Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

Maßnahmen PKW Verkehr

Im Zuge des Mobilitätskonzepts sind insgesamt 14 Maßnahmen für den PKW Verkehr vorgesehen. Diese können hier im Einzelnen eingesehen werden.

(B) = Anregung aus der Bürgerbeteiligung

Geplante Maßmahmen

P1 - Mobilpunkte einrichten 

An frequentierten Punkten im Stadtgebiet sollte das System von „Mobilpunkten/ MobilStationen“ eingeführt werden. Die Verknüpfung mehrerer verschiedener Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Fahrrad, CarSharing) ermöglicht den Nutzern neue Mobilitätsketten. Flächen für Mobilpunkten/ MobilStationen vorsehen.

Das zur Verfügung stellen von Stellplätzen für Umsteiger ist auch ein wichtiges Element bei der Einrichtung von Mobilpunkten. Auch an kleineren Verknüpfungspunkten werden Stellplätze zur Verfügung gestellt, jedoch in deutlich verringertem Umfang. Einheitliches Design der Mobilpunkte zur Wiedererkennung auch regional.


Vorgehensweise:
· Kategorisierung aller möglichen Standorte nach einheitlichen Parametern, abgestimmt auf die Empfehlungen des Handbuchs Mobilstationen NRW
· Festlegung eines Ausstattungsstandards für jede der Kategorien
· Individuelle Zuordnung der Größenordnung der Ausstattungsmerkmale je nach Bedarf
· Feststellung des Bestandes (heute Ausstattung mit den vorgesehenen Merkmalen)
· Installation der fehlenden Elemente, abhängig von Baulastträgerschaft, Flächenbesitz und –verfügbarkeit sowie sonstigen Rahmenbedingungen

P2 - Konzept zur Einführung eines zentralen Verkehrsrechners

Installation eines komplexen, EDV-gestützten Systems zur Steuerung eines bedeutenden Teils der Ampelanlagen in der Stadt.

Nutzen:
· Zentrale Sammlung und automatische Auswertung von Verkehrsdaten, dadurch Vermeidung oder  Beseitigung von Störungen
· Steuerung des Verkehrsaufkommen, z.B. zur Entlastung der Zentren über Dosierung des Verkehrs bereits am Stadtrand
· Optimierung von Wartezeiten an den Ampeln, auch unter Einbeziehung des ÖPNV sowie des Fuß- und Radverkehrs
· Ständige Möglichkeit der Einbeziehung weiterer Knoten
· Zugriff durch verschiedene Akteure, z.B. Stadt, Polizei, u.a.

P3 - Veränderung der Straßenführung und des Straßenraumes (B) 

· Korrektur des Abbiegevorgangs von der L 289 in den Steinbacher Weg, und umgekehrt
· Verbesserung Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße; Schaffung längerer Fahrspuren in Moitzfeld im Bereich der Auffahrten von und zur BAB 4 (Rückstauvermeidung)

P4 - Verkehrsführung/ Parkraumkonzept Einkaufsbereich Bensberg 

Überlegungen zur Neuorganisation der Verkehrsführung und des Parkraums Bensberg bei Eröffnung Marktgalerie (evtl. Wiedereinrichtung der Fußgängerzone)

P5 - Ersatz von Lichtsignalgesteuerten Knoten durch Kreisverkehre (B) 

Zur Verstetigung des Verkehrsflusses kann die Umwandlung von Lichtsignalgesteuerten Knoten in Kreisverkehre in Einzelfällen sinnvoll sein.

Zu prüfende Stellen:
· Kempener Str.-Altenberger-Dom-Str.
· Leverkusener Str.-Voiswinkeler Str.-Altenberger-Dom-Str
· Odenthaler Str./Alte Wipperfürther Str.
· Steinstr./ Stockbrunnen, Overather Str. Friedrich Offermann Str.

P6 - Änderungen der Ampelschaltungen von Knotenpunkten (B)

Weitere Bearbeitung der Schaltungen (Grüne Welle), auch in Abhängigkeit von Tageszeit und Belastung

Mögliche Knoten zur Prüfung:
· Verbesserung der Ampelschaltung Kreuzung Friedrich Ebert Str - L289 (sehr lang), Landesbetrieb Straßen NRW
· Ampel-Folge Steinstr. nicht abgestimmt, Ecke Kölner Str., Busbahnhof Bensberg, Stockbrunnen

P7 - Schaffung eines leistungsfähigen Netzelementes zwischen dem Ortsteil Gladbach und der A4 (B) 

Die Schaffung dieses Netzelements dient allgemein der Entlastung der Hauptverkehrsachsen in Bergisch Gladbach und speziell einer verbesserten Anbindung des Zentrums an die A4.

