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Maßnahmen für den ÖPNV

Im Zuge des Mobilitätskonzepts sind insgesamt 14 Maßnahmen für den ÖPNV-Verkehr vorgesehen. Diese können hier im Einzelnen eingesehen werden.


(B) = Anregung aus der Bürgerbeteiligung

Geplante Maßnahmen

Ö2 - Feingliedrige Quartierserschließung (B)

In einigen Bereichen der Stadt ist die feingliedrige Erschließung nicht ausreichend.

Für diese Bereiche sind Konzepte zu entwickeln (oder vorhandene umzusetzen), die folgende Maßnahmen beinhalten können:
· Verlegung von Regional- oder Ortslinien.
· Neueinführung von Quartiersbussen, abgestimmt auf die bisherigen Linien. Letztere können zu diesem Zweck verkürzt und auf die Hauptachsen beschränkt werden.
· Erschließung mit Bedarfssystemen (TaxiBus, AST) mit Anschluss an die bisherigen Linienverkehre. Dabei kann entweder die nächstgelegene Haltestelle die Verknüpfung übernehmen, oder das jeweilige Ortsteilzentrum mit seinem Verknüpfungspunkt

Hier eine Auflistung der Bereiche in denen wie beschrieben vorgegangen werden soll:


- Schildgen: Bereich Nittumer Weg/Pützweg und Umgebung (Linien 222,434)
- Schildgen: Bereich Hoppersheide (Linien 222, 227, 434)
- Refrath: Nördlicher Rand der geschlossenen Bebauung von der Stadtgrenze im Westen bis Höhe Heitberg im Westen (Linien 450, 451)
- Refrath: Mittlerer Bereich zwischen Dolmanstraße und Beningsfeld (Linien 450, 451, 452)
- Refrath/Kaule: Bereich zwischen Frankenforster Straße und BAB 4 (Linien 450, 452, 455, (SB 40))
- Bensberg: Bereich nördlich des Zentrums, Linienverlegung aufgrund der Topographie nicht realistisch, daher hier nur Bedienung mit Bedarfssystemen sinnvoll.

Ö6 - Bezuschussung ÖPNV Tickets im Zuge von Stadtfesten

Bei Stadtfesten und Events in Bergisch Gladbach sollte der öffentliche Verkehr im Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel bezuschusst werden. Dadurch wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs attraktiver und eventuell motiviert man Personen zu einem Umstieg auf den öffentlichen Verkehr.

Ö7 - RRX Halt in Mülheim fördern (B)

Der RRX-Halt in Köln Mülheim sollte ausdrücklich unterstützt werden und in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln Argumente für einen Halt in Köln Mülheim (Zeitverluste für Pendler, künftige Siedlungsentwicklung) für die anstehende Machbarkeitsstudie gesammelt werden.

Ö8 - Bevorzugte Ampelschaltungen für den öffentlichen Verkehr (B) 

Auf den wichtigsten Verbindungsachsen sollte, wenn nicht schon vorhanden, geprüft werden, ob für den öffentlichen Verkehr eine bevorzugte Ampelschaltung eingerichtet werden kann.

Ö9 - Verstärkte Anbindung P&R Anlagen in die Innenstadt mit dem öffentlichen Verkehr 

Um den Verkehr generell aus der Innenstadt fern zu halten und insbesondere für Pendlerverkehr aus dem Umland Alternativen zum Pkw anzubieten sollte an geeigneten Stellen im Stadtgebiet die Errichtung von P&R Anlagen geprüft werden. Überlegungen zu möglichen Standorten:
· Odenthaler Straße
· Lustheide
· Braunsberg/Spitze
· Schildgen
· Duckterath

Im Zuge der Prüfung weiterer P&R Anlagen siehe Maßnahmen Pkw-Verkehr.

Ö10 - Weiterführung der Straßenbahnlinie 1 in Abendstunden (B)

In den Abendstunden sollten mehr Bahnen der Linie 1 weitergeführt werden bis Refrath/Bensberg und nicht schon an der Haltestelle Brück Mauspfad enden. Gespräche mit KVB und Rheinisch-Bergischem Kreis führen.

Ö12 - Mobilpunkte/ MobilStationen einrichten 

An frequentierten Punkten im Stadtgebiet sollte das System von „Mobilpunkten/ MobilStationen“ eingeführt werden. Die Verknüpfung mehrerer verschiedener Verkehrsmittel (Bus, Bahn, Fahrrad, CarSharing) ermöglicht den Nutzern neue Mobilitätsketten.Flächen für Mobilpunkte vorsehen. Einheitliches Design der Mobilpunkte zur Wiedererkennung auch regional.

