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Wertstoffhof Kippemühle

Ihr zentraler Ansprechpartner für Wiederverwendung und - verwertung von Abfällen!

Die Adresse lautet: Refrather Weg 34, 51469 Bergisch Gladbach. 



Foto: Christopher Arlinghaus

Unser Leistungsspektrum:

Angebot für Privathaushalte

Was haben Sie an Wertstoffen abzugeben?

Sperrmüll aus Haushaltungen bis 2 m³ pro Monat: kostenfrei/30,00€ je weiterer m³

Mischabfall je 100 l: 10,00€

Holz, je Kubikmeter: 50,00€/Kofferraumladung: 10,00€                 

A4-Holz (Holz Außenbereich / imprägniert) je Kubikmeter: 150,00€/Kofferraumladung 30,00€              

Altöl: 0,75€ je l

PKW-Altreifen (mit/ohne Felge): 4,00€ je Stück

Schadstoffe aus Haushalten ( z.B. Batterien/ Dispersionsfarben): kostenfrei

Elektroaltgeräte, Metalle: kostenfrei

Altkleider, Alttexttilien, Schuhe, Papier / Bücher: kostenfrei

CD / DVD / Blu-Ray (ohne Hüllen), Korken, Plastik-Flaschenverschlüsse: kostenfrei

Ausweispflicht! Abrechnungsgrundlage ist jede angefangene Einheit


Was haben Sie abzugeben an Bauabfällen?

Bauschutt (sortenrein, Kantenlänge bis 0,5 m), max. 1 m³, Kofferraumladdung: 10,00€, bis 1 m&sup3: 50,00€; Kleinteile (z.B. Keramikwaschbecken, -toilette): 2,00€ pro Stück

Baumischabfälle (z.B. Leichtbaumaterialien, Gips etc.) bis 2 m³ je m&sup3: 100,00€

Bauteile (z.B. Fenster ohne Glas, Türen) je m²: 4,00€

Flachglas (einschl. Isolierglas, Verbundglas) je m²: 4,00€

Isoliermaterial mineralisch, verpackt, bis 2 m³ je 100 L: 5,00€

Asbesthaltige Materialien, verpackt, bis 1 m³ je 100 L: 20,00€

Ausweispflicht!
Abrechnungsgrundlage ist jede angefangene Einheit

Angebot für Gewerbe

  • Kleine Mengen an Sperrmüll (kostenpflichtig)
  • Sonstige Abfälle zur Beseitigung (hausmüllähnlicher Gewerbeabfall)
  • Kleinmengen an Baumischabfällen
  • Papier, Pappe
  • Elektroaltgeräte, Schrott

Öffnungszeiten:


Montag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
Samstag:

09:00 - 13:30 Uhr
09:00 - 17:00 Uhr
09:00 - 18:00 Uhr
09:00 - 17:00 Uhr
09:00 - 17:00 Uhr
09:00 - 13:30 Uhr

Der Einlass auf den Wertstoffhof endet 15 Minuten vor Ende der Öffnungszeit.

Die zu zahlenden Entgelte richten sich nach der Entgeltordnung für den Abfallwirtschaftsbetrieb Bergisch Gladbach und der Preisliste der EBGL GmbH, die in der jeweils geltenden Fassung durch Aushang bekanntgegeben werden.


Der Wertstoffhof als innenstadtnaher, zentraler Servicepunkt des AWB

Die Funktion des Wertstoffhofes wird sich nicht nur auf die Annahme von Reststoffen beschränken. Sie werden hier auch andere Leistungsangebote des AWB finden:

  • Ausgabe von Abfuhrkalendern und Infomaterialien
  • Verkauf von Restmüllsäcken und Säcken für die Laub- und Reisigabfuhr
  • Ausgabe Gelber Säcke
  • Verkauf von Vorsortierbehältern, Biofiltern und Kompostprodukten
  • Anmeldung von Sperrmüll zur Abholung
  • Ausgabe, Tausch und Rücknahme von Abfallbehältern

Kurze Wege für die Innenstadtreinigung 

Auf dem neuen Wertstoffhof werden auch die Mitarbeiter und Fahrzeuge der Innenstadtreinigung ihren Standort haben. So entfallen lange Fahrzeiten für die Mitarbeiter mit ihren Kleinkehrmaschinen und Pritschenwagen. Dies macht durchschnittlich eine Fahrzeitersparnis von 1 Stunde täglich aus, die dann für eine Intensivierung der Reinigung genutzt werden kann.


