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Pixabay/Fernando Zhiminaicela

Corona-Hilfs- und Fördermöglichkeiten für Kulturschaffende

Die hier zur Verfügung gestellte Auflistung von Hilfsmaßnahmen in Corona-Zeiten für Künstlerinnen und Künstler/Kulturschaffende wird ständig aktualisiert.
Letzte Aktualisierung: 23.04.2021


Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt das Kulturbüro keine Gewähr.

Maßnahmen der Landesregierung NRW
Maßnahmen der Bundesregierung
Maßnahmen auf europäischer Ebene
Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften
Beratungsangebote / Mitteilungen

Quellen: die jeweils genannten Internetseiten

Aktuell laufende Ausschreibungen
(bitte auf den Link klicken)


Maßnahmen der Landesregierung NRW

  • Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ (Frist: 12.04. bis 31.05.2021)
  • "NRW Überbrückungshilfe Plus" (Frist: Es gelten die Bedingungen der 2. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes.)
  • Sonderprogramm „Heimat" - „Heimat gestalten, Brauchtum pflegen, Werte vermitteln und Gemeinschaft bilden“ (Frist: 31.07.2021)
  • Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne
  • Soforthilfeprogramm Innenstadt 2020 (Frist: 30. April 2021)
  • Hilfsprogramm "Film ab NRW" für Kinobetriebe(Frist: 30.05.2021)


Maßnahmen der Bundesregierung

  • Überbrückungshilfe 2. Phase (Frist: 31. März 2021)
  • Überbrückungshilfe 3. Phase (Frist: Antragstellung ab Jan. 2021 möglich ) + Neustarthilfe für Soloselbständige
    Frist: 31. August 2021
  • Novemberhilfe (Frist: 30. April 2021) / Dezemberhilfe (Frist: 30. April 2021)
  • Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit
  • Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten unterstützt in Not geratene ältere Künstler*innen
  • NEUSTART KULTUR „Stärkung der Kulturinfrastruktur“(zuletzt aktualisiert: 23.04.2021)

    Musik/ Festivals / Musikclubs
    - Hilfe für "UMSONST & DRAUßEN" - Musikfestivals aller Genres (Frist: 31.05.2021)
    - Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel (Frist: 30.04.2021)
    - Hilfen für Musik- und Theaterverlage (Frist: 30.06.2021)
    - Impuls - Förderung für Amateurmusik in ländlichen Räumen (Frist: 31.05.2021)
    - Förderung pandemiebedingter Investitionen (neue Anträge werden nicht angenommen)

    Literatur / Buch- und Verlagsbrache
    - „Digitalisierung der Vertriebswege von Buchhandlungen" (Frist: 30.04.2021)
    - „Druck- und Produktionskostenzuschüsse für Verlage“ (Frist: 30.04.2021)
    - "Neustart Literatur": Tausend literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren (Frist: 21.06. - 27.06.2021)
    - "Neustart Literatur": Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche (Frist: 22.06.- 28.06.2021)
    - "Neustart Literatur": Neue Stücke für ein großes Publikum (Frist: 12.04. - 31.12.2021)
    - "Neustart Literatur": Neue Perspektiven für Dramatikerinnen und Dramatiker (Frist: ab 08.03.2021)
    - Stipendien und Programme für Übersetzerinnen und Übersetzer 
      • Radial-Stipendien: 15.05.2021, 15.09.2021
      • „extensiv initiativ“: 15.06.2021
      • Neustart-Projektfonds: 30.04.2021

    Kino / Film
    - ZUKUNFTSPROGRAMME I, II und III für Kinos
    - Ausfallfonds (Frist: 7 Wochen vor Drehbeginn)
    - Wirtschaftliche Verleih- und Vertriebsförderung
    - Kulturelle Verleihförderung (Frist: 24.06.2021 und 17.09.2021)

    Theater
    - Hilfen für kurz befristete Beschäftigte in den darstellenden Künsten
    - Hilfen für Veranstalterinnen und Veranstalter im Bereich "Wort, Varieté und Kleinkunst" (Frist: 05.05. - 30.06.2021)
    - Förderung von Privattheatern (Frist: 30.04.2021)
    - Junges Publikum (Frist: unterschiedlich)

    Bibliotheken und Archive
    - Wissenswandel (Frist: 31.12.2021)

    Tanz
    - Dis-Tanz-Impuls (Frist: 26.04. - 19.05.2021)
    - Stepping Out (Frist: 01.10.2021)

    Bildende Kunst / Galerien
    derzeit keine laufenden Ausschreibungen

    Museen
    - Pandemiebedingte Investitionen in Kultueinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft (Frist: 30.04.2021)
    - Zielgerichtete Digitalisierungsförderung bei Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der Deutschen Digitalen Bibliothek (Frist: wegen Überzeichnung geschlossen)

    Weitere Kulturorte
    - Kultursommer 2021 (Frist: 22.04.2021)

    Spartenübergreifende Digitalprogramme
    - DIVE IN: Programme für digitale Interaktion (Frist: Details werden Anfang Mai veröffentlicht)

     

Maßnahmen der Landesregierung NRW

Stipendienprogramm „Auf geht’s!“

Antragsfrist: 12.04.2021 bis 31.05.2021

Seit 12.04.2021 können freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten erneut Anträge für das Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ der Landesregierung stellen. Im Rahmen der Neuauflage des Programms stehen weitere 15.000 Stipendien zur Verfügung. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler erhalten 6.000 Euro für die Dauer von sechs Monaten (April bis September), um ihrer künstlerischen Arbeit auch unter den Bedingungen der Pandemie nachzugehen. Das Antragsformular steht über die Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft zur Verfügung (www.mkw.nrw).

Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biografie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. in einem einschlägigen Künstlerverband, die Angabe von zwei Referenzen sowie eine Kurzbeschreibung des geplanten Projektes. 

Das Stipendienprogramm ist Teil des großangelegten NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise im Bereich der Kultur. Die erste Runde des Stipendienprogramms war im August 2020 mit einer Gesamtsumme von 105 Millionen Euro ausgeschrieben worden. Insgesamt 14.500 Künstlerinnen und Künstler haben bislang von diesen Mitteln profitiert. Die Landesregierung stellt nun zusätzlich weitere 90 Millionen Euro für die Fortsetzung des Programms zur Verfügung.

