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Maßnahmen für die Intermodalität

Im Zuge des Mobilitätskonzepts sind insgesamt  7 Maßnahmen für Intermodalität  vorgesehen. Diese können hier im Einzelnen eingesehen werden.


(B) = Anregung aus der Bürgerbeteiligung

Geplante Maßnahmen

I1 - Analyse des CarSharing Potentials

Auf Grundlage der Milieudaten für den Flächennutzungsplan sollte das Potential möglicher CarSharing Nutzenden für Bergisch Gladbach ermittelt werden.

I2 - Gezielte Förderung Fahrradverleihsysteme 

Mit zielgruppenspezifischer Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit den Anbietenden des Fahrradverleihs sollte das Potential gefördert werden.

I3 - Gezielte Förderung CarSharing
 

Mit zielgruppenspezifischer Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit den CarSharing Anbietenden sollte das Potential gefördert werden (Testtage CarSharing, Informationsflyer…)

* Das Car-SharingKonzept ist integrierter Bestandteil des Konzeptes der Mobilpunkte/ MobilStationen

I7 - Ausbau von Park&Ride-Systemen 

Um den Verkehr generell aus der Innenstadt fern zu halten und insbesondere für Pendlerverkehr aus dem Umland Alternativen zum Pkw anzubieten, sollte an geeigneten Stellen im Stadtgebiet die Errichtung von P&R Anlagen (und gleichzeitig die Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr) geprüft werden. Durch die gesonderte Beschilderung der Park&Ride Plätze erhöht sich die Wahrnehmung in der Bevölkerung.

Überlegungen zu möglichen Standorten:
· Odenthaler Straße
· Braunsberg/Spitze
· Schildgen
· (Bockenberg)*
· Lustheide
· Duckterath

* Das P&R-Konzept ist integrierter Bestandteil des Konzeptes der Mobilpunkte/ MobilStationen

Maßnahmen in Bearbeitung/ Daueraufgaben

I4 - Bike&Ride fördern

An frequentierten Haltestellen sollten vermehrt Fahrradabstellanlagen eingerichtet werden, damit der Umstieg vom Fahrrad in den Bus oder die Bahn erleichtert wird. Durch die gesonderte Beschilderung der Bike&Ride Plätze erhöht sich die Wahrnehmung in der Bevölkerung.

* Das B&R-Konzept ist integrierter Bestandteil des Konzeptes der Mobilpunkte/ MobilStationen

I5 - Fahrradboxen (B)

Entlang der Straßenbahn- und S-Bahnlinien sowie an zentralen Einkaufsstandorten und touristischen Zielen sollten ausreichend Fahrradabstellanlagen vorhanden sein (z.B. Innenstadt, Lerbacher Schloss).

Im Verlauf der Straßenbahnlinie 1 wurde mittels einer Erhebung geprüft, ob eine Installation von Fahrradboxen sinnvoll ist und für welche Dimensionierung Bedarf besteht.

· Sehr hoher Bedarf: Lustheide (20 Stpl.)
· Sehr hoher Bedarf: S-Bahnstation Duckterath (20 Stpl.)
· Hoher Bedarf: Refrath, Bensberg (15 Stpl.)
· Mäßiger Bedarf: Kippekausen, Neuenweg (8 Stpl.)
· Geringer Bedarf: Frankenforst (4), Im Hoppenkamp, Kölner Straße (5 Stpl.)

I6 - Mobilpunkte/ MobilStationen einrichten 

An frequentierten Punkten im Stadtgebiet sollte das System von „Mobilpunkte/ MobilStationen“ eingeführt werden. Die Verknüpfung mehrerer verschiedener Verkehrsmittel (Bus, evtl. Bahn, Fahrrad, CarSharing) ermöglicht den Nutzern neue Mobilitätsketten. Flächen für Mobilpunkte/ MobilStationen vorsehen. Einheitliches Design der Mobilpunkte/ MobilStationen zur Wiedererkennung auch regional.

Vorgehensweise:
· Kategorisierung aller möglichen Standorte nach einheitlichen Parametern, abgestimmt auf die Empfehlungen des Handbuchs Mobilstationen NRW
· Festlegung eines Ausstattungsstandards für jede der Kategorien
· Individuelle Zuordnung der Größenordnung der Ausstattungsmerkmale je nach Bedarf
· Feststellung des Bestandes (heute Ausstattung mit den vorgesehenen Merkmalen)
· Installation der fehlenden Elemente, abhängig von Baulastträgerschaft, Flächenbesitz und –verfügbarkeit sowie sonstigen Rahmenbedingungen