Elektroaltgeräte- und Wertstoffannahmestelle am Betriebshof in Obereschbach zieht um; Grünabfall-Annahmestation Birkerhof bleibt bestehen

Mit der Eröffnung des Wertstoffhofes wird die bisherige Annahmestelle für Elektroaltgeräte und Wertstoffe wie Papier, Metalle und Alttextilien am Betriebshof Obereschbach geschlossen.  

Das Gelände ist akut von Hangrutschungen betroffen und muss sobald wie möglich saniert werden. Damit ist dort kein Umschlag dieser Abfälle mehr möglich.

Erhalten bleibt die Annahmestation für Grünabfälle und Papier an der Kompostierungsanlage Birkerhof. Am neuen Wertstoffhof werden keine kompostierbaren Abfälle angenommen. Es macht wirtschaftlich keinen Sinn, solche Abfälle auch am Wertstoffhof anzunehmen und sie dann auf Kosten aller Gebührenzahler zur Kompostierungsanlage Birkerhof zu transportieren.


Warum ist ein zentraler Wertstoffhof notwendig?

Der Wiederverwendung und -verwertung von Abfällen kommt in Zeiten knapper werdender Rohstoffressourcen eine immer stärkere Bedeutung zu. So schreibt uns auch der Gesetzgeber in dem seit 2012 gültigen Kreislaufwirtschaftsgesetz vor, dass das Recycling Vorrang vor der Entsorgung von Abfällen hat und insbesondere Metalle, Holz und Kunststoffe in einem haushaltsnahen System getrennt erfasst und wiederverwertet werden müssen. Das alles kann mit einem Wertstoffhof realisiert werden.

Insbesondere kommt dabei der Sperrmüllannahme eine große Rolle zu. Bisher besteht nur die Möglichkeit, Sperrmüll von einem Pressmüllwagen abholen zu lassen oder ihn selbst zu einer weit entfernten Annahmestelle zu bringen, wo er gegen Entgelt angenommen wird. Vielfach wurde hier der Wunsch geäußert, eine zentrale, kostenfreie Abgabestelle für Sperrmüll einzurichten. Damit sind lange Wartezeiten auf eine Abholung entbehrlich. Die Sperrmüllsammlung des Abfallwirtschaftsbetriebs wird entlastet und kann die Sachen bei Haushalten, die nicht mobil sind, kurzfristiger abholen.

Auch ärgerliche Begleiterscheinungen der Sperrmüllabholung werden deutlich verringert, etwa das Risiko, dass weitere Sachen zum angemeldeten Sperrmüll hinzugestellt werden - und dann bei der Abfuhr liegen bleiben. Auch die Ablagerungen von wildem Müll dürften deutlich abnehmen. Besonders angenehm: Die langen Wege entfallen zu bisher weit entfernt liegenden Annahmestationen. Bei kleinen Mengen oder anderen Anliegen kann man den Weg zur Wertstoffhof auch einfach mit einer Fahrt zum Einkauf oder zum Finanzamt verbinden.

Zukünftig wird es auch möglich sein, Schadstoffe aus Haushalten abzugeben. Das Schadstoffmobil wird dort zeitweise seinen Standort finden, aber weiterhin auch einzelne Stadtteile anfahren.

Neben der Sperrmüll- und Schadstoffannahme wird es auch möglich sein, andere gemischte Siedlungsabfälle zu entsorgen:

  • Altpapier und Pappe, Altholz, Verpackungsmaterialien und andere Kunststoffe, Kleinmengen Bauschutt und Baumischabfälle, Metalle, Altreifen, Dispersionsfarben, Glas, Alttextilien und -schuhe, Elektroaltgeräte, Batterien und Altöl,
  • nicht jedoch Restmüll, der über Abfallbehälter oder -säcke erfasst werden könnte.