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Resolution gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Die Erklärung im Wortlaut

Die Stadt Bergisch Gladbach achtet und bewahrt die Rechte des Kindes und fühlt sich dem Schutz der Kinder weltweit verpflichtet. Sie fühlt sich als Kommune dazu aufgerufen, der globalen Verantwortung gerecht zu werden.

Weltweit müssen derzeit ca. 250 Mio. Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Die Internationale Staatengemeinschaft hat sich in der Konvention 182 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) dazu verpflichtet, alle Formen ausbeuterischer Kinderarbeit zu beenden und jegliche Arbeit bis zum 18. Lebensjahr, die die Gesundheit, die Sicherheit und die moralische Entwicklung von Kindern gefährdet, zu verbieten.

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben mit ihrer Unterschrift unter dieser Konvention ihren Willen zur Beseitigung ausbeuterischer Kinderarbeit bekräftigt.

Die Stadt Bergisch Gladbach unterstützt diese Verpflichtung, stellt sich gegen jegliche Form der Ausbeutung von Kindern und erklärt den festen Willen, für Kinderrechte einzutreten.

Um die Situation der arbeitenden Kinder zu verbessern, strebt die Stadt Bergisch Gladbach ein Ende der ausbeuterischen Kinderarbeit an, ebenso wie die Stärkung des Fairen Handels, denn nur dieser bietet echte Alternativen zur Ausbeutung von Kindern.

Die Stadt Bergisch Gladbach verpflichtet sich, ihre Vergabepraxis im Rahmen der rechtlich gezogenen Grenzen so zu gestalten, dass Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit gemieden werden. Damit will die Stadt Bergisch Gladbach ein Zeichen gegen die Ausbeutung von Kindern setzen und einen Beitrag zur Umsetzung der ILO-Konvention 182 leisten.

Durch gezielte Information sollen die Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach für das Thema sensibilisiert und zu eigenen Maßnahmen gegen ausbeuteriche Kinderarbeit motiviert werden.

Bergisch Gladbach, den 12. Juni 2010


Lutz Urbach
Bürgermeister