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Pixabay/Fernando Zhiminaicela

Hilfs- und Fördermöglichkeiten für  Kulturschaffende 

Die hier zur Verfügung gestellte Auflistung von Hilfsmaßnahmen für Künstler*innen/Kulturschaffende wird ständig aktualisiert.

Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt das Kulturbüro keine Gewähr.

Maßnahmen der Landesregierung NRW
Maßnahmen der Bundesregierung
Maßnahmen auf europäischer Ebene
Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften
Beratungsangebote / Mitteilungen

Quellen: die jeweils genannten Internetseiten


Maßnahmen der Landesregierung NRW
            

Mit der neuen Seite www.land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger*innen an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Die Landesregierung hat in Kultur, Wissenschaft, politischer Bildung und Weiterbildung weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ergriffen - Informationen und Auskunftsmöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

Informationen und Ansprechpartner*innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

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NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur" (10.09.2020)

Um die lebendige und vielfältige Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens zu sichern und kreative Potenziale freizusetzen, stellt das Land angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro bereit. Das Kulturstärkungspaket besteht aus zwei Bausteinen: Einem großangelegten Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 105 Millionen Euro sowie einem Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen in Höhe von 80 Millionen. Die Mittel sind Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Zusätzlich zum regulären Kulturetat 2020 stehen mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in diesem Jahr rund 460 Millionen Euro für die Kultur zur Verfügung.

1. „Auf geht’s!“ - Stipendienprogramm für freischaffende Künstler*innen in NRW (10. August 2020)

Frist: verlängert bis 16. Oktober 2020
Mit einem umfangreichen Stipendienprogramm will das Land Nordrhein-Westfalen Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützen, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen und ihre künstlerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entfalten. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren. Ziel ist der Erhalt einer lebendigen und vielfältigen nordrhein-westfälischen Kulturszene.
Ausgeschrieben werden bis zu 15.000 Stipendien, die mit je 7.000 Euro dotiert sind.
Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biographie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. einem einschlägigen Künstlerverband sowie die Angabe von zwei Referenzen.
Ganz wichtig: Schnelligkeit wird bei der Antragsstellung belohnt, da die Anträge nach Eingang beschieden werden.
Mehr unter: künstlerstipendium.nrw.de
Hilfreiche finden sich auf der Seite des Ministeriums: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

2. Kulturstärkungsfonds für Kultureinrichtungen

Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte. Insgesamt stehen dafür über drei verschiedene Förderbausteine Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung, die gezielt das Bundesprogramm „Neustart Kultur“ ergänzen: 60 Millionen Euro gehen an die vom Land oder den Kommunen getragenen Einrichtungen, die im Wesentlichen öffentlich und institutionell gefördert werden, etwa Stadttheater oder kommunale Museen. 15 Millionen Euro stehen für öffentlich geförderte freie bzw. private Kultureinrichtungen u.a. die soziokulturellen Zentren und ähnliche frei-gemeinnützige Einrichtungen sowie Festivals bereit. Weitere fünf Millionen Euro kommen dem gemeinnützigen Bereich zu Gute, also ehrenamtlich getragenen Vereinen wie Amateurtheatern, Freilichtbühnen und Kunstvereinen.

Informationen zu den Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger bei den zuständigen Bezirksregierungen. Hier finden Sie den jeweiligen Kontakt.

Ansprechpartner für die Freie Szene sind das Landesbüro Freie Darstellende Künste sowie das Landesbüro Tanz.

Fragen zum Kulturstärkungsfonds richten Sie bitte per Mail an nrw-kulturstaerkungsfonds@62d1d71bb11447cfafbb25596d591323mkw.nrw.de

Mehr unter: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm.

