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Pixabay/Fernando Zhiminaicela

Hilfs- und Fördermöglichkeiten für  Kulturschaffende 

Die hier zur Verfügung gestellte Auflistung von Hilfsmaßnahmen für Künstler*innen/Kulturschaffende wird ständig aktualisiert.

Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt das Kulturbüro keine Gewähr.

Maßnahmen der Landesregierung NRW
Maßnahmen der Bundesregierung
Maßnahmen auf europäischer Ebene
Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften
Beratungsangebote / Mitteilungen
Abgelaufene Förderungen

Quellen: die jeweils genannten Internetseiten

Aktuell laufende Ausschreibungen 
(bitte auf den Link klicken)


Maßnahmen der Landesregierung NRW

Maßnahmen der Bundesregierung

Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN (Frist: 01.-31. Januar 2021)
Modul B: MENTORING (Frist: 1. bis 28 Februar 2021)
Kinos (Frist: 31. Dezember 2020)
T3, Diversität + Inklusion + Vielfalt (Frist: 4. - 31. Januar 2021)
T4, Digitalität + Soziokultur (Frist: 1. - 31. März 2021)
#TakeAction (Frist: 01. Dezember 2020)
#TakeCare (Frist: 01. Februar 2021)

jointadventures.net – Stepping Out (Frist: 15. Januar 2021)
Initiative Musik gGmbH – NEUSTART Kultur für Veranstalter*innen und Festivals (Frist: 30. November 2020)
Musikfonds e.V. (Frist 31. Januar 2021)
Deutsche Orchesterstiftung (Keine Frist angegeben)
NEUSTART AMATEURMUSIK Förderprogramm zum Aufbau eines Kompetenznetzwerks (Frist wird noch bekanntgegeben)
Stipendienprogramm Klassik
  • Bildende Kunst

        Bund unterstützt bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Digitalisierung
        Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN (BBK)
        Modul B: MENTORING (BBK)  
Deutscher Literaturfonds e.V. (Frist: 31. Dezember 2020)

Deutscher Übersetzerfonds - Stipendienangebot

1. Radial-Stipendien (Fristen: 15. Januar, 15. Mai, 15. September)
2.  DÜF-Stipendien (Fristen: 15. Januar, 15. Mai, 15. September)
3.  „extensiv initiativ“ aktiviert Übersetzerinnen und Übersetzer als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein
(Fristen: 05. Februar, 15. Juni 2021)
4. Projektfonds: neue Angebote von Kultureinrichtungen und Initiativen der freien Szene, die sich dem literarischen Übersetzen und seinen Protagonisten widmen
(Fristen: 31. Januar, 30. April 2021)
5. Entwicklung innovativer, digitaler Formen der Sicherung und Vermittlung übersetzerischen Wissens in einer neuen Onlineplattform (Fristen: 15. Februar, 15. Juni 2021)

Verwertungsgesellschaft Wort (keine Frist, laufend)


Maßnahmen der Landesregierung NRW
            

Mit der neuen Seite www.land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger*innen an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Die Landesregierung hat in Kultur, Wissenschaft, politischer Bildung und Weiterbildung weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ergriffen - Informationen und Auskunftsmöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

Informationen und Ansprechpartner*innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

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Land unterstützt Laienmusikvereine in Corona-Krise mit Sonderhilfsprogramm (vom 06.08.2020)

500.000 Euro für den Erhalt der nordrhein-westfälischen Laienmusikszene – in finanzielle Engpässe geratene Chöre und Musikvereine erhalten Zuschüsse

Die Landesregierung legt ein Sonderhilfsprogramm in Höhe von 500.000 Euro auf, um die Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise zu unterstützen. Das entspricht einer Erhöhung um 35 Prozent der regulären Landesförderung von rund 1,4 Millionen Euro. Die Mittel kommen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zu Gute, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind. Beruhend auf einer Bedarfsabfrage hat der Landesmusikrat NRW gemeinsam mit den Dachverbänden der Laienmusik drei Stufen für pauschale Zuschüsse definiert: Chöre erhalten eine Pauschale von 400 Euro, Instrumentalvereine 800 Euro und größere Oratorienchöre 2.500 Euro. So kann zum Beispiel der Honorarausfall einer Ensembleleitung zu einem Teil aufgefangen werden. Die Mittel stehen den Vereinen über die Dachverbände zur Verfügung. Die Dachverbände können dabei entscheiden, ob sie die Pauschale für einen Chor oder ein Orchester mehrfach gewähren, wenn besondere Notlagen eingetreten sind.

Das Hilfsprogramm ist als spezifische, auf Chöre und Instrumentalgruppen zugeschnittene Ergänzung zum Sonderprogramm „Heimat 2020“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung angelegt, das allen gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienenden Vereinen offensteht. Die Mittel des Hilfsprogramms für Laienmusik stehen den Vereinen rückwirkend für den Zeitraum vom 16. März bis zum 30. Juni 2020 zur Verfügung.

Der Großteil dieser finanziellen Förderungen wird vom Landesmusikrat NRW verwaltet.
Hier geht es zum Kriterienkatalog und zur Antragsstellung:
https://www.lmr-nrw.de/foerderung/laienmusik

Antragsfrist: Bis zum 31. Oktober des Vorjahres

Mehr unter: Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW vom 6.8.2020
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35 Millionen Euro für Weiterbildungseinrichtungen zur Bewältigung der Corona-Krise (vom 20. Juli 2020)

Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: Wollen Einrichtungen unterstützen, die Folgen der Pandemie zu bewältigen und Betrieb aufrecht zu erhalten

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:
Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise hält die Landesregierung ihr Wort, die Einrichtungen mit der durch die Corona-Pandemie verursachten Finanzlücke nicht alleine zu lassen: Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht – wie die Volkshochschulen – kommunal getragen sind, können zusätzliche Mittel beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. Das Land stellt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit.

Vor allem kleine Einrichtungen benötigen Einnahmen über Teilnahmeentgelte, um den Betrieb ihrer Einrichtung aufrechtzuerhalten.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen seit Ausbruch der Pandemie weitreichende Maßnahmen veranlasst: Ab Mitte März 2020 war es unter anderem nicht mehr möglich, Angebote in Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich wahrzunehmen. Die dadurch zwischen März und Juni entstandenen finanziellen Ausfälle der nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannten und geförderten Weiterbildungseinrichtungen „in anderer Trägerschaft“ sollen mit den jetzt beschlossenen Mitteln aus dem Konjunkturpaket des Landes kompensiert werden.

Die Förderung kann ab dem 22. Juli bei den zuständigen Dezernaten 48 der Bezirksregierungen beantragt werden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 170 nicht-kommunale nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen.

 Mehr unter: Pressemitteilung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW vom 20.07.2020
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Land verlängert "NRW Überbrückungshilfe Plus" (vom 19. September 2020)

Die NRW-Landesregierung hat ergänzend zur ebenfalls verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes, die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ bis zum Jahresende 2020 verlängert und zahlt Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen weiterhin einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich. Mit dem Kulturstärkungsfonds hat das Land NRW eine weitere Corona-Unterstützungsmaßnahme gestartet, die Kultureinrichtungen ermutigen will, ihr Programm wieder aufzunehmen.

