Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Maßnahmen Radverkehr

Im Zuge des Mobilitätskonzepts sind insgesamt 26 Maßnahmen für den Radverkehrerkehr vorgesehen. Diese können hier im Einzelnen eingesehen werden.

(B) = Anregung aus der Bürgerbeteiligung

Geplante Maßnahmen

R1 - Aufstellflächen vor Lichtsignalanlagen für Radfahrer einrichten (B)

Insbesondere im Zuge von Schutzstreifen Markierungen oder dem Aus- und Neubau von Straßen sollten wenn möglich immer Aufstellflächen für Radfahrer vor Lichtsignalanlagen eingerichtet werden.

R3 - Wegweisung Radverkehr sicherstellen

Die korrekte Wegebeschilderung von Radwegen sollte sichergestellt werden.

Durch die vermehrte Markierung von Radwegen (durch Schutzstreifen /Radpiktogramme) sollte die Beschilderung nicht zwingend notwendig sein, jedoch an wichtigen Knotenpunkten vor allem für den touristischen Bereich vorhanden sein (Knotenpunktsystem Strunderadweg, Agger-Sülz-Radweg)

R4 - Fahrradkarte erstellen

Nachdem die Maßnahmen der Vorrangroutennetze umgesetzt wurden, sollte eine stadtübergreifende Fahrradkarte digital und in Papierform erstellt werden (mit Kennzeichnung Radwege für Pendler/touristische Ziele).

R6 - Mehr Markierungen von Radwegen

Mit Radpiktogrammen sollen Radwege und Schutzstreifen sichtbarer für die anderen Verkehrsteilnehmer und die Radfahrer selbst werden (z.B. bessere Kennzeichnung/Beschilderung des Radweges auf dem gemeinsamen Fuß-und Radweg auf der Bensberger Straße).

R7 - Radabstellanlangen (B) 

Entlang der Straßenbahn- und S-Bahnlinien sowie an zentralen Einkaufsstandorten und touristischen Zielen sollten ausreichend Fahrradabstellanlagen vorhanden sein (z.B. Innenstadt, Lerbacher Schloss).


Im Verlauf der Straßenbahnlinie 1 wurde mittels einer Erhebung geprüft, ob eine Installation von Fahrradboxen sinnvoll ist und für welche Dimensionierung Bedarf besteht.

· Sehr hoher Bedarf: Lustheide (20 Stpl.)
· Sehr hoher Bedarf: S-Bahnstation Duckterath (20)
· Hoher Bedarf: Refrath, Bensberg (15 Stpl.)
· Mäßiger Bedarf: Kippekausen, Neuenweg (8 Stpl.)
· Geringer Bedarf: Frankenforst (4), Im Hoppenkamp, Kölner Straße (5)

R10 - Serviceangebot für den Radverkehr (B) 

Mögliche Serviceangebote für den Radverkehr (z.B. Reparaturmöglichkeiten, Fahrradverleihsysteme, Haltegriffe an Ampeln, Luftpumpautomaten, Gepäckschließfächer, Kartenmaterial) sollten an frequentierten Standorten (S-Bahnhof Stadtmitte, Marktplatz Stadtmitte, Bensberg Busbahnhof, evtl. an Mobilstationen *siehe Konzept Mobilstationen) eingerichtet werden.

R11 - Begünstigung von Radfahrern an Lichtsignalanlagen 

Längere Grünphasen, meist nur möglich in Verbindung mit Fußgängern, da es keine gesonderten Lichtsignalanlagen für Radfahrer gibt.

R12 - Anforderung an Lichtsignalanlagen ändern

Zwang zur Grün-Anforderung bei LSA für Fuß- und Radverkehr beseitigen, Sicherheit(!). Freigabe an die jeweilige Grünphase für den motorisierten Individualverkehr (Pkw) koppeln.

Alle LSA auf dem Stadtgebiet bei denen die Grünphase für Fußgänger und Radfahrende nicht an diejenige des Kfz-Verkehrs gekoppelt ist (z.B. Saaler Straße/Gladbacher Straße) werden diesbezüglich geändert bzw. dem Landesbetrieb gemeldet.

