhler (Dortmund 1919 – 1970 Siegen) hat das Prinzip der Décollage in Bildender Kunst und Lyrik in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt. Erstmals wird dieser umfangreiche Bestand im Werk des in Vergessenheit geratenen Künstlers wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt und durch ein Werkverzeichnis dokumentiert, so dass die Zeit reif scheint für eine Neubewertung.

Begleitend zur Ausstellung von Reinhold Koehler zeigt das Museum eine Auswahl der Collagen und Décollagen aus der Sammlung „Kunst aus Papier“ und setzt diese Arbeiten in einen angemessenen Kontext.

Unter den Exponaten finden sich Arbeiten u.a. von Wolf Vostell, Helmut Löhr, Robert Rauschenberg, Mimmo Rotella, Jacques de la Villeglé oder Karel Trinkewitz.

 
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr, Sa 14:00 - 18:00 Uhr
Do 14:00 - 20:00 Uhr
So und an Feiertagen 11:00 - 18:00 Uhr

Begleitende Veranstaltungen

Begleitend zur Ausstellung von Reinhold Koehler zeigt das Museum eine Auswahl der Collagen und Décollagen aus der Sammlung „Kunst aus Papier“ und setzt diese Arbeiten in einen angemessenen Kontext. Unter den Exponaten finden sich Arbeiten u.a. von Wolf Vostell, Helmut Löhr, Robert Rauschenberg, Mimmo Rotella, Jacques de la Villeglé oder Karel Trinkewitz.

Schulmuseum Bergisch Gladbach - Sammlung Cüppers
Kempener Straße 187
51467 Bergisch Gladbach - Katterbach
Tel. (02202) 8 42 47
E-Mail: info@928688804bb84bbca880464890344333das-schulmuseum.de

Anton Feckter aus Paffrath (1800 – 1874) - 55 Jahre Lehrer im preußischen Rheinland

23. Oktober 2015 – 30. Oktober 2016

Eine Ausstellung im Schulmuseum Bergisch Gladbach – Sammlung Cüppers in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach

Anton Feckter und seine Ehefrau Maria-Catharina, geb. de Caluwé, um 1870
Anton Feckter und seine Ehefrau Maria-Catharina, geb. de Caluwé, um 1870
Foto: F. Raps
StAGL, L 3/26/2)
In Bergisch Gladbach und Paffrath kennt man meist nur Vinzenz Feckter, der von 1847 bis 1916 lebte und das Bild der aufblühenden Stadt in seinen Fotografien festgehalten hat. Aber der Name seines Vaters, des Lehrers Anton Feckter, ist selbst in Paffrath fast vollkommen vergessen.

Die Sonderausstellung des Schulmuseums will daher an diesen Mann erinnern. Schließlich hat er jahrzehntelang lang an der Paffrather Schule gewirkt. Erst 1874 ging er nach 55 Dienstjahren in Pension und hat zuletzt noch die Enkel seiner ehemaligen Schüler unterrichtet. Ein innerhalb der Schulgeschichte des Rheinlandes einmalig langes Lehrerleben.
Wohnhaus Feckter, um 1890
Wohnhaus Feckter, um 1890
Foto: Vinzenz Feckter
(StAGL, A 61)
Mit gerade mal 18 Jahren war der in Vilkerath als Sohn eines Küsters geborene Jüngling am 2. November 1818 von der Gemeinde als neuer Lehrer angestellt worden. Zuvor hatte er sich sechs Wochen lang an der Düsseldorfer Lehrerfortbildungsanstalt auf seinen Beruf vorbereitet. Nachdem das Rheinland 1815 preußisch geworden war, hatten die Schulbehörden alle zukünftigen Lehrer zu dieser Ausbildung verpflichtet.

Ob Anton Feckter aber zu einem ‚richtigen‘ Preußen wurde oder sich sein rheinisch-bergisch-katholisches Gemüt bewahrte, auch das wird in der Ausstellung gezeigt.

Zu ihr ist ein 140-seitiger Katalog erschienen (10 € an der Museumskasse), so dass jetzt vor allem die Paffrather Bürger Anton Feckter endlich kennenlernen können.

Veranstaltung zur Ausstellung:
Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 22.10.2015, 16:00 Uhr
Grußworte:
Lutz Urbach, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Michael Reuther, Geschäftsstellenleiter VR Bank eG Bergisch Gladbach, Filiale Paffrath
Einführung: Dr. Peter Joerißen, Vorsitzender des Fördervereins Schulmuseum Bergisch Gladbach e.V.

Öffnungszeiten
Mo - Fr, 10:00 - 13:00 Uhr,
jeden 1. Sonntag im Monat 14:00 - 18:00 Uhr ("Familiensonntag") 

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.
Peter Mattes, Luftbild Rathaus Bensberg
Luftbild Rathaus Bensberg von Peter Mattes

Dauerausstellung
Luftbilder von Peter Mattes

Peter Mattes hat als Stadtfotograf über Jahrzehnte hinweg Straßen, Gebäude, Personen und Ereignisse in Bergisch Gladbach fotografisch festgehalten. Im Januar 2010 ist er, nur 53 Jahre alt, gestorben. Seinen fotografischen Nachlass hat er testamentarisch dem Stadtarchiv Bergisch Gladbach vermacht. Zu den schätzungsweise 20.000 Papierabzügen, die im vergangenen Jahr in das Archivmagazin übernommen worden sind, gehören auch zahlreiche Luftbilder.

Zwischen 1986 und 2009 hat Peter Mattes die Ortsteile Bergisch Gladbachs aus dem Flugzeug heraus festgehalten. Die etwa 400 Luftbilder, die Bergisch Gladbach aus ungewöhnlichem Blickwinkel dokumentieren, hat das Stadtarchiv inzwischen geordnet und verzeichnet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können diese Bilder im Stadtarchiv an der Hauptstraße 310 einsehen. Von den Aufnahmen können auch Fotoausdrucke im Format DIN A 4 zum Preis von je 5,00 Euro angefertigt werden. Zwei Dutzend großformatiger Luftaufnahmen von Peter Mattes sind zudem in einer Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss der Volkshochschule in Haus Buchmühle zu sehen.

Öffnungszeiten der VHS
Mo – Fr 8 – 21 Uhr

Weitere Informationen unter: Telefon 02202/142208 (Stadtarchiv) 

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