Wichtig: Die Antragsstellung für die 2. Phase  der Überbrückungshilfe ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf
- Überbrückungshilfe des Bundes
- sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus
einreichen.

Antragsfrist: 31. Dezember 2020

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung:
Telefon: 0211 / 7956 4996

Quelle: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/wirtschaftsminister-pinkwart-begruesst-fortsetzung-der-corona-ueberbrueckungshilfe

Mehr unter:  https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

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Sonderprogramm „Heimat" - „Heimat gestalten, Brauchtum pflegen, Werte vermitteln und Gemeinschaft bilden“ (vom 29 Juni 2020 und 14. Juli 2020)

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.
Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Antragsfrist: bis Mitte 2021

Hier geht es zum Online-Antrag: https://heimatsoforthilfe.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=5E0EB26A01EC92AB6DB1

Für Rückfragen zum Verfahren stehen Ihnen gerne die AnsprechpartnerInnen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die KollegInnen vom COMPASS Team des Region Köln/Bonn e.V. zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Aufruf und zur Antragstellung erhalten Sie im Fördersteckbrief, den Sie hier herunterladen können, sowie auf der folgenden Seite:
https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

Bei Arbeitnehmer*innen hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet.

Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung  gestellt werden.

Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom zuständigen Landschaftsverband bezahlt. Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim zuständigen Landschaftsverband.
Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Landschaftsverband Rheinland, LVR-Servicenummer: 0221 / 809 5444

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Soforthilfeprogramm Innenstadt 2020 (vom 13.11.2020)

Während des COVID-19-Lockdowns haben insbesondere der (Einzel-)Handel sowie die Gastronomie erhebliche Umsatzeinbußen erlitten und dies wird nachhaltige Veränderungen mit sich bringen. Auch die Schließungen von Filialen einer großer Warenhaus-Gruppe in zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird für die betroffenen Innenstädte massive negative Auswirkungen mit sich bringen. Das ganz bittere dabei: Ganz häufig sind es äußere Umstände, die die Händlerinnen und Händler selbst nicht beeinflussen können und ihre Existenzen, die ihrer Beschäftigten und das „Gesicht“ unserer Innenstädte bedrohen.

Aus dem Sofortprogramm stehen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung: Die Frist für die Vorlage der Förderanträge für das „Sofortprogramm Innenstadt“ wird nun auf den 30. April 2021 verlängert, um der guten Resonanz Rechnung zu tragen. Damit können Städte und Gemeinden auf Entwicklungen reagieren, die sich aktuell ergeben. Förderanträge können bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Mehr unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen

Bezirksregierung Köln: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/35/staedtebaufoerderung/sofortprogramm_innenstaedte/index.html

Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/planen_bauen/staedtebaufoerderung/Formulare.html

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Hilfsprogramm „Film ab NRW“ gestartet: Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten
4. Januar 2021
Die Kinobetriebe in Nordrhein-Westfalen können ab sofort finanzielle Hilfen beantragen

Die Staatskanzlei teilt mit:
Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen können ab Montag, 4. Januar 2021, finanzielle Unterstützung im Rahmen des Hilfsprogramms „Film ab NRW“ beantragen. Mit dem Hilfsprogramm will die Landesregierung der Filmwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie unter die Arme greifen und so die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Kinolandschaft sichern. In dem Hilfsprogramm „Film ab NRW“ stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski: „Kinos sind nicht nur magische Orte des Filmerlebens, sondern auch ein kultureller Treffpunkt jeder Innenstadt – und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Filmland Nordrhein-Westfalen. Mit „Film ab NRW“ will die Landesregierung ein deutliches Signal für die Kinos in dieser schwierigen Situation setzen und stärkt damit auch insgesamt den Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen.”

Das Kinojahr 2020 stellte Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen Corona-bedingt vor enorme Herausforderungen. Die insgesamt rund 230 Kinos waren nur rund acht Monate geöffnet, wodurch die Zuschauerzahlen und Umsätze der Branche erheblich sanken. Allein im ersten Halbjahr 2020 ging der Umsatz in Nordrhein-Westfalen laut Filmförderungsanstalt von 95,8 Millionen Euro auf rund 46,5 Millionen Euro zurück. Dies entspricht einem Minus von rund 51,4 Prozent (Zahlen für das Gesamtjahr 2020 liegen aktuell noch nicht vor).

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw abrufbar.https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/hilfsprogramm-film-ab-nrw-gestartet-kinos-erhalten-unterstuetzung-pandemie-zeiten


Maßnahmen der Bundesregierung
                

Überbrückungshilfe

2. Phase der Überbrückungshilfe (16.10.2020)

Die Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes (Fördermonate Juni bis August 2020) ist mittlerweile abgelaufen. Es ist nicht mehr möglich, einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Die Antragsstellung für die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf
- Überbrückungshilfe des Bundes
- sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus
einreichen.

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Die NRW-Landesregierung hat ergänzend zur ebenfalls verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes, die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ bis zum Jahresende 2020 verlängert und zahlt Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen weiterhin einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich.

Weitere Informationen und die Eckpunkte der. 2. Phase der Überbrückungshilfe finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe2

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Überbrückungshilfe

3. Phase der Überbrückungshilfe + Neustarthilfe für Solo-Selbständige

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie wird als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert.

Die neue Überbrückungshilfe III umfasst auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen, insbesondere Künstler:innen und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zusätzlich zur Erstattung von Fixkosten können Solo-Selbständige eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro beantragen. Diese Unterstützungsmaßnahme richtet sich insbesondere an Solo-Selbständige, die nur geringe Fixkosten haben, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche erleiden. Bemessungsgrundlage sind 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019. Der einmalige Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet und wird, wenn die Antragsvoraussetzungen stimmen, als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Voraussetzung ist, dass das Einkommen im Referenzzeitraum zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt wurde. Die Höhe der Betriebskostenpauschale richtet sich nach dem Umsatz und dem Verlust gegenüber dem Referenzzeitraum.

Zeitpunkt der Antragstellung
Die Überbrückungshilfe III, die die Neustarthilfe enthalten wird, soll ab dem 1. Januar 2021 gelten. Aufgrund der nötigen technischen Programmierungen und der Abstimmungen mit den Ländern und der EU-Kommission können die Anträge einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden. Die Details zur Antragstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen.

Mehr unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/11/2020-11-13-mehr-hilfe-fuer-soloselbstaendige-kultur-und-veranstaltungsbranche.html

Und unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-10-29-neue-corona-hilfen.html

Die sogenannte „Neustarthilfe“ ist nicht mit dem Neustart-Programm der Staatsministerium für Kultur und Medien zu verwechseln. Die „Neustarthilfe“ ist die Erstattung einer Betriebskostenpauschale innerhalb der „Überbrückungshilfe III“ der Bundesregierung.