Verkehr auf dieser Achse belastet heute zwangsläufig die Ortslagen Bensberg/Refrath und dies mit hohem Anteil an Schwerverkehr. Zudem nehmen Teile des Verkehrs unwirtschaftliche Umwege in Richtung A3 in Kauf. Dabei werden weitere Ortslagen belastet (Schildgen, Moitzfeld, Herkenrath).

Die Maßnahme entspricht nicht dem Ansatz einer nachhaltigen Mobilitätsförderung.

Sollte sich im Rahmen der Prognoserechnung für das MobiK (noch nicht abgeschlossen) jedoch ergeben, dass die Entlastung der Hauptverkehrsachsen durch nachhaltige Mobilität nicht ausreicht, um mögliche Mehrverkehre ausreichend zu kompensieren, so ist eine Umsetzung anzustreben.

P8 - Schaffung eines leistungsfähigen Netzelementes in Ost-West-Richtung (B) 

Die Schaffung dieses Netzelements dient allgemein der Entlastung der Hauptverkehrsachsen zwischen Refrath und Bensberg. Trassenführung umstritten.

P9 - Leitbild zur Einrichtung bzw. Ausbau weiterer P&R Anlagen 

Um den Verkehr generell aus der Innenstadt fern zu halten und insbesondere für Pendlerverkehr aus dem Umland Alternativen zum Pkw anzubieten, sollte an geeigneten Stellen im Stadtgebiet die Errichtung von P&R Anlagen (und gleichzeitig die Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr) geprüft werden.

Überlegungen zu möglichen Standorten:
· Odenthaler Straße
· Braunsberg/Spitze
· Schildgen
· Lustheide
· Duckterath

P10 - Schaffung einer Stellplatzbilanz, Prüfung einer Gesamt-Parkraumkonzeption, Neuregelung des ruhenden Verkehrs 

· U.a. aufgrund der Verringerung der Stellplätze im Straßenraum zugunsten von Radfahrstreifen wird die Parkraumsituation erhoben und analysiert.
· Prüfung der Notwendigkeit zur Erstellung eines Konzeptes für die Stellplätze in GL oder für ein Parkraummanagement. Ziel ist in beiden Fällen die verbesserte Ausnutzung der vorhandenen Flächen.
· Durch punktuellen Ausbau des vorhandenen Parkleitsystems klare Führung des Pkw-Verkehrs zu den Stellplätzen mit dem Ziel einer weiteren Vermeidung von Parksuchverkehr in den Zentren.

P11 - Anwohnerparken ausweiten (B) 

Ausweitung von Bewohnerparkreglungen in stark belasteten Bereichen prüfen.

Die Bereiche werden in der Regel zuverlässig von den Anwohnern „gemeldet“ (z.B. Vollmühlenweg)

P12 - Breite Einführung von Shared Space-Bereichen (B)

Keine Prioritäten, gegenseitige Rücksicht, entsprechende verkehrliche Regelungen. Anwendung auch außerhalb ruhiger Wohnstraßen

P13 - Umsetzung von Maßnahmen des Lärmaktionsplans

Diverse Maßnahmen zur Verringerung der Immissionen je nach Randnutzung z.B. durch Verringerung der Straßenbreiten, Geschwindigkeitsreduzierungen, Installierung von Lärmschutzanlagen, Verbauung leiserer Fahrbahndecken, usw.

P14 - Prüfung der Öffnung von Bypässen im hochbelasteten Netzbereich 

Es wird geprüft, ob die MIV-Situation auf den stark belasteten Hauptrouten durch die Öffnung von Straßenzügen für den Durchgangsverkehr verbessert werden kann.

Dabei sind neben den Auswirkungen auf die Hauptachsen auch die Auswirkungen auf die zusätzlich belasteten Abschnitte genau zu prognostizieren, zu beschreiben und zu bewerten (z.B. Rodemich/Am Rodenbach, Vollmühlenweg/Am Mühlenberg, Von Kettler Straße/Schmidt-Blegge-Str, Richard-Zanders-Straße, Lückerather Weg)