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Corona-Schnelltest: Stadt schickt mobiles Testzentrum in die Stadtteile



Die Corona-Situation ist nach wie vor ernst und lässt keinen Ausblick auf Entspannung zu. Der Stab für Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Bergisch Gladbach hat deshalb am Dienstag (30. März) entschieden, dass sich auch die Stadt an den Testungen im Stadtgebiet beteiligt. Ab Gründonnerstag gibt es dazu in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt ein mobiles Testzentrum der Feuerwehr, das insbesondere die Außenbezirke der Stadt anfährt.

Bürgermeister Frank Stein hatte die städtische Beteiligung angestoßen, nachdem er aus vielen – oft entfernteren – Stadtteilen Bürgeranfragen erhalten hatte, die auf die mangelnde Versorgung ihres Wohnumfeldes mit Teststellen hinwiesen. Die Standorte der durch Privatanbieter betriebenen Teststationen befinden sich hauptsächlich in den Zentren, auch die teilnehmenden Arztpraxen und Apotheken sind im ländlichen Raum dünner gesät. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen bedeutet dies oft eine unüberwindliche Hürde.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat aus diesem Grunde einen ausgemusterten Rettungstransportwagen als mobile Teststation eingerichtet. Dieses Fahrzeug wird ab Gründonnerstag, dem 1. April in den Außenbezirken der Stadt unterwegs sein und jeden Tag für etwa fünf Stunden einen Halteplatz anfahren, an dem dann die Bürgertests durchgeführt werden.

Jede Bürgerin und jeder Bürger hat Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche. „Mit unserer Aktion entlasten wir die vorhandenen Teststationen, ersparen den Bürgerinnen und Bürgern auch lange Wartezeiten und weite Wege“, erklärt Bürgermeister Stein die Motivation.

Wichtiger Hinweis:
Die Kolleginnen und Kollegen des mobilen Schnelltest-Zentrums empfehlen, möglichst frühzeitig zum Testen zu kommen, da das Angebot um 14 Uhr aus Arbeitsschutzgründen beendet sein muss. Je nach Länge der Warteschlange können die Bürgerinnen und Bürger, die nach 13 Uhr vor Ort sind, eventuell nicht mehr getestet werden und müssen an andere Teststellen ausweichen. Deshalb die Bitte, möglichst vor 13 Uhr zu kommen!

Fünf Stadtteile werden durch den Einsatz des mobilen Testzentrums abgedeckt. Ein sechster Terminblock deckt die städtischen Obdachlosenunterkünfte ab. Dort können sich während der Standzeit des Testmobils aber auch Bürgerinnen und Bürger aus der Wohnumgebung oder Passanten testen lassen.