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Novemberhilfe / Dezemberhilfe

Wer ist Antragsberechtigt?
Direkt betroffene Unternehmen
Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Direkt betroffene Unternehmen, das sind jene Unternehmen, die direkt schließen mussten wie z.B. Theater oder Konzerthäuser.

Indirekt betroffene Unternehmen
Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Indirekt betroffene Unternehmen, das sind jene Unternehmen, die 80 Prozent ihrer Umsätze mit im November geschlossenen Unternehmen machen; hierzu zählen z.B. Veranstaltungsfirmen, die mit Veranstaltungsorten zusammenarbeiten

Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen
Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen, das sind jene Unternehmen, die 80 Prozent ihrer Umsätze mit indirekt betroffenen Unternehmen machen; hierzu zählen also z.B. Tontechnikerinnen und Tontechniker, Beleuchterinnen und Beleuchter und andere, die für Veranstaltungsfirmen arbeiten, die indirekt betroffen sind.

Weitere Informationen und den Zugang zum Antrag: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de//UBH/Navigation/DE/Novemberhilfe/novemberhilfe.html

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.
Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

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Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit

Gemeinnützige Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung können Zuschüsse für coronabedingte Einnahmeausfälle als Billigkeitsleistung beantragen. Insgesamt stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei wurde eine zweiteilige Programmstruktur entwickelt:


Teil B
Zuschüsse für den langfristigen internationalen Jugendaustausch Für den langfristigen internationalen Jugendaustausch ist eine zentrale Vergabe durch die Freie und Hansestadt Hamburg vorgesehen. Zur Überführung und Bewirtschaftung durch das Bundesland Hamburg wird eine eigenständige Bund-Länder-Vereinbarung in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen getroffen.

  • Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen in Höhe von bis zu 90 Prozent des dargelegten Liquiditätsengpasses zwischen dem 1. April 2020 und dem 31. August 2021 gewährt.
  • Die Antragstellung erfolgt bei genannten Zentralstellen oder - sofern keine Zentralstellenzugehörigkeit vorliegt - direkt bei der Sozialbehörde Hamburg.
  • Anträge sind für das jeweilige Förderjahr zu stellen. Die Antragsformulare werden in Kürze auf den Internetseiten des Bundesfamilienministeriums und der Sozialbehörde Hamburg abrufbar sein.
  • Teil B des Sonderprogramms läuft bis 31. August 2021.


Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/sonderprogramm-kinder-jugend

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Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten unterstützt in Not geratene ältere Künstler*innen

Ältere Künstler*innen aller Sparten und Schriftsteller*innen, die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraden sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen.

Die Künstler*innen können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z.B. beim Kulturministerium oder bei der senatsverwaltung des jeweiligen Landes) beantragen. Die Künstler*innen können gleichsam auch von ihren Interessenverbänden oder Künstler*innen-Organisationen vorgeschlagen werden. Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen - hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte Künstler*innen- oder als einmalige Zuwendung in aktuen Notlagen.

Die Hilfe richtet sich an professionelle Kunstschaffende allter Sparten und Schriftsteller*innen, mit einer künstlerischen Tätigkeit als Haupterwerbsquelle. Grundsätzlich unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe Künstler*innen, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind.

Es gibt keine fest definierte Altersgrenze. Das Programm richtet sich jedoch eindeutig an lebensältere Künstler*innen, die auf ein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen zurückblicken. Erfahrungsgemäß dürfte es Personen unter einem Lebensalter von etwa Mitte 50 Jahren schwerfallen, dieses Kriterium zu erfüllen.

Bis wann kann man sich bewerben?
Anträge können ab sofort, unverzüglich und ohne konkrete Frist eingereicht werden.
Für 2020 stehen noch Mittel zur Verfügung und bei unverzüglicher Antragstellung besteht die Chance, noch in diesem Jahr eine Künstlerhilfe zu erhalten.

Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/3078-deutsche-kuenstlerhilfe-des-bundespraesidenten-unterstuetzt-in-not-geratene-aeltere-kuenstler-innen.html?mc_cid=6ef28e224f&mc_eid=7c1bce921c

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Konjunkturpaket der Bundesregierung: Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR (15.07.2020)

Update 04.12.2020:
Der Bundesverband Soziokultur e.V. wird sich auch in Zukunft für die Förderung soziokultureller Arbeit einsetzen. Um den über die verfügbaren Mittel in dieser Fördermaßnahme hinausgehenden Bedarf ermitteln zu können, bitten wir Sie, uns die Höhe der Fördersumme, die Sie gerne beantragt hätten per E-Mail an
soziokultur@e8e1ca87856e427a859062537a52b362steustartkultur.de mitzuteilen. Danke!

Erhaltung und Stärkung der kulturellen Infrastruktur soll im Zentrum der Hilfen stehen

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Das milliardenschwere Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Die Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR laufen sukzessive an. Auf der Seite https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056 gibt es tagesaktuelle Informationen über den Start der einzelnen Programme.

Übersicht über die Fördermaßnahmen (neu)

Quelle: Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Vielen Dank für die Zusammenstellung.

Hinweis: Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält nicht die regulären Förderprogramme der aufgeführten Institutionen. Es empfiehlt sich, selbst regelmäßig die Seiten zu besuchen, um Veränderungen zu verfolgen.

NEUSTART Kultur
Das Ende Juni verabschiedete Konjunkturpaket des Bundes sieht 1 Milliarde Euro für die Kultur vor, die von der Beauftragten für Kultur und Medien verwaltet werden.
Die Antragsstellung und Mittelvergabe erfolgt in der Regel über Dach- und Interessensverbände bzw. die sechs Kulturfonds.


1. „Pandemiebedingte Investitionen“:
Maßnahmen zur Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos. Unterstützt werden zum Beispiel Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen oder auch der Umbau von Lüftungsanlagen oder Sanitärbereichen.

Alle Ausschreibungen sind beendet.



2. „Stärkung der Kulturinfrastruktur“: Nothilfen, damit die Einrichtungen neue Kulturprogramme entwickeln können, aus denen sich dann wiederum Auftragsmöglichkeiten für selbständige Kreative ergeben.

Soziokultur/Spartenübergreifend (Digitalisierung)

Fonds Soziokultur:
Gefördert werden Projekte, die rasche Unterstützung benötigen, um die Realisierung mit den eingeplanten Teams zu ermöglichen. Hierunter fallen zum Beispiel Projekte, die bereits geplant waren, jedoch aufgrund fehlender Fördermittel oder pandemiebedingt „in der Warteschleife“ stecken. Dabei ist das Ziel, mit den bisher eingeplanten Teams, insbesondere den freien Mitarbeiter*innen rasch arbeiten zu können.
T3, Diversität + Inklusion + Vielfalt; Frist: 4. - 31. Januar 2021
T4, Digitalität + Soziokultur; Frist: 1. - 31. März 2021
Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html 




Darstellende Kunst/Tanz

Fonds Darstellende Künste
#TakeCare: Stipendienprogramm für freie darstellende Künstler - Frist: 1. Februar 2021
Mehr unter: http://www.fonds-daku.de

jointadventures.net – Stepping Out
Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.
Frist: 15. Januar 2021 (3. Vergabe)
Mehr unter: https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

Dachverband Tanz e.V. – Förderprogramm Dis-Tanzen
Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche: DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, die Impulsförderung DIS-TANZ-IMPULS unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen.
DIS-TANZ-Solo: Die dritte Ausschreibungsrunde beginnt am 01.03.2021.
Frist: 22. März 2021.