Das Antragsverfahren, alle Informationen zur Ausschreibung und zum Online-Antrag sowie häufig gestellte Fragen finden Sie unter https://www.mkw.nrw/kultur/foerderungen/auf-gehts.
Fragen zum Stipendienprogramm können telefonisch über das Service-Telefon (0211 / 4684 4999, Mo-Fr, 9-18 Uhr) oder per Mail (NRW-Kuenstlerstipendium@2f6ad707a4cf489aada17da36b478e63mkw.nrw.de) gestellt werden.

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"NRW Überbrückungshilfe Plus"

Die NRW-Landesregierung hat ergänzend zur ebenfalls verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes, die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ bis zum Jahresende 2020 verlängert und zahlt Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen weiterhin einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich. Mit dem Kulturstärkungsfonds hat das Land NRW eine weitere Corona-Unterstützungsmaßnahme gestartet, die Kultureinrichtungen ermutigen will, ihr Programm wieder aufzunehmen.

Wichtig: Die Antragsstellung für die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf
- Überbrückungshilfe des Bundes
- sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus
einreichen.

Antragsfrist: Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 31.03.2021. Änderungsanträge können noch bis zum 31.05.2021 gestellt werden.

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung:
Telefon: 0211 / 7956 4996

Mehr unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe2

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Sonderprogramm „Heimat" - „Heimat gestalten, Brauchtum pflegen, Werte vermitteln und Gemeinschaft bilden“

Antragsfrist: bis 31.07.2021

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.

Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

Bei Arbeitnehmer*innen hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet.

Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung gestellt werden.

Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom zuständigen Landschaftsverband bezahlt. Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim zuständigen Landschaftsverband.
Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Landschaftsverband Rheinland, LVR-Servicenummer: 0221 / 809 5444

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Soforthilfeprogramm Innenstadt 2020

Frist: 30.04.2021

Während des COVID-19-Lockdowns haben insbesondere der (Einzel-)Handel sowie die Gastronomie erhebliche Umsatzeinbußen erlitten und dies wird nachhaltige Veränderungen mit sich bringen. Auch die Schließungen von Filialen einer großer Warenhaus-Gruppe in zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird für die betroffenen Innenstädte massive negative Auswirkungen mit sich bringen. Das ganz bittere dabei: Ganz häufig sind es äußere Umstände, die die Händlerinnen und Händler selbst nicht beeinflussen können und ihre Existenzen, die ihrer Beschäftigten und das „Gesicht“ unserer Innenstädte bedrohen.

Aus dem Sofortprogramm stehen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung: Die Frist für die Vorlage der Förderanträge für das „Sofortprogramm Innenstadt“ wird nun auf den 30. April 2021 verlängert, um der guten Resonanz Rechnung zu tragen. Damit können Städte und Gemeinden auf Entwicklungen reagieren, die sich aktuell ergeben. Förderanträge können bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Mehr unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen
Bezirksregierung Köln: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/35/staedtebaufoerderung/sofortprogramm_innenstaedte/index.html
Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/planen_bauen/staedtebaufoerderung/Formulare.html

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Hilfsprogramm „Film ab NRW“: Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten

Mit „Film ab NRW“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Kinobetreiber in dieser schwierigen Lage und stellt ab Januar 2021 dafür insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Frist: 30.05.2021

Mit „Film ab NRW“ sollen Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Existenzgefährdungen, die durch den Einbruch der Besucherzahlen und die massiven Umsatzeinbußen entstehen, abgewendet werden. Das Ziel ist, die gewachsene und vielfältige Kino-Landschaft in Nordrhein-Westfalen zu erhalten und somit Kinos als die zentralen Abspielorte für Filme zu stärken. „Film ab NRW“ steht dabei allen Kinos offen, die einen regelmäßigen Spielbetrieb anbieten, egal ob kleines Filmkunstkino mit einem Saal oder das große Kinocenter.

Die finanzielle Hilfestellung für die Kinos erfolgt ohne Rechtsanspruch ausschließlich als Billigkeitsleistungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Der Hilfszeitraum erstreckt sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021. Die Kinobetriebe müssen glaubhaft machen, dass ein Liquiditätsengpass vorliegt. Dies erfolgt anhand einer von einem Steuerberater bestätigten Liquiditätsbedarfsplanung. Ebenfalls muss der regelmäßige Kinospielbetrieb wieder aufgenommen werden, wenn dies durch die Behörden wieder erlaubt ist. Von einem regelmäßigen Spielbetrieb wird ausgegangen, wenn mindestens an 15 Kalendertagen pro Monat entgeltliche Filmvorführungen stattfinden.

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter https://www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw.

Maßnahmen der Bundesregierung

Überbrückungshilfe II

2. Phase der Überbrückungshilfe
Die Bundesregierung hat die Fristen zur Antragstellung für die November- und Dezemberhilfen und die Überbrückungshilfe II verlängert.

Neue Frist: 31.03.2021
Änderungsanträge können noch bis zum 31.05.2021 gestellt. werden.
Eine Korrektur der Kontoverbindung ist bis zum 30. Juni 2021 möglich.

Das Programm bezieht sich auf die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020. Der Antrag kann nur einmalig gestellt werden. 

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Weitere Informationen und die Eckpunkte der. 2. Phase der Überbrückungshilfe finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe2
und unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQs/faq-liste-02.html?nn=1870016

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Überbrückungshilfe III

3. Phase der Überbrückungshilfe
Anträge für Überbrückungshilfe III (für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021) können bis 31.08.2021 gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Neu seit 20.04.21: Erweiterung der Überbrückungshilfe u.a. durch Eigenkapitalzuschuss für besonders betroffene Unternehmen, Erhöhung der Fixkostenerstattung auf bis zu 100 Prozent, eine Anschubhilfe für die Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft und Antragsberechtigung für bis 31.10.2020 gegründete Start-ups.
Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-iii.html

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Neustarthilfe für Solo-Selbständige

Anträge können einmalig bis zum 31.08.gestellt werden.

Die neue Überbrückungshilfe III umfasst auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“.
Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die sogenannte „Neustarthilfe“ ist nicht mit dem Neustart-Programm der Staatsministerium für Kultur und Medien zu verwechseln. Die „Neustarthilfe“ ist die Erstattung einer Betriebskostenpauschale innerhalb der „Überbrückungshilfe III“ der Bundesregierung.

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

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Novemberhilfe / Dezemberhilfe

Frist: 30.04.2021
Änderungsanträge können bis zum 30.06.2021 gestellt werden.