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Land unterstützt Laienmusikvereine in Corona-Krise mit Sonderhilfsprogramm (06.08.2020)

500.000 Euro für den Erhalt der nordrhein-westfälischen Laienmusikszene – in finanzielle Engpässe geratene Chöre und Musikvereine erhalten Zuschüsse
Die Landesregierung legt ein Sonderhilfsprogramm in Höhe von 500.000 Euro auf, um die Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen während der Corona-Krise zu unterstützen. Das entspricht einer Erhöhung um 35 Prozent der regulären Landesförderung von rund 1,4 Millionen Euro. Die Mittel kommen den zahlreichen gemeinnützig organisierten Chören und Musikvereinen zu Gute, die aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen – etwa durch Ausfälle von Proben und Auftritten – in finanzielle Engpässe geraten sind. Beruhend auf einer Bedarfsabfrage hat der Landesmusikrat NRW gemeinsam mit den Dachverbänden der Laienmusik drei Stufen für pauschale Zuschüsse definiert: Chöre erhalten eine Pauschale von 400 Euro, Instrumentalvereine 800 Euro und größere Oratorienchöre 2.500 Euro. So kann zum Beispiel der Honorarausfall einer Ensembleleitung zu einem Teil aufgefangen werden. Die Mittel stehen den Vereinen über die Dachverbände zur Verfügung. Die Dachverbände können dabei entscheiden, ob sie die Pauschale für einen Chor oder ein Orchester mehrfach gewähren, wenn besondere Notlagen eingetreten sind.

Das Hilfsprogramm ist als spezifische, auf Chöre und Instrumentalgruppen zugeschnittene Ergänzung zum Sonderprogramm „Heimat 2020“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung angelegt, das allen gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienenden Vereinen offensteht. Die Mittel des Hilfsprogramms für Laienmusik stehen den Vereinen rückwirkend für den Zeitraum vom 16. März bis zum 30. Juni 2020 zur Verfügung.

Das Land unterstützt die Laienmusik in Nordrhein-Westfalen mit verschiedenen Programmen und Angeboten. So fließt ein Teil der Wettertragserlöse des Landes als Bildungsmittel in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro an die Laienmusikverbände, die die Mittel an ihre Mitgliedsvereine weiterreichen. Mit der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg und dem Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg (Stadt Schmallenberg) fördert das Land zudem zwei aufeinander abgestimmte Einrichtungen, die besondere Aus- und Fortbildungen bzw. das gemeinsame Proben in den Mittelpunkt stellen. Zusätzlich werden weitere Maßnahmen, etwa das besondere Engagement der Musikvereine und Chöre für die Integration von Geflüchteten, vom Land unterstützt. Der Großteil dieser finanziellen Förderungen wird vom Landesmusikrat NRW verwaltet.

In den elf Dachverbänden der Laienmusikvereine in Nordrhein-Westfalen sind rund 161.500 Menschen aktiv. Hinzukommen zahlreiche Laienmusikerinnen und -musiker, die sich in kirchlich bzw. privat organisierten Orchestern, Chören und Bands betätigen.

(Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW vom 6.8.2020)

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35 Millionen Euro für Weiterbildungseinrichtungen zur Bewältigung der Corona-Krise (20. Juli 2020)

Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: Wollen Einrichtungen unterstützen, die Folgen der Pandemie zu bewältigen und Betrieb aufrecht zu erhalten

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:
Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise hält die Landesregierung ihr Wort, die Einrichtungen mit der durch die Corona-Pandemie verursachten Finanzlücke nicht alleine zu lassen: Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht – wie die Volkshochschulen – kommunal getragen sind, können zusätzliche Mittel beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. Das Land stellt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit.

Vor allem kleine Einrichtungen benötigen Einnahmen über Teilnahmeentgelte, um den Betrieb ihrer Einrichtung aufrechtzuerhalten.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen seit Ausbruch der Pandemie weitreichende Maßnahmen veranlasst: Ab Mitte März 2020 war es unter anderem nicht mehr möglich, Angebote in Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich wahrzunehmen. Die dadurch zwischen März und Juni entstandenen finanziellen Ausfälle der nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannten und geförderten Weiterbildungseinrichtungen „in anderer Trägerschaft“ sollen mit den jetzt beschlossenen Mitteln aus dem Konjunkturpaket des Landes kompensiert werden. Die Förderung kann ab dem 22. Juli bei den zuständigen Dezernaten 48 der Bezirksregierungen beantragt werden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 170 nicht-kommunale nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen.