Deutscher Bühnenverein
Infrastrukturförderung
Förderprogramm zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs von Privattheatern
Frist: 31. Januar 2021
Mehr unter: http://www.buehnenverein.de/de/netzwerke-und-projekte/neustart-kultur.html



Musik


Musikfonds e.V.:
Zeitlich befristetes Stipendienprogramm 2020/21 für einen Zeitraum von sechs Monaten mit einem einmaligen Betrag von 6.000 EUR. Sie sollten professionellen, freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Musikszene die Möglichkeit eröffnen, neue Arbeitsvorhaben umzusetzen.
Dazu konnten beispielsweise Kompositionsvorhaben zählen, die Entwicklung von Konzepten und/oder alternativen bzw. digitalen Formaten oder auch die Weiterentwicklung der individuellen Klangsprache.
Frist 31. Januar 2021
Mehr unter: https://www.musikfonds.de/foerderung/


Bundesmusikverband Chor & Orchester
AMATEURMUSIK: Förderprogramm zum Aufbau eines Kompetenznetzwerks

Kulturstaatsministerin Monika Grütters wird für die Amateurmusik Mittel aus dem milliardenschweren Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereitstellen. Das Programm »NEUSTART AMATEURMUSIK« soll den Aufbau eines Kompetenznetzwerks umfassen, das die ehrenamtlichen Strukturen im Amateurmusikbereich bei der Beratung zum Thema COVID-19 unterstützt. Daneben sollen Modellprojekte der Chor- und Orchesterlandschaft mit innovativem und beispielgebendem Charakter gefördert werden, die eine Wiederbelebung des Probenbetriebes und die Erprobung Corona-konformer Konzertformate beinhalten.

Weitere Informationen für die Antragsstellung folgen.
Mehr unter: https://bundesmusikverband.de/neustart/


Initiative Musik gGmbH

Künstler*innen
Die Initiative Musik unterstützt mit diesem Förderprogramm insbesondere
Newcomer*innen dabei, auf dem deutschen sowie dem internationalen Markt Fuß zu
fassen. Gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen können
Musiker*innen finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -
veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen. Entscheidend für eine
Förderung sind Originalität, musikalische Sprache und musikwirtschaftliches Potenzial.
Grundsätzlich gibt es vier Förderrunden jährlich. Es können auch Autor*innen
(gemeinsam mit einem Unternehmen der Musikwirtschaft) Anträge stellen.
Frist: für die 53. Förderrunde: 26.01.2021.
Anträge sind erst ab dem 18. 01.2021 einzureichen.

Hilfsprogramm für Musiker*innen
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller
Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische
Musik. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Solokünstler*in
oder Band betragen. Max 1000,- €
Eine 3. Runde ist im Januar geplant.

Mehr unter: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/


Deutscher Musikrat

Stipendienprogramm Klassik
Zur Unterstützung dieser Vorhaben werden rund 1600 Stipendien in Höhe von je 6.000
Euro an freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler mit
Arbeitsschwerpunkt im Bereich der klassischen Musik aller Epochen bis zur klassischen
Moderne, vergeben.
Frist: 17.01.2021
Mehr unter: https://neustartkultur-klassik.musikrat.org/

Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Unterstützung von Musikfachhandlungen, Herstellern, Manufakturen und Vertriebe von Musikinstrumenten bei der Digitalisierung
Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://neustart-musik.musikrat.org/



Bildende Kunst

Bund unterstützt bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Digitalisierung (vom 21.09.2020)

Bildende Künstlerinnen und Künstler können nun aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR Fördermittel für digitale Produktion, Vermittlung und Präsentation beantragen. Dafür stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters insgesamt 2,5 Millionen bereit. Die Fördermittel können für den Ausbau der Online-Präsenz sowie für Weiterbildungen und Beratungen im Bereich Digitalisierung verwendet werden. Außerdem unterstützt werden innovative Kunstprojekte, die Brücken zwischen analoger und digitaler Kunstproduktion schlagen. Stipendien zur Entwicklung digitaler Vermittlungsformate sollen darüber hinaus helfen, die Lebens- und Arbeitsumstände der Kreativen abzusichern.
Entwickelt wurde das Förderprogramm gemeinsam mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und dem Deutschen Künstlerbund. Beide Organisationen werden aus dem Etat der Kulturstaatsministerin dauerhaft gefördert.

Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Deutschland. Immatrikulierte an einer Hoch- oder Fachhochschule sind von der Antragstellung ausgeschlossen.

Was wird gefördert?
Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN (BBK)
Bildende Künstlerinnen und Künstler können einen „Digital-Gutschein“ beantragen, der ihnen einen Zuschuss für digitale Fortbildungs- oder Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich ihres digitalen Auftritts ermöglicht.

Modul B: MENTORING (BBK)
Gefördert werden Mentor*innen, die Informationsveranstaltungen z. B. in Kooperation mit Kunsthochschulen oder an anderen Kulturorten und individuelle Beratungen anbieten, um Berufsanfänger*innen Einstieg, Orientierung und Netzwerke im Kunstbetrieb zu vermitteln.

Wie hoch sind die Fördersummen?
Modul A: max. 1.000 €
Modul B. max. 1.700 €

Ausschreibungen und Projektlaufzeiten im Überblick
Modul A:
Ausschreibung II
1. bis 31. Januar 2021, Juryentscheidung bis 19.02.2021
Projektlaufzeit II
1.3. bis 31.8.2021

Modul B:
Ausschreibung II
1. bis 28 Februar 2021, Juryentscheidung bis 20.3.2021
Projektlaufzeit II 1.4. bis 31.8.2021


Mehr unter: Pressemitteilung Nr. 200916 BKK, Deutscher Künstlerbund e.V.
Pressemitteilung Nr. 331 des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)



Literatur/Sprache

Deutscher Literaturfonds e.V.:

1. Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche
Gefördert werden Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies
bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist.
Anträge können zunächst vom 18. Januar 2021 bis 24. Januar 2021 gestellt werden.
Weitere geplante Antragszeiträume sind der 12. bis 18. April sowie der 22. bis 28. Juni.