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019. NEU: Die zulässige Förderhöhe und Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung.

Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

NEUSTART KULTUR

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstlern sowie Stipendienprogrammen, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut und um neue Programme ergänzt.

Insgesamt stehen zwei Milliarden Euro für NEUSTART KULTUR zur Verfügung.

Seit Sommer 2020 hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und Kulturfonds das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR für Kunst, Kultur und Medien entwickelt. Spartenübergreifend wurden auch Mittel für pandemiebedingte Investitionen und Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Zum Ende des Jahres 2020 waren bereits 900 Millionen Euro und damit fast das gesamte ursprüngliche Volumen in Höhe von einer Milliarde Euro konkret belegt.

Jetzt werden rund 60 Teilprogramme mit der zweiten Kulturmilliarde fortgesetzt und erweitert. Fünfzehn Programme kommen neu hinzu. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstler sowie Stipendienprogrammen.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung zum Nachtragshaushalt 2021 am 21. April 2021 beschlossen, dass die Laufzeiten der einzelnen Förderlinien des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR bis Ende 2022 verlängert werden. Damit stehen die NEUSTART KULTUR Hilfsprogramme Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen auch bei weiteren Verschiebungen wirksam zur Verfügung.

Wiederaufnahme der künstlerischen Arbeit
Der Programmschwerpunkt liegt mit bis zu 800 Millionen Euro im Bereich „Erhalt und Stärkung von Kulturproduktion und -vermittlung“ und somit auf der individuellen Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen. Die einzelnen Programme unterstützen insbesondere kleinere und mittlere, privatwirtschaftlich finanzierte Kulturstätten und -projekte darin, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen, und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben.

Neue Stipendienprogramme
Bis zu 250 Millionen Euro sind für Stipendienprogramme vorgesehen und kommen somit unmittelbar einzelnen Künstlerinnen, Künstlern und Kulturakteuren zugute.
Hierzu zählen unter anderem Programme des Kunstfonds, des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und des Deutschen Künstlerbunds (DKB), des Deutschen Literaturfonds, Deutschen Übersetzerfonds, des Deutschen Musikrats, des Musikfonds und des Fonds Darstellende Künste.
Im Bereich Musik und den Darstellenden Künsten sollen die Stipendienprogramme des Musikfonds, des Deutschen Musikrats sowie der Bundeskulturfonds fortgesetzt und neu ausgeschrieben werden. Auch das Förderprogramm Dis-Tanzen, das künstlerische Arbeiten freier Gruppen der Tanzszene unterstützt, wird aufgestockt.
Im Literaturbereich wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds die Förderung literarischer, alternativer und digitaler Angebote weiter ausgebaut. Die Mittel sollen insbesondere Autorinnen und Autoren der Kinder- und Jugendliteratur, Theaterautorinnen und Theaterautoren sowie Literaturübersetzerinnen und -übersetzern zugute kommen. Anträge können über die Webseiten des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds gestellt werden. Auch die Buch- und Verlagsbranche soll unterstützt werden.

Pandemiebedingte Investitionen
Für den Programmbereich „Mehrbedarfe pandemiebedingter Investitionen“ stehen nun zusätzliche Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro für Umbaumaßnahmen zum erhöhten Gesundheitsschutz bereit. Dazu gehören etwa Sicherungsmaßnahmen in Kassen- oder Sanitärbereichen sowie der Einbau oder die Umrüstung von Lüftungsanlagen. Diese Förderung richtet sich an Kultureinrichtungen, deren Betrieb regelmäßig nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/rettungsprogramm-wird-ausgebaut-1850938

Die Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR werden sukzzesive aktualisiert.

Übersicht über die noch laufenden und über neue Fördermaßnahmen bei NEUSTART KULTUR
Hinweis: Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

MUSIK

Hilfe für "UMSONST & DRAUßEN" - Musikfestivals aller Genres

Frist: 31.05.2021
Mehr unter: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/festivals/
Wer: Initiative Musik

Mit insgesamt sechs Millionen Euro unterstützt die Kulturstaatsministerin kleine und „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 und den Planungen für das Jahr 2022. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung, besonderem Engagement für den musikalischen Nachwuchs oder für kulturelle Integration. Beantragt werden können bis zu 75.000 Euro. Die Antragstellung ist ab dem 1. Februar 2021 möglich.

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Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel

Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://neustart-musik.musikrat.org/
Wer: Deutscher Musikrat in Kooperation mit der Society Of Music Merchants (SOMM)

Für die Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel stellt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR 4 Millionen Euro bereit. Damit sollen insbesondere der stationäre Musikfachhandel sowie die Hersteller und Vertreiber von Musikinstrumenten und –equipments beim Aufbau und der Intensivierung digitaler Vertriebswege unterstützt werden.

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Hilfen für Musik- und Theaterverlage

Frist: 30.06.2021
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/musik-1774180
Wer: Bundesverwaltungsamt

Bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt Kulturstaatsministerin Monika Grütters die E-Musik- und Sprechtheaterverlage mit insgesamt 5 Millionen Euro. Für entgangene Einnahmen im Jahr 2020 können die Verlage bis maximal 300.000 Euro beantragen, die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach der Reihenfolge des Antragseingangs.

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Impuls - Förderung für Amateurmusik in ländlichen Räumen

Frist: 01. - 31.05.2021
Mehr unter: http://bundesmusikverband.de/impuls/
Wer: Bundesmusikverband Chor & Orchester

Das Förderprogramm richtet sich an Amateurmusik-Ensembles in ländlichen Räumen. Die Förderung soll den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder)gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten.
• Projektzeitraum: 01.07. – 31.12.2021
• Förderhöhe: 2.500 – 15.000 €
• Antragsberechtigung: Amateurmusikensembles aus dt. Kommunen von max. 20.000 Einwohner*innen mit regelmäßiger Aktivität in 2018/2019
• Eigenanteil: 10% der Antragssumme, ehrenamtliche Arbeit darf einberechnet werden
• Förderfähig: z.B. Honorare, Sachausgaben sowie Weiterbildungen.
Fördermodule
• Modul A: Kreativer Neustart, z.B. durch Gemeinschaftskonzerte oder innovative Proben- und Aufführungsformen
• Modul B: Mitgliedergewinnung, z.B. durch neue Formen der Ansprache oder Projekte mit breiter Teilhabe und Diversität
• Modul C: Strukturstärkung, z.B. durch Weiterbildungen, Organisationsentwicklung, digitales Arbeiten

