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Portrait - Irén Lill

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Interview mit der neuen Fachleiterin für Klavier, Irén Lill

Seit wann bist du mit der Städtischen Max-Bruch-Musikschule verbunden und wie war dein Werdegang?
Der Kontakt kam 2012 über meinen langjährigen Duo-Partner, den Gambisten und Cellisten Holger Faust-Peters, Fachleiter für Streichinstrumente, zustande, als er mich in der Musikschule für die Vertretung einer erkrankten Kollegin vorgeschlagen hat. Ich habe mich bei der damaligen Fachleiterin Normande Doyon vorgestellt, eine offene Probestunde gegeben und wurde dann zunächst als Honorarkraft an der Musikschule beschäftigt. Direkt danach fing es mit dem Aufbau der eigenen Klavierklasse an, die sich nach und nach vergrößert hat. Zurzeit nehmen in der Musikschule 17 Schüler und Schülerinnen Unterricht bei mir.

Welche spezielle Aufgabe kommt dir in der Musikschule zu?
Ende letzten Jahres habe ich mich für die ausgeschriebene Stelle als Leiterin für den Fachbereich Klavier beworben, und jetzt gehört es unter anderem zu meinen Aufgaben, die Arbeit in dem Fachbereich zu koordinieren und mitzugestalten.
Da mein zweites Instrument das Cembalo ist und wir in der Musikschule glücklicherweise so ein Instrument stehen haben, gebe ich meinen Schülerinnen und Schülern wenigstens einmal im Jahr die Möglichkeit, auch diesen Vorfahren vom Klavier näher kennenzulernen, darauf ein Stück vorzubereiten und es beim Klassenkonzert aufzuführen. Ich glaube, sie haben immer viel Spaß daran. Es besteht in unserer Musikschule auch die Möglichkeit, Cembalo als Hauptinstrument zu lernen.

Was schätzt du insbesondere an der Städtischen Max-Bruch-Musikschule?
Wir haben nicht nur ein hochqualifiziertes, sondern auch ein sehr, sehr nettes Kollegium. Besonders gut konnte man das jetzt beobachten, als alle sich in der Situation, da der Präsenz-Unterricht nicht stattfinden konnte, ganz schnell zum Online-Unterricht umorganisiert und mit vielen kreativen Ideen und viel Hingabe ihren Schülerinnen und Schülern weiterhin beim Lernen und Üben unterstützt haben. Auch die Kollegen waren füreinander da, haben ihre Erfahrungen geteilt und sich gegenseitig Tipps gegeben, wie es besser funktioniert.

Welche Stücke gehören zu deinen Lieblingsstücken?
So genau ist das schwierig zu sagen. Ich mag einfach Musik, sonst hätte ich mir ja einen anderen Beruf ausgewählt. Die Bandbreite ist aber ziemlich groß. Von den Komponisten steht Bach ganz weit vorn für mich und dann kommen mit einem ziemlich großen Abstand alle anderen.

Bist du künstlerisch tätig? Wo spielst du?
Ja, ich bin künstlerisch tätig, spiele in unterschiedlichen Kammermusik-Besetzungen und gebe auch Solokonzerte.

Welche Musik hörst du gern?
Wenn ich in meiner „Freizeit“ (manchmal ist das für mich schwer von der Arbeit zu unterscheiden oder zu trennen) überhaupt Musik höre, dann ist es je nach Laune ganz unterschiedlich, von Barock bis Rock, Hauptsache, es ist gute Musik und gut gespielt.

Hast du Pläne, die du verfolgst? Auch in der Musikschule?
Klar, ein jeder hat Pläne. Es ist auch schön und soll sogar gesund sein zu träumen. Es gibt aber auch einen Spruch „Der Mensch plant und Gott lacht", der meiner Meinung nach ziemlich oft zutrifft. Daher ist es auch sehr gesund, wenn man beim Bedarf flexibel bleibt und vielleicht bei unerwarteten Planänderungen versucht, sich auf neue Möglichkeiten und andere Sichtweisen zu freuen. Zunächst ist mein Plan, so lange wie möglich Musik zu machen und das auch so gut, wie ich es kann, anderen beizubringen.

Frau Lill hat die Durchwahl 02202 /250 37 - 15 , Sprechstunde: freitags von 11:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: bg.musikschule.klavier@gmail.com