2. Hundert Autoren präsentieren ihre Arbeit im Internet
Ausschreibung beendet

3. Tausende literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren
Gefördert werden ausschließlich Veranstaltungen, deren Gegenstand einen literarischen
Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds hat und soweit Autorinnen und
Autoren deutschsprachiger Gegenwartsliteratur beteiligt sind.
Die Förderung kann nur von den Veranstaltern, nicht von den Autorinnen und Autoren beim
Deutschen Literaturfonds beantragt werden. Verbände und sonstige Institutionen können
ebenfalls Projektmittel für konkrete Vorhaben beantragen. Verbände, Vereine, Institutionen
und Veranstalter können ganze Programmpakete beantragen, auch die Förderung von Festivals
ist möglich. Auch Mischformen zwischen Präsenzveranstaltung und digitalen Formaten können
gefördert werden. Förderungsfähig sind nur Projekte, an denen mindestens drei literarische
Autorinnen bzw. Autoren beteiligt werden. Dies umfasst sowohl Programmpakete, Lesereihen
und Festivals als auch umfangreichere Einzelveranstaltungen.
Anträge können zunächst vom 18. Januar 2021 bis 24. Januar 2021 gestellt werden.
Weitere geplante Antragszeiträume sind der 12. bis 18. April sowie der 21. bis 27. Juni.

4. 100 neue Stücke für ein großes Publikum
Anträge können vom 18. Januar 2021 bis 24. Januar 2021 gestellt werden

Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/


Deutscher Übersetzerfonds:
Stipendienangebot des Deutschen Übersetzerfonds

1. Radial-Stipendien
Mit den RADIAL-Stipendien werden die in der Bundesrepublik lebenden Übersetzer·innen aus dem Deutschen in andere Zielsprachen erstmals einbezogen – in Form von Arbeits-, Reise-, Initiativ- und Weiterbildungsstipendien.
Fristen: Die Stipendienvergabe erfolgt dreimal jährlich jeweils zum 15. Januar, zum 15. Mai und zum 15. September.
Mehr unter: http://www.uebersetzerfonds.de/#354/was-ist-ein-radial-stipendium-

2. DÜF-Stipendien
Es werden gegenwärtig acht verschiedene Formen individueller Förderung angeboten:
- Arbeitsstipendien ermöglichen längeres und intensiveres Arbeiten an einem Projekt, Recherche und Nachbearbeitung. Die Höhe variiert nach Art und Umfang des Werkes.
- Reisestipendien dienen der Recherche, dem Gespräch mit Autor·innen oder der Auffrischung sprachlicher und landeskundlicher Kenntnisse.
- Das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium stellt den Stipendiat·innen erfahrene Mentor·innen zur Seite.
- Das Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium dient der persönlichen Weiterbildung.
- Das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium ermöglicht erfahrenen Kolleg·innen ein „sabbatical“.
- Initiativstipendien werden für die Vermittlung und Entwicklung vielversprechender, literarisch hochwertiger Projekte vergeben, für die noch keine Zusage eines deutschsprachigen Verlags besteht.
- Exzellenzstipendien unterstützen Übersetzer·innen, die an literarisch besonders anspruchsvollen Übersetzungsprojekten arbeiten, mit monatlichen Zuschüssen über einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten.
- Aufenthaltsstipendien im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen (Nordrhein-Westfalen), im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles (Frankreich), im Baltic Centre for Writers and Translators in Visby (Schweden) und im Übersetzerhaus Looren (Schweiz) bieten neben einer Spezialbibliothek vor allem eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und den Austausch mit internationalen Kolleg*Innen.
Fristen: 15. Januar 2021, 15. Mai 2021, 15. September 2021
Mehr unter: https://www.uebersetzerfonds.de/#4/stipendien

3. "extensiv initiativ" aktiviert Übersetzerinnen und Übersetzer als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein
Fristen: 5. Februar 2021, 15. Juni 2021.

4. Projektfonds: neue Angebote von Kultureinrichtungen und Initiativen der freien Szene, die sich dem literarischen Übersetzen und seinen Protagonisten widmen
Fristen: 31. Januar 2021, 30. April 2021.

5. Entwicklung innovativer, digitaler Formen der Sicherung und Vermittlung übersetzerischen Wissens in einer neuen Onlineplattform
Fristen: 15. Februar 2021, 15. Juni 2021
Mehr unter: http://www.uebersetzerfonds.de/#27/neustart-kultur-mit-impulsen-fuer-die-uebersetzungskultur-

VG Wort
Unterstützung durch den Sozialfonds der Verwertungsgesellschaft Wort mit einem zinslosen Darlehen bis max. 1.000.- €
https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html

Teilbereiche 3 und 4 von NEUSTART Kultur:

Förderung alternativer, auch digitaler Kulturangebote, insbesondere im Kontext Museum 4.0; Förderkriterien sind noch nicht veröffentlicht.

Die Unterstützung von bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte; Vergabe erfolgt nicht über eine Ausschreibung.

Sonstige Förderungen von der Bundesregierung


Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Sonderprogramm zur Stärkung gemeinnütziger Organisationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ab September; die konkrete Ausgestaltung des Programms wird zurzeit erarbeitet.
Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/hilfsmassnahmen-fuer-soziale-einrichtungen-in-der-krise/158430
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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

"Bildungspaket für Kita-Kinder" und "Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften“
Mehr unter: https://www.dkhw.de/foerderung/corona-nothilfe-pakete/

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Überbrückungshilfe für Soloselbstständige sowie klein- und mittelständische Unternehmen

Fortsetzung des „Soforthilfeprogramm“
Es geht um die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt. Förderfähig sind, wie im Soforthilfeprogramm, laufende Betriebskosten, einschließlich Kosten für Auszubildende und Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, jedoch keine eigenen Lebenshaltungskosten. Die Höhe der Überbrückungshilfe orientiert sich am Umsatzeinbruch.
Im Unterschied zum Soforthilfeprogramm erfolgt die Antragstellung durch eine/n von der/dem Antragsteller/in beauftragte/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in. Die ISB bietet auf Ihrer Seite einen Steuerberater-Suchdienst an.
Die Antragsfrist wurde verlängert: 31. Dezember 2020.
Mehr unter:
https://isb.rlp.de/home/detailansicht/ueberbrueckungshilfe-programmstart-der-neuen-corona-hilfe-am-10-juli.html
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html


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BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit. Dabei gibt es drei Bereiche: „Unternehmen in Schwierigkeiten“ erhalten 90% Förderung der Beratungskosten bis zu einem maximalen Betrag von 2.700 €. Der Begriff „Unternehmen in Schwierigkeiten“ wird dabei genau definiert.

„Jungunternehmen“, die nicht älter als 2 Jahre sind, können 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten (netto) in den alten Bundesländern (inkl. Berlin und Leipzig, jedoch ohne Region Lüneburg) erhalten. Bis zu 4.000 € Beratungskosten können gefördert werden, so dass Sie als Gründer einen Zuschuss von bis zu 2.000 € erhalten. „Bestandsunternehmen“, die länger als 2 Jahre bestehen, erhalten 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten (netto) in den alten Bundesländern (inkl. Berlin und Leipzig, jedoch ohne Region Lüneburg). Bis zu 3.000 € Beratungskosten können gefördert werden, so dass Sie als Unternehmer einen Zuschuss von bis zu 1.500 € erhalten. In den neuen Bundesländern sind die Förderquoten höher.