Vorgehensweise:
· Kategorisierung aller möglichen Standorte nach einheitlichen Parametern, abgestimmt auf die Empfehlungen des Handbuchs Mobilstationen NRW
· Festlegung eines Ausstattungsstandards für jede der Kategorien
· Individuelle Zuordnung der Größenordnung der Ausstattungsmerkmale je nach Bedarf
· Feststellung des Bestandes (heute Ausstattung mit den vorgesehenen Merkmalen)
· Installation der fehlenden Elemente, abhängig von Baulastträgerschaft, Flächenbesitz und –verfügbarkeit sowie sonstigen Rahmenbedingungen

Ö14 - Fahrradmitnahme zu touristischen Zielen fördern (B) 

Zur Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs wäre es sinnvoll an Sonn- und Feiertagen auf frequentierten Linien mit touristischen Zielen die Fahrradmitnahme durch eine gesonderte Heckeinrichtungen bzw. einem Fahrradanhänger an den Bussen zu vereinfachen.

Maßnahmen in Bearbeitung/ Daueraufgaben

Ö1 - Fahrradboxen (B) 

Entlang der Straßenbahn- und S-Bahnlinien sowie an zentralen Einkaufsstandorten und touristischen Zielen sollten ausreichend Fahrradabstellanlagen vorhanden sein (z.B. Innenstadt, Lerbacher Schloss).


Im Verlauf der Straßenbahnlinie 1 wurde mittels einer Erhebung geprüft, ob eine Installation von Fahrradboxen sinnvoll ist und für welche Dimensionierung Bedarf besteht.

· Sehr hoher Bedarf: Lustheide (20 Stpl.)
· Sehr hoher Bedarf: S-Bahnstation Duckterath (20 Stpl.)
· Hoher Bedarf: Refrath, Bensberg (15 Stpl.)
· Mäßiger Bedarf: Kippekausen, Neuenweg (8 Stpl.)
· Geringer Bedarf: Frankenforst (4), Im Hoppenkamp, Kölner Straße (5 Stpl.)

Ö3 - Prüfung der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 durch eine Potentialanalyse 

Für die mögliche Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 in Richtung Herkenrath wurde die grobe Trassierung geprüft. Durch eine Potentialanalyse sollte der Kundeneinzugsbereich ermittelt werden.Bevor ein Ausbau der Straßenbahnlinie 1 realisiert wird evtl. Vorlaufbetrieb mit Bussen.

Dieser Punkt kann im Rahmen des Mobilitätskonzepts bearbeitet werden. Es werden bewährte Methoden aus der Prognose von Fahrgastnachfrage und Einnahmen im SPNV angewendet in Abstimmung mit der KVB.

Ö4 - Ausbau 2. Gleis auf der S-Bahnlinie 11 (B) 

Der Ausbau eines zweiten Gleises der S-Bahnlinie 11 sollte ausdrücklich gefordert werden und mit der deutschen Bahn in Abstimmung weiter vorangetrieben werden.

Ö13 - Einrichtung Umweltspuren 

Busspuren im gesamten Stadtgebiet auch für den Radverkehr freigeben und mit Radpiktogrammen markieren (z.B. Steinstraße), gleichzeitig Öffentlichkeitsarbeit zu Umweltspuren zur Anerkennung in der Bevölkerung.

Durchgeführte Maßnahmen

Ö5 - Umgestaltung des S-Bahnhofes in Gladbach Stadtmitte

Die Umgestaltung des S-Bahnhofs in Gladbach Stadtmitte und insbesondere der barrierefreie Ausbau dem gesamten S-Bahngleises sollte ausdrücklich gefordert werden und mit der deutschen Bahn in Abstimmung weiter vorangetrieben werden.

Ö11- Taktverdichtungen in Schwachverkehrszeiten (SVZ) (B)

Insbesondere am Wochenende und am Abend sollten Taktverdichtungen geprüft werden. Zu beachten: Scheinbare Mängel sind oft wirtschaftlich gut begründet. Nicht immer ist eine Maßnahme sinnvoll. Für Bereiche mit deutlich schlechterem Angebot auf mehreren Linien ist Untersuchungsbedarf gegeben.


· Schildgen Nord, vor allem Abendverkehr
· Paffrath West
· Hand West, vor allem Abendverkehr
· Nußbaum
· Heidkamp nördlich des Gewerbegebietes, vor allem Abendverkehr
· Ehrenfeld, sonntags
· Rommerscheid
· Hebborn

Dies ist ab 2018 umgesetzt.