Mehr unter: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/landesregierung-stellt-35-millionen-euro-fuer-weiterbildungseinrichtungen-zur

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Land verlängert "NRW Überbrückungshilfe Plus" (19. September 2020)
Die NRW-Landesregierung hat ergänzend zur ebenfalls verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes, die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ bis zum Jahresende 2020 verlängert und zahlt Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen weiterhin einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich. Mit dem Kulturstärkungsfonds hat das Land NRW eine weitere Corona-Unterstützungsmaßnahme gestartet, die Kultureinrichtungen ermutigen will, ihr Programm wieder aufzunehmen.
Die vom Bund ursprünglich nur für die Monate Juni bis August 2020 vorgesehene Corona-Überbrückungshilfe wird bis zum Jahresende 2020 verlängert, die Zugangsbedingungen werden abgesenkt und die Förderung wird ausgeweitet. Parallel setzt die Landesregierung auch die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ fort, mit der sie Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich zahlt.

Im Vergleich zum bisherigen Überbrückungshilfeprogramm können für die Monate September bis Dezember bereits Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, Überbrückungshilfe beantragen. Die Fördersätze werden insgesamt erhöht. Außerdem wird die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro gestrichen.
Wichtig: Hiermit ist keine Verlängerung der Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes und der NRW Überbrückungshilfe Plus (Fördermonate Juni bis August 2020) verbunden. Anträge für die 1. Phase müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden.

Die Antragstellung kann weiterhin ausschließlich durch eine*n vom Antragstellenden beauftragte*n Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in, vereidigte*n Buchprüfer*in oder Rechtsanwalt*in. erfolgen. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf Überbrückungshilfe des Bundes sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus einreichen.

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung:
Telefon: 0211-7956 4996

Quelle: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/wirtschaftsminister-pinkwart-begruesst-fortsetzung-der-corona-ueberbrueckungshilfe

Mehr unter:  https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

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Sonderprogramm „Heimat" - „Heimat gestalten, Brauchtum pflegen, Werte vermitteln und Gemeinschaft bilden“ (29. Juni 2020 und 14.07.2020)

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.
Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 bis zum 04. Dezember 2020 eingereicht werden.

Hier geht es zum Online-Antrag: https://heimatsoforthilfe.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=8C709AB612F675D6CB26

Für Rückfragen zum Verfahren stehen Ihnen gerne die AnsprechpartnerInnen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die KollegInnen vom COMPASS Team des Region Köln/Bonn e.V. zur Verfügung. Weitere Informationen zum Aufruf und zur Antragstellung erhalten Sie im Fördersteckbrief, den Sie hier herunterladen können, sowie auf der folgenden Seite:
https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

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Land unterstützt Privattheater in Corona-Krise (26. Juni 2020)
Hilfsprogramm in Höhe von 700.000 Euro für nicht öffentlich geförderte Bühnen sichert Vielfalt der Theaterlandschaft
Um Privattheater zu unterstützen, die aufgrund der Corona-bedingten Einstellung des Spielbetriebs unverschuldet in finanzielle Engpässe geraten sind, stellt das Land 700.000 Euro in Form von Liquiditätshilfen zur Verfügung.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:
Um Privattheater zu unterstützen, die aufgrund der Corona-bedingten Einstellung des Spielbetriebs unverschuldet in finanzielle Engpässe geraten sind, stellt das Land 700.000 Euro in Form von Liquiditätshilfen zur Verfügung. Damit ergänzt das Land das Konjunkturprogramm des Bundes und die Nothilfen der Kommunen. Die Unterstützung richtet sich grundsätzlich an alle professionell arbeitenden Privattheater in Nordrhein-Westfalen, die bisher keine institutionelle Förderung des Landes erhalten und angesichts des Umfangs ihres Spielbetriebes die Existenzkrise nicht allein über die bereits vorhandenen Soforthilfen überwinden können.

Die Unterstützung steht größeren professionellen Theatern in privater Trägerschaft mit überregionaler Relevanz zur Verfügung, die selbst produzierend tätig sind und einen durchgehenden Spielbetrieb haben. Ziel des Unterstützungsprogramms ist es, durch Einnahmeausfälle entstandene Defizite der Monate März bis Juni zu kompensieren, die den Theatern in Folge der Corona-Krise entstanden sind. Die Förderung wird von den Bezirksregierungen verwaltet und kann bis zum 31. Juli 2020 beantragt werden.