RV 1 - Schutzstreifen anlegen

- Frankenforster Straße (Kaule bis Rathenaustraße)
- Cederstraße
- Odenthaler Straße (Laurentiusstraße bis Hauptstraße)
- Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße
- Sander Straße /Herkenrather Straße bis Ortsausgang/Pumpwerk
- Paffrather Straße (Alte Wipperfürther Straße bis Am Stadion)
- Paffrather Straße (Joh-Wilh bis Stationsstr)
- Vollmühlenweg (bis Anschluss Strunderadweg)
- Lerbacher Weg (Am Rübezahlwald bis Ommerbornstraße)
- Hauptstraße (Vollmühlenweg bis Locher Mühle)
- Kalkstraße (Südseite Schutzstreifen anlegen)
- Mülheimer Straße (Dünnhofsweg bis Unterführung)
- Kempener Straße (Weidenbuscher Weg bis Neuenhauser Weg)
- Altenberger-Dom-Straße (Leverkusener Straße bis Schlebuscher Straße)


Zusätzlich Prüfung der Markierung im Kreuzungsbereich Altenberger-Dom-Straße/Schlebuscher Straße vor der Lichtsignalanlage für geradeaus fahrende Radfahrer

- Overather Straße (Am Stockbrunnen bis Vinzenz-Pallotti-Str)
- Kierdorf/Ball
- Wipperfürther Straße (Feuerwache bis Overather Str)
- Neufeldweg (Kreuzung Lustheide/An der Wasserdelle)
- Buchholzstraße
- Altenberger-Dom-Straße (Kempener Straße bis Klutstein/Stadtgrenze)
- Kürtener Straße (Kreisverkehr Locher Mühle bis Eulenburg)
- Herrenstrunden (Asselborner Weg bis Rosenthaler Weg)
- Romaney (Kley)

RV 2 - Schutzstreifen einseitig anlegen

- Hauptstraße (Südseite Vollmühlenweg bis Odenthalerstr.)
- Am Rübezahlwald (Westseite Schutzstreifen anlegen)
- Lerbacher Weg (Bensberger Straße bis Am Rübezahlwald Nordseite Schutzstreifen anlegen)
- Paffrather Str (Kettlerstr bis Alte Wipperfürther Straße Südseite Schutzstreifen anlegen)
- Kalkstraße (Südseite Schutzstreifen anlegen)
- Kempener Straße (Höffenstraße bis Pannenberg)
- Moitzfeld (Südseite Schutzstreifen anlegen)

RV 3 -  Schutzstreifen Cederwaldstraße & Am Rübezahlwald 

Cederwaldstraße: Nordseite teilweise vorhanden dort nur Lückenschluss, Südseite Schutzstreifen anlegen
Am Rübezahlwald: Westseite Schutzstreifen anlegen

Mögliche Alternativen:
1. Alternative Führung des Radverkehrs über Kalkstr./Dechant-Müller-Str. mit Schutzstreifen auf der Dechant-Müller-Straße, Führung im Kreisverkehr und im Übergang Kalkstr. verbessern, Hinweisschild für alternative Radverkehrsführung aufstellen

2. Umbau untere Hauptstraße: Ausweisung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs mit Tempo 20/30, Aufhebung der Benutzungspflicht für Hochbordradwege, Anlage von Schutzstreifen für Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen, bauliche Maßnahmen nötig, sehr hohe finanzielle Belastung daher Variante 1 bevorzugt
In beiden Fällen sind die Knotenpunkte (Driescher Kreisel und Dechant Müller-Straße/Hauptstraße sicherheitstechnisch zu überarbeiten. Die Führung des Radverkehrs muss eindeutig erkennbar sein und eine hohe freiwillige Nutzung sicherstellen

RV 5 - Schutzstreifen Paffrather Str 

- Kettlerstr bis Alte Wipperfürther Str Südseite Schutzstreifen anlegen

- An der Strunde/Hammermühle Radweg hinter Häuserreihe, Problem: teilweise Privatgelände (Anschluss Strunderadweg bis Laurentius Kirche), Anschluss an Alternativroute für Laurentiusstraße

RV 6 - Alternativroute Laurentiusstraße 

Keine Schutzstreifenausweisung in der Laurentiusstraße, daher Führung in Nord-Süd-Richtung über die Odenthaler Straße und die Buchmühlenstraße bis zur Laurentiuskirche. Schaffung von Querungen, Beschilderung, Kenntlichmachung als Hauptroute.

RV 7 - Neuplanungen im Zuge Neubau Cramer 

- Richard-Zanders-Straße (Nordseite Radweg vorhanden, Südseite Lückenschluss notwendig)

- Hauptstraße (Gronauer Kreisel), Süden wird Radweg angelegt, im Norden mit auf dem Gehweg

RV 8 - Neuplanungen im Zuge Umbau Forum 

Hauptstraße (Forum bis Odenthaler Straße, Neuplanungen im Zuge Forum und Schnabelsmühle)

RV 9 - Wegeführung ändern

An der Kreuzung Kreuzung Refrather Weg/Zufahrt Finanzamt durch Ausweisung einer Alternativroute der Nutzung des Radweges auf der nördlichen Seite gegen die Fahrtrichtung entgegenwirken.


Im südlichen Bereich die Wegeführung an der Einmündung des Fuß- und Radwegs entlang der Bahntrasse verbessern (Radius, Bordsteinkante).