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Förderung pandemiebedingter Investitionen von
• Musikaufführungsstätten
• Musikclubs
• Festivals

Frist: Neue Anträge werden nicht angenommen. Die Anträge auf der Warteliste werden berücksichtigt.
Mehr unter: https://www.gema.de/aktuelles/coronavirus/foerderprogramme-und-kreative-projekte/neustart-kultur/
Wer: GEMA

LITERATUR / BUCH- UND VERLAGSBRANCHE

„Digitalisierung der Vertriebswege von Buchhandlungen"
„Druck- und Produktionskostenzuschüsse für Verlage“

Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://www.boersenverein.de/beratung-service/neustartkultur/
Wer: Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Mit 10 Millionen Euro unterstützt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR die Verlagsbranche. Verlage können Druck- und Produktionskostenzuschüsse für neu erscheinende Bücher, Hörbücher und E-Books in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen. Wegen der Pandemie wurden neue Titel abgesagt oder verschoben. Deren Veröffentlichung soll das Programm unterstützen. Hierdurch kann mittelbar auch die gesamte Wertschöpfungskette der Buchbranche profitieren - von der Autorin über den Übersetzer bis zur Grafikerin und zum Agenten.
Mit weiteren 10 Millionen Euro soll kleineren und mittleren Buchhandlungen die Digitalisierung ihrer Vertriebswege erleichtert werden. Buchhandlungen können bis zu 7.500 Euro erhalten, um ihre Online-Aktivitäten auszubauen.

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"Neustart Literatur"
Tausend literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren

Frist: 21. bis 27. Juni 2021
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/tausende-literarische-wieder-begegnungen-mit-autorinnen-und-autoren/
Wer: Deutscher Literaturfonds e.V.

Gefördert werden ausschließlich Veranstaltungen, deren Gegenstand einen literarischen Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds hat und soweit Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Gegenwartsliteratur beteiligt sind. Die Förderung kann nur von den Veranstaltern, nicht von den Autorinnen und Autoren beim Deutschen Literaturfonds beantragt werden. Verbände und sonstige Institutionen können ebenfalls Projektmittel für konkrete Vorhaben beantragen. Verbände, Vereine, Institutionen und Veranstalter können ganze Programmpakete beantragen, auch die Förderung von Festivals ist möglich. Auch Mischformen zwischen Präsenzveranstaltung und digitalen Formaten können gefördert werden. Förderungsfähig sind nur Projekte, an denen mindestens drei literarische Autorinnen bzw. Autoren beteiligt werden. Dies umfasst sowohl Programmpakete, Lesereihen und Festivals als auch umfangreichere Einzelveranstaltungen.

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"Neustart Literatur"
Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche 

Frist: 22. bis 28. Juni 2021
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/digitales-interaktives-programm-fuer-kinder-und-jugendliche/
Wer: Deutscher Literaturfonds e.V.

Gefördert werden Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist.

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"Neustart Literatur"
Neue Stücke für ein großes Publikum

Frist: 12.04.2021 bis 31.12.2021
Der Literaturfonds beendet diesen Teil des Projekts „Neustart Kultur“, sobald die bewilligten Sondermittel ausgeschöpft sind, spätestens zum 31.12.2021.
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/neue-stuecke-fuer-ein-grosses-publikum/
Wer: Deutscher Literaturfonds e.V.

Das Programm sieht vor, dass die Theatertexte von der jeweiligen Bühne zur Lektüre auf die theatereigene Website gestellt werden, so dass die Stücke auf diese Weise eigenständig für ein breiteres Publikum, als das im Theater zugelassene, zugänglich und rezipierbar sind. Dieses Format kann durch z.B. Video- oder Audioaufnahmen begleitet werden, das ist aber keine Voraussetzung für die Bewerbung.
Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren, deren Theaterstücke in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 in deutscher Sprache zur Premiere kamen und kommen. Für sie übernimmt der Deutsche Literaturfonds im Rahmen von „Neustart Kultur“ ein Honorar in Höhe von je 1.000 EUR (ggfls. zzgl. MwSt.). Das Honorar wird gegen Rechnungstellung direkt ausgezahlt. Weitere Kosten werden nicht erstattet.
Für dieses Programm kann sich jeder Autor bzw. jede Autorin maximal dreimal mit unterschiedlichen Stücken bewerben.

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"Neustart Literatur"
Neue Perspektiven für Dramatikerinnen und Dramatiker

Frist: Die Bewerbungsfrist beginnt am 8. März 2021
Die Einsendungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/neue-perspektiven-fuer-dramatikerinnen-und-dramatiker/
Wer: Deutscher Literaturfonds e.V.

Das Förderprogramm zur Stärkung der Dramenliteratur setzt sich zum Ziel, durch die Linderung der pandemiebedingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspektive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fortführen können und weiterhin für die Bühne schreiben.
Die Überbrückungsförderung wird als Stipendium zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an professionelle freischaffende Bühnenautorinnen und -autoren, deren originäre, eigenständige, deutschsprachige Theaterstücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem professionellen Theater in deutscher Sprache nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können.

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Stipendien und Programme für Übersetzerinnen und Übersetzer

Fristen:
• Radial-Stipendien: 15.05.2021, 15.09.2021
• „extensiv initiativ“: 15.06.2021
• Neustart-Projektfonds: 30.04.2021
Mehr unter: http://www.uebersetzerfonds.de/#353/das-programm
Wer: Deutscher Übersetzungsfonds e.V.

Der Deutsche Übersetzerfonds e.V. erweitert den Umfang seines Stipendienprogramms für Übersetzerinnen und Übersetzer aller literarischer Genres. Mit den
“Radial-Stipendien“: mit diesem Programm werden die in der Bundesrepublik lebenden Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Deutschen in andere Zielsprachen erstmals einbezogen.
"extensiv initiativ": generiert neue Übersetzungsprojekte und bezieht dabei auch die Verlage mit ein.
Projektfonds: unterstützt Kultureinrichtungen und Akteure der freien Szene, die das Übersetzen als Kunst oder als soziale Praxis in den Mittelpunkt stellen.
"TOLEDO-Programm“ und "Babelwerk - Das Wissen der Übersetzer": digitale Formate zum Thema Übersetzungskunst.
Für die Stipendien und Programme stehen Mittel in Höhe von bis zu 6 Millionen Euro zur Verfügung.