Mehr unter: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-unterstuetzt-privattheater-corona-krise

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Auf NRW-Soforthilfe folgt Überbrückungshilfe (25. Juni 2020)
Bund und Land haben in den vergangenen drei Monaten mit der NRW-Soforthilfe 2020 mehr als 426.000 Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen während der Corona-Krise unterstützt. Jetzt hat die Landesregierung Informationen zum weiteren Verfahren mit der NRW-Soforthilfe veröffentlicht. Soforthilfe-Empfänger müssen nun in einem digitalen Verfahren überprüfen, wie groß ihre Finanzierungslücke in den vergangenen drei Monaten tatsächlich war. Dazu werden alle Empfänger von Montag, 29. Juni an per Mail angeschrieben.

Ergänzt wird die Soforthilfe für die nach wie vor von erheblichen Umsatzeinbrüchen betroffenen kleinen und mittleren Betrieben bald durch die Überbrückungshilfe des Bundes (Antragstellung noch nicht möglich). Es handelt sich um ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler*innen, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter Vorjahr lagen.

Die Durchführung der Förderung, u.a. Antragstellung, Prüfung, Bewilligung, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Bundesmittel erfolgt durch die Länder. Sie erfolgt jedoch komplett digital.

Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, ergänzt das Land NRW die Überbrückungshilfe um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften.

Mehr unter: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/426000-kleinstunternehmen-erhielten-finanzielle-unterstuetzung-durch-die-nrw

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Maßnahmen für den Kulturbereich

• Das Soforthilfeprogramm für freischaffende, professionelle Künstler*innen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (beendet)

Von dieser zusätzlichen Ausstattung profitieren jene Antragsberechtigten, die bereits einen Antrag im MKW-Programm gestellt haben, bislang aufgrund der ursprünglich begrenzten Mittel jedoch nicht zum Zuge gekommen sind. Sie erhalten rückwirkend einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro für die Monate März und April. Auch für die rund 3.000 Antragsteller, die bereits Gelder aus dem Programm des Kulturministeriums erhalten haben, wird die gewährte Einmalzahlung pauschal auf 2.000 Euro angehoben.
Weitere Informationen unter: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

• Anpassungen im regulären Förderverfahren: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

• Zusätzliche Ausnahmeregelungen für Veranstalter und Einrichtungen: Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, können als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei geltenden Zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

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Soforthilfen für Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige (beendet)
Nach dem zeitweise gestoppten Antragsverfahren ist es nun wieder freigeschaltet. Ab sofort müssen Antragsteller*innen eine dem Finanzamt bekannte Bankverbindung angeben. Das neue Antragsformular finden Sie unter https://soforthilfe-corona.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=B7A686D0FC4CA18FA244.

Mit Soforthilfen in Form von Zuschüssen unterstützen Bundesregierung und Landesregierung in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler*innen. Die Landesregierung stockt das Programm des Bundes noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten.

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründer*innen und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Anträge können bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden. Das Online-Antragsformular finden Sie unter https://soforthilfe-corona.nrw.de/.

Das Ministerium empfiehlt: Bitte benutzen Sie keine Suchmaschinen und nutzen Sie für die Antragstellung ausschließlich folgenden Link: https://soforthilfe-corona.nrw.de

Weitere Informationen unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020.

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Unterstützung für Gründer*innen und Start-ups

Die NRW-Landesregierung verbessert ihre Unterstützung für den unternehmerischen Nachwuchs und verstärkt damit ihr Engagement für Gründer*innen und Start-ups in der Corona-Krise.

Die Maßnahmen im Einzelnen:
Gründerstipendien: Alle Stipendien, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiat*innen kontaktieren.
Start-up-Transfer: Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, wird auch der Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate verlängert. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird.
Finanzierung: Die NRW.BANK legt das Programm „NRW.Start-up akut“ neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital umgewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Zusätzlich bessert die Förderbank für den Zeitraum der Corona-Krise ihre wichtigsten Start-up-Eigenkapitalprogramme nach.

Mehr Informationen unter https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/wirtschaftsministerium-und-nrwbank-verstaerken-der-corona-krise-ihr-engagement-fuer

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KULTUR UND SCHULE NRW
Nach einer Mitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW können für alle bewilligten Projekte im Förderprogramm Kultur und Schule 2019/20 die Zahlungen weiterlaufen und der Zuwendungszweck wird als erfüllt angesehen. Die Honorare für „Kultur und Schule“-Künstler*innen können also komplett ausgezahlt werden.