RV 10 - Bedarfsanmeldung Lückenschluss Radwegenetz beim Landesbetrieb 

- Frankenforster Straße (Rathenaustraße bis Brüderstraße) Radweg sanieren

- Overather Str (Vinzenz-Pallotti-Str bis Friedrich-Ebert-Str Schutzstreifen anlegen)
- Herkenrather Straße/Breite/Kierdorf Schutzstreifen einseitig entlang der Südseite anlegen


- Schlebuscher Straße (derzeit in Planung) Radweg anlegen
- Kürtener Straße (Eulenburg bis Herrenstrunden) Radweg einseitig entlang der Südseite anlegen


- Braunsberg (Steinbacher Weg bis Spitze derzeit in Planung) Radweg anlegen
- Bärbroicher Straße Radweg anlegen

RV 11 - Einbahnstraßen in beide Richtungen freigeben 

Damaschkestraße

Franz-Hitze-Straße

Kauler Straße

RV 12 - Punktuelle Lösung nötig

Radwegesituation P&R Lustheide verbessern

RV 13 - Bedarfsanmeldung Lückenschluss Radwegenetz beim Bund 

- Romaneyer Straße (Odenthaler Straße bis In der Schlade, Radweg einseitig auf Südseite vorhanden, Nordseite Ausbau erforderlich)
- Romaneyer Straße (Siedlung Romaney bis Stadtgrenze Radweg anlegen)

Maßnahmen in Bearbeitung/ Daueraufgaben

R2 - Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr (B)

Einbahnstraßen sollten wenn möglich beidseitig befahrbar für den Radverkehr freigeben werden (z.B. Kauler Straße, Franz-Hitze-Straße, Damaschkestraße, Feldstraße).

R5 - Prüfung der Einrichtung von Fahrradstraßen

Auf wichtigen Verbindungen für den Radverkehr sollte geprüft werden, ob es im Stadtgebiet Erschließungsstraßen gibt, bei denen der Radverkehr die vorwiegende Verkehrsart darstellt. Diese könnten zur Förderung des Radverkehrs als Fahrradstraßen ausgewiesen werden.

R8 - Prüfung von „schnellen Radwegen“ (B)

In der Verbindung Bergisch Gladbach – Köln und weiteren regionale Verbindungen (Radverkehrsnetz NRW, Agger-Sülz-Radweg) sollte geprüft werden ob aufgrund der technischen und verkehrsrechtlichen Rahmenbedingungen die Einrichtung von schnellen Radwegen möglich ist. Insb. für Berufspendler und Berufspendlerinnen könnte dies von Interesse sein.

R9 - Pflege und Erhalt von Radwegen

Die Radwege sollten durch den städtischen Bauhof und das städtische Grünflächenamt regelmäßig vom Grünschnitt befreit werden. Bauliche Mängel wie beispielsweise Schlaglöcher sollten regelmäßig beseitigt werden.

R13 - Umweltspuren einrichten 

Busspuren, wenn möglich (keine gesonderten Lichtsignalanlagen für Busse) auch für den Radverkehr freigeben und mit Radpiktogrammen markieren (z.B. Steinstraße), gleichzeitig Öffentlichkeitsarbeit zu Umweltspuren zur Anerkennung in der Bevölkerung.

RV 1 - Schutzstreifen anlegen 

- Friedrich-Offermann-Straße (bis Ortsausgang Bergisch Gladbach/Beginn baulicher Radweg)

- Buddestraße

- Schnabelsmühle (zwischen Forum und Neubau Kreisverkehr)

RV 4 - Schutzstreifen Lehrbacher Weg

- Bensberger Straße bis Am Rübezahlwald Nordseite Schutzstreifen anlegen

Hauptstraße (Buchmühlenstraße bis Driescher Kreisel) Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr in 1-jähriger Testphase, begleitet mit Pressearbeit; Beschilderung Schritttempo; Kontrollen Ordnungsamt, wichtig bei kompletter Öffnung: Situation Übergang Driescher Kreisel und Fußgängerzone anpassen mit evtl. mehr Pollern/Straßenmarkierungen

Durchgeführte Maßnahmen

RV 1 - Schutzstreifen anlegen

- Kölner Straße (Buddestraße bis Kaule)

RV 22 - Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr

-Öffnung der Fuß-
gängerzone für den Radverkehr in 1-jähriger Testphase, begleitet mit Pressearbeit; Beschilderung Schritttempo; Kontrollen Ordnungsamt, wichtig bei kompletter Öffnung: Situation Übergang Driescher Kreisel und Fußgängerzone anpassen mit evtl. mehr Pollern/Straßenmarkierungen

Einen Infoflyer zur Regelung in der Fußgängerzone finden Sie hier.
Einen Infloflyer zum Blindenleitweg in der Fußgängerzone finden Sie hier.