KINO / FILM

ZUKUNFTSPROGRAMME I, II und III für Kinos

Mehr unter: https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html
Wer: Filmförderungsanstalt (FFA)

Die Bundesregierung stellt 2021 für das Zukunftsprogramm Kino I 25 Millionen Euro zur Verfügung. Das bestehende und bereits 2020 wegen der Corona-Pandemie deutlich aufgestockte Förderprogramm wird damit fortgesetzt und um weitere zehn Millionen Euro erhöht. Die zusätzlichen Mittel stammen aus dem Programm NEUSTART KULTUR.
Das im August 2020 gestartete Zukunftsprogramm Kino II, für das Anträge bei der Filmförderungsanstalt (FFA) gestellt werden können, fördert Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Unterstützt werden außerdem zukunftsgerichtete Investitionen, die die Attraktivität der Kinos bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb stärken.
50 Millionen Euro sind für ein weiteres Hilfsprogramm, das Zukunftsprogramm Kino III, vorgesehen, das die Kinos mit Betriebskostenzuschüssen bei der Wiederaufnahme bzw. Fortsetzung des Betriebs nach der pandemiebedingten Schließung unterstützen soll. Das dritte Zukunftsprogramm soll starten, wenn die Kinos wieder öffnen können und eine gewisse Sicherheit für die längerfristige Planung ihres Spielbetriebs haben.

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Ausfallfonds

Frist: Die Antragstellung zur Anmeldung zum Ausfallfonds muss spätestens sieben Wochen vor Drehbeginn ausschließlich per E-Mail erfolgen. Die Prüfung der eingereichten Projekte erfolgt chronologisch nach Datum des Drehbeginns.
Mehr unter: https://www.ffa.de/index.php?neustartkultur-ausfallfonds-1
Wer: Filmförderungsanstalt (FFA).

Für Filmproduktionen besteht selbst bei Einhaltung strenger Hygienekonzepte das Risiko, dass die Produktion pandemiebedingt unterbrochen oder abgebrochen werden muss. Dieses ist allerdings durch Filmausfallversicherungen auf absehbare Zeit nicht abgesichert. Um die Wiederaufnahme des Produktionsbetriebs zu ermöglichen, stellt die BKM deshalb im Rahmen von NEUSTART KULTUR 50 Millionen Euro und zusätzlich 19 Mio Euro in einem sogenannten Ausfallfonds bereit. Der Ausfallfonds federt das Risiko von Covid19-bedingten Produktionsunterbrechungen und -abbrüchen und daraus folgenden Mehrkosten bei bundesgeförderten Kinofilm- und Serienproduktionen ab.

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Wirtschaftliche Verleih- und Vertriebsförderung

Mehr unter: https://www.ffa.de/index.php?neustartkultur-verleih-und-vertrieb-1
Wer: Filmförderungsanstalt (FFA)

Diese zusätzlichen Mittel für Verleih und Vertrieb sind Teil eines umfassenden, zeitlich befristeten Maßnahmenprogramms der Kulturstaatsministerin zur Stärkung des Filmabsatzes. Um angesichts der Corona-Krise schnell und effizient Hilfe zu leisten, orientiert sich die Verleih- und Vertriebsförderung des Bundes an den etablierten Strukturen des Filmförderungsgesetzes (FFG). Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen.

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Kulturelle Verleihförderung

Fristen:
24.06.2021
17.09.2021
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/medien/filmfoerderung/foerderbereiche/verleihfoerderung

Im Rahmen von NEUSTART KULTUR hat die Kulturstaatsministerin die Bedingungen für die kulturelle Verleihförderung angepasst und die Mittel erhöht. Bis Ende 2021 wird die kulturelle Verleihförderung um bis zu 4 Millionen Euro aufgestockt.

THEATER

Hilfen für kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten
– Anträge können ab sofort gestellt werden!
Weitere Informationen und die FAQ finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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Hilfen für Veranstalterinnen und Veranstalter im Bereich "Wort, Varieté und Kleinkunst"

Frist: Eine Antragsstellung ist voraussichtlich ab dem 5. Mai 2021 und bis zum 30. Juni 2021 möglich.
Mehr unter: https://www.dthg.de/foerderung/livekultur/
Wer: Deutsche Theatertechnische Gesellschaft

Das Förderprogramm richtet sich an Veranstalterinnen und Veranstalter von Live- Kulturveranstaltungen ohne eigene Spielstätte. Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft bietet auch eine telefonische Beratung zur Antragsstellung an.

Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Live-Kulturveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen im Bereich Wort, Varieté und Kleinkunst mit überregionaler Bedeutung.

Das Programm zielt darauf ab, Veranstalter*innen zu ermutigen, wieder von Wort, Varieté und Kleinkunst geprägte Live-Kulturveranstaltungen zur Aufführung zu bringen. Mit der Sicherung des kulturwirtschaftlichen Fortbestands von Live-Kulturveranstaltungen wird die Arbeit von Künstler*innen gestärkt und sichtbar gemacht. Damit wird die dringend notwendige Wiedergewinnung eines vielfältigen kulturellen Liveangebots und gleichzeitig die Beschäftigungs- und Erwerbsperspektive für Kulturschaffende sowie Künstler*innen gewährleistet.

Es soll die Entwicklung von Programmen und Projekten unterstützen, die einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise in der Kulturlandschaft leisten und die Zukunftsfähigkeit der Kulturveranstaltungsbranche in Deutschland sichern. Neben der Programmplanung zur Wiedergewinnung eines vielfältigen kulturellen Liveangebots in den Metropolen und dem ländlichen Raum stehen auch Formate der Nachwuchsförderung, Professionalisierung oder Vernetzung im Fokus. Auch können Maßnahmen zur Entwicklung alternativer „pandemiegerechter“ Kulturerlebnismodelle (bspw. Modifikationen der Veranstaltungsformen, Transformationen in den digitalen Raum) ebenso wie nachhaltige oder barrierefreie Formate gefördert werden.

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Förderung von Privattheatern

Frist: verlängert bis 30.04.2021
Mehr unter: https://www.buehnenverein.de/de/netzwerke-und-projekte/neustart-kultur.html
Wer: Deutscher Bühnenverein

Bis zu 30 Millionen Euro sind im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Unterstützung der mehr als 200 künstlerisch selbst produzierenden und Kunst vermittelnden Privattheater in Deutschland vorgesehen. Projektträger ist der Deutsche Bühnenverein.