Beratungsthemen können sein: Handlungsmaßnahmen in der Corona-Krise, Corona-Soforthilfe-Maßnahmen, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Erstellung von Businessplan, Aufbau einer Finanzierungsstrategie, Anpassung oder Aufbau einer Marketingstrategie, Maßnahmen zur Digitalisierung, Wachstumsstrategien nach der Corona-Krise. Weitere Beratungs- und Coachingthemen sind möglich.

Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert

Mehr unter: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

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Hilfen für Künstler und Kreative

Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.
Die Bundesregierung unterstützt Kultur- und Medienschaffende während der Corona-Pandemie und hat Programme aufgelegt, um die Zukunft von Kultureinrichtungen zu sichern. Hier finden Sie einen Überblick über neue und bereits bestehende Hilfsangebote.
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-kultur-1735378

Hilfspaket für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen:
Die Bundesregierung hat Corona-Soforthilfen für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge von Corona in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro Bundesmittel beschlossen. Es besteht Einvernehmen zwischen Bund und Ländern, dass dieses Programm auch Künstlern und Kulturschaffenden als Freiberuflern offensteht. Die Bundesregierung leistet finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Mit den Mitteln können laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und ähnliches bezahlt werden. Solo-Selbständige – also Selbständige ohne Beschäftigte, Einzelkünstler etc. – und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten danach bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Darüber hinaus stellen einzelne Bundesländer auch Zuschüsse für größere Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung. Die Abwicklung soll elektronisch über die Länder beziehungsweise Kommunen erfolgen.
Mehr unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html#id1694894

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Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles

Das Programm zielt darauf, die besondere künstlerische Qualität des jeweiligen Ensembles oder Orchesters zu erhalten. Orchester und Ensembles sollen darin unterstützt werden, kreative Potentiale der Musikerinnen und Musiker für die Konzeption und Vorbereitung neuer Projekte oder für die Entwicklung anderer Formen der Vermittlung und Präsentation zu nutzen. Das gilt auch für solche Formate, die in Reaktion auf die Corona-Pandemie entwickelt werden.
Antragsteller können bis zu 200.000 Euro erhalten. Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass die Projekte im Inland realisiert und die Orchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.
Das Soforthilfeprogramm läuft bis Ende des Jahres 2020 und richtet sich an professionelle Orchester und Ensembles mit Sitz in Deutschland. Voraussetzung ist, dass die Projekte der Antragsteller im Inland durchgeführt werden und dass die Projektorchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976

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Liquiditätshilfen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleiten.
Darüber bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.
Mehr unter: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

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KfW-Schnellkredit 2020

Update 9.11.:
Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen.

Mehr unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

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Beratungsförderung für KMU und Freiberufler*innen

Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler*innen bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil („Förderung unternehmerischen Know-hows“). Die verbesserten Förderkonditionen gelten befristet bis Ende 2020.
Die Förderung unternehmerischen Know-hows wird schnell und unbürokratisch ausgeweitet, um die Akteur*innen in der aktuellen Situation zu unterstützen. Die Unternehmen und Freiberufler*innen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die die Bundesregierung bereits beschlossen hat.
Mehr unter: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

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Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler und kann rückwirkend zum 01. März 2020 ausgezahlt werden. Unternehmen können es zudem künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen. Grundsätzlich ist auch in kommunalen bzw. öffentlichen Betrieben (wie z.B. Theater, Museen) Kurzarbeit mit Bezug von Kurzarbeitergeld möglich. Allerdings muss der erhebliche und unvermeidbare Arbeitsausfall auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruhen.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Update 24.11.:
Eine neue Servie-Hotline informiert Selbstständige und Künstler:innen über finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts sowie über Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Sie erreichen die Hotline unter 0800 4 5555 21, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Update 9.11.:
Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden über das Jahresende hinaus bis zum 31. März 2021 verlängert.

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Die Leistungen der Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Um den Zugang zur Grundsicherung zu vereinfachen, entfällt bei Neuanträgen bis zum 30.06.2020 für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches verwertbares Vermögen verfügbar ist (Höchstgrenze 60.000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied; 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied). Das Einkommen eines Partners bzw. einer Partnerin zählt mit, wenn der Antragsteller mit dieser Person in einem Haushalt lebt. In diesem Zeitraum werden auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) in voller Höhe übernommen. Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung?pk_vid=9f3022799ed08ba315875339651931b6

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Hilfen für Eltern und Familien

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung seine Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommensbußen abgesichert werden. Wenn erwerbstätige Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann, und Gleitzeit- bzw. Überstundenguthaben sowie Urlaub ausgeschöpft sind, erhalten sie weiter Geld vom Arbeitgeber, das diesem wiederum in Höhe des Kurzarbeitergeldes (in der Regel 67 Prozent des Bruttoeinkommens) von den zuständigen Behörden ersetzt wird. Außerdem wird der Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht, um Familien schnell zu helfen, die wegen der Krise Einkommensausfälle haben. Mit dem Kinderzuschlag werden Familien unterstützt, wenn das Einkommen zwar für den eigenen Lebensunterhalt, aber nicht für den der gesamten Familie reicht. Bei Neueinträgen wird nun vorübergehend nur das letzte Monatseinkommen geprüft – statt wie sonst das Einkommen der vergangenen sechs Monate. Damit sollen die Folgen von Lohneinbußen oder Arbeitslosigkeit abgemildert und sowohl Beschäftigte als auch selbständige Eltern erreicht werden.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung
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Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Betroffene in der Krise zu unterstützen, greifen auch steuerliche Erleichterungen. Bei unmittelbar vom Coronavirus betroffenen Unternehmen gewähren die Finanzbehörden bis Ende 2020 Stundungen von Steuerschulden aus der Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie der Umsatzsteuer. Auch können Steuervorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer angepasst werden. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge wird verzichtet. Dies betrifft die Einkommen- Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.
Mehr unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

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BMF-Schreiben zu Spenden und Fördermaßnahmen (vom 9. April 2020)

Die aufgrund der Corona-Krise verordneten Einschränkungen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen engagieren sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die Eindämmung der Ausbreitung der Pandemie und für diejenigen, für die die Erledigungen des Alltags plötzlich mit zuvor nie dagewesenen Gefährdungen verbunden sind. Zur Förderung und Unterstützung dieses gesamtgesellschaftlichen Engagements bei der Hilfe der von der Corona-Krise Betroffenen werden im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder die nachfolgenden Verwaltungsregelungen getroffen.
Sie gelten für die nachfolgenden Unterstützungsmaßnahmen, die vom 1. März 2020 bis längstens zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden.
Das Schreiben können Sie herunterladen (PDF) unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2020-04-09-steuerliche-massnahmen-zur-foerderung-der-hilfe-fuer-von-der-corona-krise-betroffene.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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Künstlersozialversicherung

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc.
Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.
Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

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Anpassung des Veranstaltungsvertragsrechts

Am 8. April 2020 hat das Bundeskabinett eine Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht beschlossen.
Veranstalter von Musik-, Kultur-, Sport-, oder sonstigen Freizeitveranstaltungen sollen danach Inhabern von Eintrittskarten, die vor dem 08.03.2020 erworben wurden, anstelle einer Erstattung der Eintrittspreise einen Gutschein übergeben können, wenn die Veranstaltung aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden konnte oder kann.
Der Gutschein kann entweder für eine Nachholveranstaltung oder eine alternative Veranstaltung eingelöst werden. Erfasst von der Regelung sind nicht nur Eintrittskarten für einmalige Veranstaltungen, sondern auch Dauerkarten. Wenn der Gutschein bis zum 31.12.2021 nicht eingelöst ist, muss der Veranstalter den Wert (Eintrittspreis inkl. etwaiger Vorverkaufsgebühren) erstatten. Ist die Verwendung des Gutscheins für dessen Inhaber unzumutbar, kann er/sie von den Veranstaltern die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen.

