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Rolf-Albert Schmitz mit Ehrennadel in Silber ausgezeichnet

Rolf-Albert Schmitz mit Ehrennadel in Silber ausgezeichnetBild vergrößernBürgermeister Lutz Urbach (r.) überreicht Rolf-Albert Schmitz die Ehrennadel in Silber in der Villa Zanders.

Rolf-Albert Schmitz setzt sich seit Jahrzehnten für den Frieden und einen respektvollen Umgang miteinander ein – dafür ist er von Bürgermeister Lutz Urbach am Freitag (2. März) mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet worden.

Und passender hätte der Rahmen nicht sein können: die Verleihung fand im Kunstmuseum der Villa Zanders zur Vernissage der Fotoausstellung „Menschen auf der Flucht“, die von Amnesty International vorbereitet worden ist.

Der ehemalige Schulpsychologe ist seit 1984 ehrenamtlich sehr aktiv. Von 1984 bis 1988 war er sachkundiger Bürger im Jugend- und Sozialausschuss des Rates der Stadt Bergisch Gladbach und daraufhin, bis 1991, als Schöffe am Amtsgericht Bergisch Gladbach/Bensberg tätig.

Stiftung Solidarität und Menschenrechte

Gemeinsam mit seiner Tochter Susanne Schmitz gründete er die Stiftung Solidarität und Menschenrechte (SUM). Eine Stiftung für Völkerverständigung und Toleranz, die sich für den Frieden in einer Provinz in Südafrika einsetzt. Den Fokus legt die Stiftung jedoch auf Südamerika und setzt sich dort für die Rechte der Indio ein, indem sie die größte Indio-Organisation im Norden des Landes für Menschenrechte unterstützt. Die Organisation ist im Kampf um Landrechte, für sauberes Wasser sowie gegen Umweltzerstörungen aktiv und fördert die Bildungsarbeit für indigene Studenten aus abgelegenen Anden-Dörfern. In der Stadt Jujuy in Nord-Argentinien organisiert und finanziert Rolf-Albert Schmitz seit 2010 ein Studentenwohnheim mit indigenem Kulturzentrum.

Zusammen mit drei weiteren Stiftungen unterstüzt die SUM den „Weltfriedendienst e.V.“. Der Verein kämpft dafür, dass Menschen aktiv und selbstbestimmt an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten können. Zusammen mit Partnern sollen vor Ort in Afrika, Asien und Latainamerika gewaltfrei und konstruktiv gelöst werden und die Lebensgrundlage verbessert werden. In Deutschland verschafft der WFD den Anliegen seiner Partner Gehör und fördert das globale Lernen.

Hilfe für Menschen in Bergisch Gladbach

Neben seinem Einsatz für die Menschen in fernen Ländern, kümmert sich der 73-Jährige auch um die Belange der Menschen in Bergisch Gladbach. In der örtlichen Gruppe des Amnesty Internationals ist Rolf-Albert Schmitz seit 2003 aktiv. Dort ist er an der Planung des Parks für Menschenrechte beteiligt und organisiert Benefizkonzerte. Seine Stiftung setzt sich in Bergisch Gladbach vor allem für Flüchtlinge ein. In Zusammenarbeit mit der AWO und der Initiative „Herwi“ werden Sprachkurse, Lernmittel und Anwaltskosten finanziert. Vom Flüchtlingsheim im Lübbe-Gebäude ausgehend wurde ein Freizeitprojekt organisiert und beim Spendenmarathon des „Fluchtpunkt Bergisch Gladbach“ wurden zusammen mit der ebenfalls in Bergisch Gladbach ansässigen Bethe Stiftung Spendengelder verdoppelt.

Seit nunmehr zehn Jahren setzt er sich zudem für benachteiligte Kinder in Bergisch Gladbach ein. Ausländischen Studentinnen und Studenten, die in finazielle Notlage geraten sind, unterstützt seine Stiftung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Studentengemeinde Köln (ESG).

Öffentliche Anerkennung

Mit seiner Stiftung SUM, die weltweit, aber auch in seiner Heimatstadt Bergisch Gladbach agiert, hat Rolf-Albert Schmitz zum Ansehen und Wohl der Stadt Bergisch Gladbach beigetragen. Darüber hinaus hat sich Rolf-Albert Schmitz seit über 30 Jahren auch persönlich in verschiedenen Bereichen zum Wohl der Menschen engagiert. Das langjährige, vielseitige und anspruchsvolle Engagement von Rolf-Albert-Schmitz ist durch die Verleihung der Ehrennadel in Silber öffentlich anerkannt worden.