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Junges Publikum - Hilfen für Kinder- und Jugendtheater

Folgende Antragsfristen sind geplant: ab 01.05.2021
Module A und B: Hier werden die Mittel im Windhundverfahren (nach Eingang der Anträge) vergeben, bis die Mittel verbraucht sind. Eine Antragstellung ist bis spätestens 15. Oktober 2021 möglich, wenn die Mittel nicht vorher verbraucht sein sollten oder Mittel zurück fließen.
Modul C: Für das Modul C gibt es zwei Antragsfristen - 11. Juni .2021 (Frist 1) und 12. August 2021 (Frist 2).
Mehr unter: https://www.assitej.de/neustart/
Wer: ASSITEJ e.V.

Mit bis zu 15 Millionen Euro unterstützt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien professionelle Kinder- und Jugendtheater im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Das Programm rückt alle Theaterformen für junges Publikum in den Fokus und ermöglicht Bühnen und Ensembles in freier Trägerschaft die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs, die Durchführung von Gastspielen und die Entwicklung neuer Konzepte für Kunstvermittlung und Partizipation.

NEUSTART KULTUR - Junges Publikum will alle Theater unterstützen, die Angebote für junges Publikum machen. Mit "Theater" sind gemeint Einzelkünstler*innen mit eigenem Gastspielprogramm, freie Theater mit und ohne Spielstätte, mobile Theater sowie Spielstätten und Theaterhäuser, die nicht in öffentlicher Trägerschaft sind (Vereine, GmbHs, GbRs).

BIBLIOTHEKEN UND ARCHIVE

Wissenswandel

Frist: Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31.12.2021.
Eine Annahme weitere Anträge für das Förderprogramm ist wegen Überzeichnung zurzeit nicht mehr möglich. Wenn Sie ein Projekt beantragen wollten, tragen Sie sich bitte in die Warteliste ein.
Mehr unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/wissenswandel.html
Wer: Deutsche Bibliotheksverband e.V.

Mit dem Förderprogramm unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive bei ihrer digitalen Weiterentwicklung.
Ziel ist es, Bibliotheken und Archive dabei zu unterstützen, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.

Bewerben können sich öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft sowie Organisationen, die im Bibliotheks- und Archivbereich für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.

Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:
(1) Digitales Medienangebot
(2) Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
(3) Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
(4) Infrastruktur & Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung

TANZ

DIS-TANZEN
Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche:
DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende,
DIS-TANZ-IMPULS (Impulsförderung) unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen.
Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen.

DIS-TANZ-IMPULS
Frist: 26.04. - 19.05.2021
Mehr unter: https://www.dis-tanzen.de/index.php?id=12
Wer: Dachverband Tanz Deutschland e.V.

Gegenstand der Impulsförderung sind Maßnahmen, die eine Neuausrichtung und zukunftsorientierte Umstrukturierung von Tanzschulen oder kulturellen Einrichtungen für tanzpädagogische Angebote beinhalten.
Gefördert werden Investitionen und Anschaffungen, Personal- und Honorarkosten sowie Werbungskosten, die es ermöglichen, den Erhalt und Wiederbeginn des Betriebs zu unterstützen, die Programme zu stabilisieren und neue Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Antragsberechtigt sind Tanzschulen und kulturelle Einrichtungen für den Bereich der Tanzpädagogik, juristische und natürliche Personen. Der Begriff „Tanzschulen“ wird bei DIS-TANZEN nicht begrenzt auf Gesellschaftstanz-Schulen gebraucht, sondern meint Schulen und Angebote jeglicher Tanzrichtungen und Tanzstile. Die Schule oder Einrichtung muss dieses Angebot überwiegend (mindestens zu 50%) wirtschaftlich aus nicht-öffentlichen Mitteln und Einnahmen realisieren.

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STEPPING OUT

Frist: 01.10.2021
Wer: JOINT ADVENTURES
Mehr unter: https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.

Antragsberechtigt sind Einzelkünstler*innen, Tanzdozent*innen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Sitz bzw. Wohnsitz (bei natürlichen Personen) in Deutschland, die nicht maßgeblich öffentlich bzw. weniger als 50% aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Das Projekt wird im Wesentlichen in Deutschland erarbeitet/ realisiert.

Im Rahmen von NPN-STEPPING OUT dürfen Projekte in folgenden vier Förderbereichen beantragt werden:

Förderbereich 1:
Planung und Realisierung künstlerischer Einzelprojekte, die temporäre Präsentationsräume erschließen (öffentlich): performative choreografische Praktiken (z.B. Performances, performative Workshopkonzepte oder ähnliche Projekte) werden in Räumen wie z.B. Museen, Parks, Parkhäusern, auf öffentlichen Plätzen, Fassaden usw. realisiert (unter Einhaltung der zum jeweiligen Zeitpunkt am Realisierungsort geltenden Sicherheitsbestimmungen)

Förderbereich 2:
Künstlerische Projekte, die neue Aufnahme-, Projektions- und Distributionswege untersuchen (öffentlich und nicht-öffentlich): z.B. Einsatz von 360° Kameras, Überwachungstechnologien, Drohnen, Virtual Reality/ Augmented Reality Technologien, Public Screenings, Radio, Kino u.a.

Förderbereich 3:
Vermittlungsprogramme, webbasierte Seminare oder ähnliche Diskursformate (öffentlich und nicht-öffentlich)

Förderbereich 4:
Konzeptionelle Planung von Projekten, die zu einem späteren Zeitpunkt im analogen, medialen oder digitalen öffentlichen Raum realisiert werden sollen (nicht-öffentlich)

Es müssen mindestens 10% Eigenanteil- bzw. Drittmittel eingebracht werden. In begründeten Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden. Der Eigenanteil kann durch zweckgebundene Zuwendungen Dritter, Eigenmittel sowie unbare Leistungen und Personalkosten erbracht werden, sofern sie in nachvollziehbarer Weise der Maßnahme zuzuordnen sind.

Das Projekt darf ihren/seinen Projektbeginn erst mit dem Datum der Antragstellung haben (Antrag auf vorzeitigen Maßnahmebeginn nötig). Das Projekt muss bis spätestens 31.12.2021 abgeschlossen sein.

Die Mindestsumme der beantragten Förderung sollte in der Regel 10.000,- EUR betragen und darf die Höchstsumme von 50.000 ,- EUR nicht übersteigen.