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Schutz vor Insolvenzen

Im Insolvenzrecht wird die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Zudem werden Anreize geschaffen, den betroffenen Unternehmen neue Liquidität zuzuführen und die Geschäftsbeziehungen zu diesen aufrecht zu erhalten. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum soll zudem das Recht des Gläubiger eingeschränkt werden, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Für Privatpersonen werden im Fall der Insolvenz bei der Restschuldbefreiung die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie entsprechend berücksichtigt.
Mehr unter: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html

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Schutz von Mieterinnen und Mietern

Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen. Dies gilt sowohl für Wohn- als auch Gewerberaummietverträge. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibt grundsätzlich bestehen. Außerdem wird geregelt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstunternehmen nicht von der Grundversorgung abgeschnitten werden, wenn sie wegen der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen.
Mehr unter: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html

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Verbraucherdarlehen

Für Darlehensverträge soll eine gesetzliche Stundungsregelung und eine Vertragsanpassung nach Ablauf der Stundungsfrist eingeführt werden. Die Regelungen sind zunächst bis zum 30. September 2020 befristet.
Mehr unter: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Downloads/032320_FAQ_Stundung.pdf;jsessionid=8DFB44D73F873320C4086A858518B116.2_cid289?__blob=publicationFile&v=2

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Zusätzliche Maßnahmen der Kulturstaatsministerin

Weitgehender Verzicht auf Rückforderungen:
Bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen wird die BKM im Einzelfall prüfen, ob auf die Rückforderung bereits verausgabter Fördermittel verzichtet werden kann.

Umwidmung von Mitteln und Flexibilisierung von Programmen:
Die BKM wird bestehende Förderprogramme konsequent so schärfen, dass die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zugutekommen.

Ausfallhonorare
BKM ermöglicht es Kulturinstitutionen, freischaffenden Kreativen Ausfallhonorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Bei Gagen unter 1.000 Euro, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts gezahlt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro.


Zusätzliche Mittel als Nothilfe:
Die BKM setzt sich über den bestehenden Haushalt hinaus dafür ein, zusätzliche Mittel für Kultur und Medien als Nothilfe zur Verfügung zu stellen, um die bereits entstandenen und noch entstehenden Belastungen zu mindern.

Maßnahmen auf europäischer Ebene
   

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en.

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Neues Informationsangebot: Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und aufgrund der anhaltenden Coronakrise richtet der CED KULTUR ein weiteres Angebot ein. Mit dem neu geschaffenen „Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise” informieren wir über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen ab 2021, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen. Des Weiteren stellt der Infodesk Hinweise zu Veranstaltungen und Publikationen rund um das Thema Corona und Kultur in Europa zusammen. Der CED KULTUR schafft damit ein weiteres Informationsangebot, das zum einen die durch Corona bedingten Herausforderungen für den Kultursektor aufgreift und zum anderen die aktuellen Verhandlungen des Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2021-2027 im Blick hat.
Quelle und mehr: https://kultur.creative-europe-desk.de/service/infodesk-corona.html

Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften u.a.
   

Gesellschaft für Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Aktuell können bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten Inhaberinnen und Inhaber eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben.
Neben der „Nothilfe“, für die die GVL im Rahmen ihrer Zuwendungen bis zu 4 Mio. Euro bereitstellt, werden auch andere Möglichkeiten der kurzfristigen Unterstützung, wie beispielsweise Abschläge für kommende Verteilungen, konkretisiert. Berechtigte sollen so schnell wie möglich von diesen Maßnahmen profitieren können.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gvl.de/coronahilfe

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Kulturstiftung des Bundes (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich - durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.
Mehr unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

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GEMA

Die GEMA wird finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle gewähren und dafür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus entfallen für die Zeit der behördlich angeordneten Schließung von Betrieben deren GEMA-Vergütungen. Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gema.de.

Die GEMA stellt mit dem „Schutzschirm LIVE“ eine Nothilfe für GEMA-Mitglieder zur Verfügung, mit der Musikruheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können. Darüber hinaus hat die GEMA einen „Corona-Hilfsfonds“ beschlossen, aus dem existentiell gefährdete GEMA-Mitglieder eine einmalige persönliche Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro beantragen können.
Mehr unter: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/
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Aktionsbündnis Darstellende Kunst

Das Aktionsbündnis Darstellende Kunst will Darstellende Künstlerinnen und Künstler unterstützen. In einem Losverfahren sollen Darstellende Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, 500 Euro für Mietkosten erhalten. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem der folgenden Bündnisse bzw. Verbände: art but fair, Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., junges ensemble-netzwerk, Netzwerk flausen+, regie-netzwerk, Ständige Konferenz Schauspielausbildung, Pro Quote Bühne. Das Aktionsbündnis Darstellende Kunst sammelt Spenden zur Finanzierung der Hilfe.
Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2624-ensemble-netzwerk-soforthilfe-spendenaktion-miete-in-zeiten-von-corona-500-euro-soforthilfe-fuer-theaterschaffende.html

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Film- und Medienbranche

Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.
Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.
Mehr unter: https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html

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Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat das Program „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ gestartet. Es richtet sich an Soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Das Programm ist jetzt besonders wichtig, um auf aktuelle Anforderungen zu reagieren.
Mehr unter: https://www.landintakt.de/land-intakt/.

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Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger

Insgesamt 50.000 EURO hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in einem Hilfetopf für alle freien Mitarbeiter*innen an deutschen Bühnen bereitgestellt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem „Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds“. Dadurch kann eine 500,- EURO Sofort-Ausfall-Ausgleichszahlung pro Person gewährleistet werden. Bei Fragen und für die
Beantragung wenden Sie sich bitte per E-Mail an: gdba@buehnengenossenschaft.de.
Alle relevanten Informationen finden Sie unter: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe.


