Direkt zur Suche und Hauptnavigation Direkt zum Inhalt
Übernehmen

ISEK 2030: Arbeitsschritte und Ziele

Mit dem ISEK 2030 wurden für die Stadt Bergisch Gladbach die Leitlinien der räumlichen Entwicklung für die kommenden 15 bis 20 Jahre erarbeitet. Die Aussagen des ISEK 2030 bilden die Grundlage für den Flächennutzungsplan. Wesentliche Bausteine des ISEK 2030 waren:

Übersicht Projektablauf

Themen- und raumbezogene Bestandsanalyse

In der Bestandsanalyse wurden die Themen Wohnen, Verkehr, Nahversorgung, Bildung, Sport- und Kulturangebote, Wirtschaft und Arbeit, Sozialstruktur, Freiraum, Erholung und Tourismus sowie Identität, Image und Bürgerschaftliches Engagement näher beleuchtet. Zu diesen Themen wurde eine SWOT-Analyse (SWOT = (englisch für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren)) gab Auskunft über die Perspektiven und den Handlungsbedarf in den unterschiedlichen kommunalen Aufgabenbereichen sowie den einzelnen Stadtteilen.

Leitbild, Leitlinien und Ziele

Für die gesamtstädtische Entwicklung wurde ein räumliches Leitbild erarbeitet. Das westliche Stadtgebiet ist eher städtisch geprägt und in die drei Bereiche "Entwicklungsraum" (Entwicklung neuer Wohn- und Arbeitstandorte), "Qualifizierungsraum" (Sicherung des Bestands durch Angebotsergänzung) und "städtischer Freiraum" (Aufwertung des wohnortnahen Freiraums) gegliedert. Im östlichen Stadtgebiet, dem "ländlichen Raum", sollen der demografische Wandel unterstüzt und der Landschaftsraum erhalten bleiben. Die "Infrastukturschwerpunkte" sind als soziale und Nahversorungszentren zu sichern, und die "Verbindungs- und Entwicklungsachsen" sollen als Verkehrswege erhalten und gestärkt werden.

Räumliches Leitbild

Zur Umsetzung des Leitbildes wurden themen- und raumbezogenen Handlungsleitlinien erarbeitet, die weniger das Ziel als vielmehr den Weg der Stadtentwicklung beschreiben:

  • Qualitäten stärken und ergänzen
  • Städtische Vielfalt vernetzen und nutzen
  • Regional denken und gemeinsam handeln
  • Lokale Akteure mitnehmen und einbinden
  • Strategisch steuern und handlungsfähig bleiben


Daraus abgeleitet wurden für die Stadtbezirke und Stadtteile Ziele und Maßnahmenvorschläge entwickelt, die sich unter anderem auch auf die Ergebnisse der SWOT-Analyse stützen.

Strukturkonzept

Das räumliche Strukturkonzept übersetzt die abstrakten Leitbilder, Leitlinien und Ziele in konkrete raumbezogene Entwicklungsvorstellungen. Außerdem bildet es die Vorstufe für die anschließende Flächennutzungsplanung.

Strukturkonzept

Handlungs- und Maßnahmenkonzepte

Aufbauend auf dem Strukturkonzept wird für nachfolgende Themen konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt:

  • Integrierte städtebauliche Rahmenplanung Bensberg "Das Stadtteilzentrum mit Qualität"
  • Integrierter Verkehrentwicklungsplan Bergisch Gladbach "Mobilität von morgen planen"
  • Aktivierung und Aufwertung der Gewerbeflächenpotenziale "Nachfragegerechte Gewerbestandorte mit Profil"
  • Sicherung und Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten "Der Wissenstandort"
  • Integrierte Machbarkeitsstudie "Dienstleistungs- und Wissensstandort Stadtmitte"
  • Integrierte Handlungskonzepte für gefährdete Wohngebiete "Fit für die Zukunft"
  • Aktive Förderung von Bestandsorientierung und Innenentwicklung "Stärkung der inneren Werte"
  • Identitätskampagne "Update your city" "Wir sind Bergisch Gladbach"

Letzte Aktualisierung: 23.08.2016