BILDENDE KUNST / GALERIEN

derzeit keine laufenden Ausschreibungen

MUSEEN

Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft

Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://www.museen-neustartkultur.de/die-foerderung/
Wer: Deutscher Verband für Archäologie e.V. (DVA)

Der Deutscher Verband für Archäologie e.V. (DVA) koordiniert die Fördergelder für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten.

Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben.

Pro Kultureinrichtung ist nur ein Antrag zulässig. Der Antrag kann ausschließlich online über diese Homepage gestellt werden. Es ist jetzt auch möglich, dass Einzelkaufleute und natürliche Personen einen Antrag stellen können.

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Zielgerichtete Digitalisierungsförderung bei Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der Deutschen Digitalen Bibliothek

Frist: Die Deutsche Digitale Bibliothek hat die Möglichkeit einen Antrag zu stellen, am 25.02.2021 wegen Überzeichnung geschlossen, Einrichtungen haben jedoch die Möglichkeit, uns ihren Förderbedarf weiterhin mitzuteilen.
Mehr unter: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/aktuell/grosser-bedarf-bei-kultur-und-wissenseinrichtungen-nach-zielgerichteter-digitalisierungsfoerderung
Wer: Deutscher Bibliotheksverband (dbv)

Das zentrale Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek bietet Nutzerinnen und Nutzern freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten. Mit dem in Höhe von 5,58 Millionen Euro aus NEUSTART KULTUR geförderten Projekt „Nutzerorientierte Neustrukturierung des Portals Deutsche Digitale Bibliothek“ wird sie ihrem Ziel, das deutsche kulturelle Erbe der Öffentlichkeit kostenlos und jederzeit digital zugänglich zu machen, noch besser entsprechen. Für das Teilprojekt „Zielgerichtete Digitalisierungsförderung bei Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der DDB“ besteht eine Fördermöglichkeit zur Digitalisierung von Objekten und ihrer Aufnahme in das Portal der DDB. Bewerbungsberechtigt sind bei der DDB registrierte Datenpartner aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und Museen.

WEITERE KULTURORTE

KULTURSOMMER 2021

Frist: 22.04.2021
Mehr unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de
Wer: Kulturstiftung des Bundes

Um Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten in den Sommermonaten zu eröffnen, lobt die Kulturstiftung des Bundes das Programm „Kultursommer 2021“ aus. Es unterstützt Städte und Gemeinden darin, Kulturprogramme im öffentlichen Raum für die Zeit nach dem Lockdown zu gestalten. Gefördert werden z.B. Open-Air-Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Performances und Ausstellungen im öffentlichen Stadtraum, die Hilfen sollen vor allem Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szenen, lokalen Akteuren und Bündnissen sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen. Für den „Kultursommer 2021“ stehen bis zu 30,5 Millionen Euro aus dem Rettungsprogramm des Bundes NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Landkreise und kreisfreie Städte. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller neben einem vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm ein Hygienekonzept für die geplanten Veranstaltungen umsetzen.

SPARTENÜBERGREIFENDE DIGITAL-PROGRAMME

DIVE IN: Programm für digitale Interaktion

Frist: Details zum Antragsverfahren werden Anfang Mai veröffentlicht
Mehr unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/film_und_neue_medien/detail/dive_in_programm_fuer_digitale_interaktionen.html
Wer: Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes hat mit „dive in“ ein Programm für digitale Interaktionen aufgelegt. In der ersten Förderrunde wurden 68 Kulturinstitutionen bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Vermittlungsformate unterstützt. Das Programm wird 2021 fortgeführt. Dafür stellt die Staatsministerin für Kultur und Medien zusätzlich bis zu 21,3 Millionen Euro bereit.

Mit „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren.

Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, bis Ende des kommenden Jahres innovative Ideen und Vorhaben der digitalen Vermittlung umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren und vorhandene Angebote weiterzuentwickeln. Auch will die Kulturstiftung des Bundes sie mit dem Programm dive in darin unterstützen, analoge und digitale Vermittlungsformate miteinander zu verbinden, um neue Zugänge zu künstlerischen Produktionen sowie vielfältige Formen der Interaktion mit dem Publikum und Teilhabe für Nutzer zu ermöglichen.

SONSTIGE FÖRDERUNGEN

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Corona-Nothilfe-Pakete
Mehr unter: https://www.dkhw.de/foerderung/corona-nothilfe-pakete/

Aufgrund der großen Nachfrage können wir derzeit leider keine Anträge mehr von Einzelpersonen entgegennehmen und werden die verbleibenden Mittel mit gemeinnützigen Organisationen umsetzen. Unterstützt werden Vereine, Initiativen, Flüchtlingseinrichtungen und Kinderhäuser.

Über unsere Corona-Nothilfe-Pakete fördern wir folgende Schwerpunkte:
• "Digitales Lernen": Unterstützung für eine digitale Lernausstattung für ein Kind. Es werden Vereine/ Initiativen gefördert, die Leihgeräte an Kinder vergeben. Pro Gerät werden 250 Euro zur Verfügung gestellt.
• "Gesunde Ernährung“: Vereine und Initiativen setzen Angebote für ausgewogene und gesunde Ernährung um, wie digitale Kochkurse oder Mittagsversorgung für Kinder oder Familien.
• "Lern- und Spielpakte“: Kinder ohne Kitazugang erhalten über Vereine / Initiativen ein Spiel- und Lernpaket zur Entwicklungsförderung für Zuhause. Pro Paket werden 30 Euro zur Verfügung gestellt.
• "Nachhilfe": Nachhilfeunterricht für ein Kind – entweder digital oder unter Beachtung der bestehenden gesundheitlichen Sicherheitsvorkehrungen.
• "Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften": Für PC, Drucker und Papier sowie Schreibmaterialien werden je Einrichtung 500 Euro bereitgestellt.

BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit.

Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert

Mehr unter: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Informationen und Unterstützung für Unternehmen - Förderinstrumente auf einen Blick

Die Bundesregierung unterstützt Kultur- und Medienschaffende während der Corona-Pandemie und hat Programme aufgelegt, um die Zukunft von Kultureinrichtungen zu sichern. Hier finden Sie einen Überblick über neue und bereits bestehende Hilfsangebote.

Mehr unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html#id1694894

Liquiditätshilfen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleiten.
Darüber bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010
und unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

KfW-Schnellkredit 2020

Update 9.11.:
Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen.