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Deutsche Orchesterstiftung
Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen
Spendenaufruf gestartet. Hier können auch Anträge auf Auszahlung einer Unterstützung
gestellt werden; mit den bereits gesammelten Spenden können für jeden bewilligten
Antrag einheitlich 600.- € ausgezahlt werden:
Mehr unter: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/
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Culture of Solidarity Fund

Der neue Culture of Solidarity Fund unterstützt einfallsreiche Kulturinitiativen, die inmitten der globalen Pandemie-Krise europäische Solidarität und die Idee von Europa als einem gemeinsamen öffentlichen Raum stärken. Die erste Einreichrunde endet am 27. April 2020.
Der von der European Culture Foundation eingerichtete Fonds will die paneuropäische Kultur der Solidarität stärken. Unterstützt werden kleine und große Kulturinitiativen, die u.a. - die europäische Idee vermitteln und erweitern,
- mit Menschen und Gemeinschaften über die geschlossenen Grenzen hinweg agieren,
- Erfahrungen, Wissen, Geschichten und Ideen über ganz Europa teilen,
- menschliche Interaktionen in Zeiten von Reisebeschränkungen und sozialer Distanzierung aufrechterhalten,
- das kulturelle Leben und soziale Erfahrungen bewahren oder
- neue sektorübergreifende Ansätze der Kulturarbeit entwickeln, um mit den aktuellen Herausforderungen der Krise umzugehen.
Der Culture of Solidarity Fund vergibt Zuschüsse von 5.000 bis 50.000 Euro. Die Fördermittel können als Anschubfinanzierung für neue Initiativen genutzt werden oder für bereits bestehende Ideen, um sie auf ein europäisches Level zu skalieren. Für das Jahr 2020 sind mehrere Einreichrunden geplant.
Mehr unter: https://www.culturalfoundation.eu/culture-of-solidarity?fbclid=IwAR2gJmXz3M34ApdxCCpRuWkwxXYdS10gTdABxj06hW_T24yHTjVt025_V_0

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#KunstNothilfe

Die Kunst-Nothilfe
- unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.
- sammelt hierfür Geld von Menschen ein, die unterstützen wollen.
Mehr unter https://elinor.network/kunstnothilfe/

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OPER! das Magazin in Kooperation mit Manfred Strohscheer Stiftung

Die Manfred-Strohscheer-Stiftung und das Magazin Oper! sammeln Spenden für Sängerhilfe. Hier sollen Freischaffende im Opernbereich Unterstützung beantragen können. Die Manfred-Strohscheer-Stiftung hat als Grundstock 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nähere Infos hier.
IMehr unter: https://www.saengerhilfe.de/

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Initiative Musik

Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht.
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik.
In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Musiker*innen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Musiker*in betragen.
Das Antragsverfahren für das Hilfsprogramm, weitere Informationen sowie die Spendenkampagne finden Sie unter: https://www.initiative-musik.de/spende/

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GKV-Spitzenverband

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen: Unternehmen und Betriebe, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten befinden, können ihre Sozialversicherungsbeiträge stunden. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. April 2020 befristet und greifen, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.
Mehr unter: https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/20200325_Hintergrund_Beitragsstundung.pdf

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Unterschriftenpetition

für Hilfen für Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Künstlerinnen und Künstler während des "Corona-Shutdowns" zu unterstützen:
https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

Beratungsangebote / Mitteilungen
      

Deutscher Kulturrat

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres für Sie auf seiner Internetseite zusammengefasst: https://www.kulturrat.de/corona/

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates (www.kulturrat.de/#newsletter) eintragen.

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Kulturrat NRW

Auf der Website des Kulturrats NRW finden Sie unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/.

Corona-Kultur-Sprechstunde des Kulturrats NRW
Am 21.4. bis zunächst zum 21. Juni 2020 startet der Kulturrat NRW ein Beratungsangebot über die Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Krise.: https://www.kulturrat-nrw.de/start-der-corona-kultur-sprechstunde/ .

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CREATIVE.NRW

CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.
Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren, u.a. zu:
Landesspezifische Unterstützungsmaßnahmen
• Unterstützung der Landesregierung NRW
• Soforthilfe für Künstler*innen
• Soforthilfen für Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige
• Aussetzung und Herabsetzung von Steuerzahlungen
• Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne
Deutschlandweite Unterstützungsmaßnahmen
• Unterstützung der Bundesregierung
• Grundsicherung für Selbständige
• Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung (KSK)
• GEMA Nothilfe-Programm
• GVL Soforthilfe
Mehr unter: https://www.creative.nrw.de/

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NRW LANDESBÜRO FÜR FREIE DARSTELLENDE KÜNSTE

Aktuelle Infos zu Regelungen, Hilfsmaßnahmen & Beratungsangeboten
Hier finden Sie eine Sammlung mit Hinweisen zu Beratrungsangeboten, finanziellen Hilfsmaßnahmen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Mehr unter: https://www.nrw-lfdk.de/index.php?article_id=398

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Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK)

Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.
Mehr unter: www.labk.nrw (Rubrik „Aktuelles“)

Das Landesbüro Bildende Kunst hat eine Corona-Hotline für Künstler*innen in rechtlichen Schwierigkeiten eingerichtet.
Sie erreichen die Rechtsanwältin Corinna Berg kostenfrei unter Telefon: 0211 / 171 8040.
Mehr unter: https://www.labk.nrw/

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Allianz Deutscher Designer AGD

Die Allianz Deutscher Designer AGD veranstaltet Webkonferenzen zum Thema Corona und stellt sie kostenlos online. Außerdem gibt es immer freitags den »Designers’ Morning Talk«, bei dem man sich austauschen kann.
Mehr unter:
https://agd.de/termine/corona-beratung_19-03-2020-copy
https://agd.de/termine/agd-designers-morning-talk

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Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen

Die Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen hat eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffenden veröffentlicht.
Diese finden Sie hier: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100

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Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG

Der Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG hat eine ausführliche Linkliste zusammengestellt, die unter anderem Verweise auf die Informationen der einzelnen Bundesländer umfasst.
Mehr unter: https://bdg.de/2020/03/17/corona-pandemie-hinweise-fuer-designerinnen-und-designer/

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Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland

Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Beitrag zu den Rechten von Selbständigen im Falle von Quarantäne online gestellt.
Mehr unter: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

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Hamburger Kanzlei "Von Have Fey"

Die Hamburger Kanzlei "Von Have Fey" hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog im Hinblick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen für die Corona-Krise zusammengestellt, der sich an Produzenten und Filmschaffende richtet.
Mehr unter: https://www.ffhsh.de/de/Magazin/News/2020/20200318-corona-hilfe-produzenten-filmbranche.php

Abgelaufene Förderungen


Maßnahmen Land

Maßnahmen Bundesregierung

Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit
Teil A
Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/sonderprogramm-kinder-jugend

NEUSTART Kultur
1. „Pandemiebedingte Investitionen“

2. „Stärkung der Kulturinfrastruktur“: Nothilfen, damit die Einrichtungen neue Kulturprogramme entwickeln können, aus denen sich dann wiederum Auftragsmöglichkeiten für selbständige Kreative ergeben.


Darstellende Kunst/Tanz

#TakeAction
#TakePlace
#TakeNote
#TakePart
Mehr unter: http://www.fonds-daku.de

Dachverband Tanz e.V. – Förderprogramm Dis-Tanzen
• DIS-TANZ SOLO
• DIS-TANZ-IMPULS
Mehr unter: https://www.dis-tanzen.de/home


Musik


Bildende Kunst

Sonstige


Maßnahmen auf europäischer Ebene

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