Mehr unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler und kann rückwirkend zum 01. März 2020 ausgezahlt werden. Unternehmen können es zudem künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen. Grundsätzlich ist auch in kommunalen bzw. öffentlichen Betrieben (wie z.B. Theater, Museen) Kurzarbeit mit Bezug von Kurzarbeitergeld möglich. Allerdings muss der erhebliche und unvermeidbare Arbeitsausfall auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruhen.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
und unter: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-KUG/faq-kug-kurzarbeit-und-qualifizierung.html

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Update 9.11.:
Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden über das Jahresende hinaus bis zum 31. März 2021 verlängert.

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Die Leistungen der Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

Hilfen für Eltern und Familien

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung seine Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommensbußen abgesichert werden. Wenn erwerbstätige Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann, und Gleitzeit- bzw. Überstundenguthaben sowie Urlaub ausgeschöpft sind, erhalten sie weiter Geld vom Arbeitgeber, das diesem wiederum in Höhe des Kurzarbeitergeldes (in der Regel 67 Prozent des Bruttoeinkommens) von den zuständigen Behörden ersetzt wird. Außerdem wird der Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht, um Familien schnell zu helfen, die wegen der Krise Einkommensausfälle haben. Mit dem Kinderzuschlag werden Familien unterstützt, wenn das Einkommen zwar für den eigenen Lebensunterhalt, aber nicht für den der gesamten Familie reicht. Bei Neueinträgen wird nun vorübergehend nur das letzte Monatseinkommen geprüft – statt wie sonst das Einkommen der vergangenen sechs Monate. Damit sollen die Folgen von Lohneinbußen oder Arbeitslosigkeit abgemildert und sowohl Beschäftigte als auch selbständige Eltern erreicht werden.
Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Betroffene in der Krise zu unterstützen, greifen verschiedene steuerliche Erleichterungen. Hierzu zählen z.B. Liquiditätshilfen, Stundung von Steuerzahlungen, Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen sowie die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie bei den Überbrückungshilfen III.
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

Künstlersozialversicherung

Die Möglichkeiten der Versicherten und Unternehmen, mit ihrer Arbeit Einkommen zu erwirtschaften, sind auch weiterhin stark eingeschränkt.
Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Maßnahmen auf europäischer Ebene

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en.

Neues Informationsangebot: Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und aufgrund der anhaltenden Coronakrise richtet der CED KULTUR ein weiteres Angebot ein. Mit dem neu geschaffenen „Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise” informieren wir über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen ab 2021, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen. Des Weiteren stellt der Infodesk Hinweise zu Veranstaltungen und Publikationen rund um das Thema Corona und Kultur in Europa zusammen. Der CED KULTUR schafft damit ein weiteres Informationsangebot, das zum einen die durch Corona bedingten Herausforderungen für den Kultursektor aufgreift und zum anderen die aktuellen Verhandlungen des Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2021-2027 im Blick hat.
Quelle und mehr: https://kultur.creative-europe-desk.de/service/infodesk-corona.html

Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften u.a.

Kulturstiftung des Bundes (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich - durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.

Mehr unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

GEMA

Die GEMA wird finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle gewähren und dafür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus entfallen für die Zeit der behördlich angeordneten Schließung von Betrieben deren GEMA-Vergütungen. Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gema.de.

Die GEMA stellt mit dem „Schutzschirm LIVE“ eine Nothilfe für GEMA-Mitglieder zur Verfügung, mit der Musikruheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können.
Die Gelder für den Corona-Hilfsfonds wurden aus den Mitteln für soziale und kulturelle Förderung bereitgestellt. Diese Gelder sind nun ausgeschöpft. Der Corona-Hilfsfonds ist geschlossen. Es können keine weiteren Anträge angenommen werden.
Mehr unter: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/

Deutsche Orchesterstiftung

Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Hier können auch Anträge auf Auszahlung einer Unterstützung gestellt werden; mit den bereits gesammelten Spenden können für jeden bewilligten Antrag einheitlich 600.- € ausgezahlt werden:
Mehr unter: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/

Initiative Musik

Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht.
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik.
In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Musiker*innen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Musiker*in betragen.
Das Antragsverfahren für das Hilfsprogramm, weitere Informationen sowie die Spendenkampagne finden Sie unter: https://www.initiative-musik.de/spende/

Beratungsangebote / Mitteilungen

Deutscher Kulturrat

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres für Sie auf seiner Internetseite zusammengefasst: https://www.kulturrat.de/corona/.

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates (www.kulturrat.de/#newsletter) eintragen.

Kulturrat NRW

Auf der Website des Kulturrats NRW finden Sie unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/.
Webinare: Corona-Hilfen für Künstler*innen ab 01.03. bis Sommer 2021
Der Kulturrat NRW reagiert auf die große Nachfrage nach Beratung bezüglich der unterschiedlichen Corona-Hilfsprogramme und bietet bis zum Sommer 2021 wöchentlich Webinare an. Die Online-Workshops widmen sich den Corona-Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstler*innen aller Kultursparten und für Kultureinrichtungen. Behandelt werden alle Hilfsprogramme, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung verfügbar oder angekündigt sind.
Im wöchentlichen Wechsel informieren Steuerberater Marcel Stenpaß und die Rechtsanwälte Janina Jundt und Prof. Clemens Pustejovsky über aktuelle Programme, aber auch über allgemeine und steuerliche Maßnahmen, die hilfreich zur Bewältigung der Krise sein können. Wer ist bei der „Überbrückungshilfe“ antragsberechtigt? Aus welchen Fördermitteln darf man Lebenshaltungskosten bestreiten? Und welches Programm schließt die Teilnahme an einem anderen aus? Die Berater*innen gehen auch auf individuelle Fragen ein.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 40 Personen pro Webinar begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mehr unter: https://www.kulturrat-nrw.de/online-workshop-corona-hilfen-fuer-freischaffende-kuenstlerinnen-am-01-03-2021/

CREATIVE.NRW

CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.
Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren, u.a. zu:

Mehr unter: https://www.creative.nrw.de/service/covid-19.html

NRW LANDESBÜRO FÜR FREIE DARSTELLENDE KÜNSTE

Hier finden Sie eine Sammlung mit Hinweisen zu Beratrungsangeboten, finanziellen Hilfsmaßnahmen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Mehr unter: https://www.nrw-lfdk.de/index.php?article_id=398