Damit die Künstlerinnen und Künstler und die Schulen in dieser besonderen Situation ausreichend Zeit haben, ihre Anträge vorzubereiten und einzureichen, werde die in der Richtlinie genannte Frist im Rahmen einer Ausnahmeregelung verlängert: Anträge könnten bis zum 24.04.2020 eingereicht werden.

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne
Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständige und Freiberufler*innen erhalten den Verdienstausfall ersetzt. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Landschaftsverband Rheinland, LVR-Servicenummer: 0221 809-5444

Maßnahmen der Bundesregierung
                

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Bund unterstützt bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Digitalisierung (21.09.2020)

Bildende Künstlerinnen und Künstler können nun aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR Fördermittel für digitale Produktion, Vermittlung und Präsentation beantragen. Dafür stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters insgesamt 2,5 Millionen bereit. Die Fördermittel können für den Ausbau der Online-Präsenz sowie für Weiterbildungen und Beratungen im Bereich Digitalisierung verwendet werden. Außerdem unterstützt werden innovative Kunstprojekte, die Brücken zwischen analoger und digitaler Kunstproduktion schlagen. Stipendien zur Entwicklung digitaler Vermittlungsformate sollen darüber hinaus helfen, die Lebens- und Arbeitsumstände der Kreativen abzusichern.
Entwickelt wurde das Förderprogramm gemeinsam mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und dem Deutschen Künstlerbund. Beide Organisationen werden aus dem Etat der Kulturstaatsministerin dauerhaft gefördert.

Pressemitteilung Nr. 331 des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)


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Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht (18.09.2020)

Die Überbrückungshilfe wird in den Monaten September bis Dezember fortgesetzt. Dabei werden die Zugangsbedingungen abgesenkt und die Förderung ausgeweitet. Das Hilfsprogramm unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten können Unternehmen für die vier Monate bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben sich darauf verständigt, wie das Programm in den nächsten Monaten fortgeführt werden soll. Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aus allen Branchen offen steht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Um besonders die Unternehmen, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist, noch besser zu erreichen, werden folgende Änderungen am Programm vorgenommen:

1. Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

2. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

3. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet
90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

4. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Wie schon das laufende wird auch das neue Programm in einem vollständig digitalisierten Verfahren beantragt und bearbeitet werden können. Die Mittel dafür werden von dem für die Digitalisierung der Verwaltung federführenden Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bereitgestellt. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt), der das beantragende Unternehmen meist schon gut kennt. Dank dieser Vorprüfung können die Anträge zügig beschieden und die Hilfen schnell ausgezahlt werden. Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen wiederum über die Bewilligungsstellen der Bundesländer.

Weitere Informationen und die Eckpunkte des Überbrückungshilfe-Programms finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

Pressemitteilung vom 18.09.2020
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Konjunkturpaket der Bundesregierung: Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR (15.07.2020)
Erhaltung und Stärkung der kulturellen Infrastruktur soll im Zentrum der Hilfen stehen

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Das milliardenschwere Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR sieht die Förderung ganz verschiedener Bereiche von Kultur und Medien vor. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Die Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR laufen sukzessive an. Auf der Seite https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056 gibt es tagesaktuelle Informationen über den Start der einzelnen Programme.

NEUSTART KULTUR gliedert sich in folgende vier Hauptmaßnahmen:
Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen:

1. Rund 250 Millionen Euro sind eingeplant, um Kultureinrichtungen wieder fit zu machen für die Wiedereröffnung. Die Mittel sollen vor allem Einrichtungen zugutekommen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird und sind beispielsweise für die Umsetzung von Hygienekonzepten, Online-Ticketing-Systemen oder Modernisierungen von Belüftungssystemen gedacht.

2. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
Mit 450 Millionen Euro sollen vor allem die vielen kleineren und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und –projekte darin unterstützt werden, ihre künstlerische Arbeit wiederaufzunehmen und neue Aufträge an freiberuflich Tätige und Soloselbständige zu vergeben. Diese Mittel sind nach Sparten aufgeteilt:
- Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und -vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.
- Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
- Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.
- Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.

3. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Für alternative, besonders digitale Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Davon profitieren Projekte im Kontext Museum 4.0 sowie viele neue Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes, die der Vermittlung, Vernetzung und Verständigung im Kulturbereich dienen.

4. Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte
100 Millionen Euro gibt es für regelmäßig geförderte Kultureinrichtungen, um coronabedingte Einnahmeausfälle und Mehrausgaben auszugleichen. Bei gemeinsam mit Ländern bzw. Kommunen getragenen Einrichtungen und Projekten leistet der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung.

Weiterhin sind in dem Paket Bundeshilfen in Höhe von 20 Millionen Euro für private Hörfunkveranstalter vorgesehen. Diese sind durch den Einbruch von Werbeeinnahmen schwer getroffen und haben angesichts des enormen Informationsbedarfes der Öffentlichkeit weiterhin hohe Personalkosten.

Übersicht über die Fördermaßnahmen (neu)

Quelle: Quelle: Kulturbüro Rheinland-Pfalz. Vielen Dank für die Zusammenstellung

Hinweis: Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält nicht die regulären Förderprogramme der aufgeführten Institutionen. Es empfiehlt sich, selbst regelmäßig die Seiten zu besuchen, um Veränderungen zu verfolgen.

NEUSTART Kultur
Das Ende Juni verabschiedete Konjunkturpaket des Bundes sieht 1 Milliarde Euro für die Kultur vor, die von der Beauftragten für Kultur und Medien verwaltet werden.
Die Antragsstellung und Mittelvergabe erfolgt in der Regel über Dach- und Interessensverbände bzw. die sechs Kulturfonds.

Es gliedert sich in vier Teilprogramme:
1. „Pandemiebedingte Investitionen“: Maßnahmen zur Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird. Dazu gehören Museen, Theater, Musikclubs und Festivals, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Kinos. Unterstützt werden zum Beispiel Sicherungsmaßnahmen in Kassenbereichen oder auch der Umbau von Lüftungsanlagen oder Sanitärbereichen.

Kinos: Filmförderungsanstalt; Antragsschluss: 31. Dezember 2020
https://www.ffa.de/index.php?zukunftsprogramm-kino-ii-1

Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser, öffentlich zugängige Gedenkstätten: Deutscher Verband für Archäologie
Das Programm ist überzeichnet; Antragstellung derzeit nicht mehr möglich
https://www.dvarch.de/themen/soforthilfeprogramm/

Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, Festivals: Deutsche theatertechnische Gesellschaft (DTHG)
https://neustartkultur.dthg.de/#
Antragsschluss: 31. Oktober 2020

Musikaufführungsstätten, Musikclubs, Festivals: GEMA
https://www.gema.de/aktuelles/coronavirus/foerderprogramme-und-kreative-projekte/neustart-kultur/

Kulturzentren, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren: Bundesverband Soziokultur: https://neustartkultur.de/nk/
Antragstellung ab 1. September 2020

Kleinkunstbühnen, Varietétheater: Deutsche theatertechnische Gesellschaft (DTHG)
https://neustartkultur.dthg.de/#
Antragsschluss: 31. Oktober 2020

Zirkusse: Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e.V.
http://www.zirkus-vielfalt.de/neustart-kultur
Antragstellung ab 1. September 2020


2. „Stärkung der Kulturinfrastruktur“: Nothilfen, damit die Einrichtungen neue Kulturprogramme entwickeln können, aus denen sich dann wiederum Auftragsmöglichkeiten für selbständige Kreative ergeben.

Soziokultur/Spartenübergreifend (Digitalisierung)

Fonds Soziokultur:
Geplante Themenschwerpunkte:
AUFTAKT – themenfreie Ausschreibung; Ausschreibung: 15.08.-15.09.2020
Gefördert werden Projekte, die rasche Unterstützung benötigen, um die Realisierung mit den eingeplanten Teams zu ermöglichen. Hierunter fallen zum Beispiel Projekte, die bereits geplant waren, jedoch aufgrund fehlender Fördermittel oder pandemiebedingt „in der Warteschleife“ stecken. Dabei ist das Ziel, mit den bisher eingeplanten Teams, insbesondere den freien Mitarbeiter*innen rasch arbeiten zu können.
T1, Netzwerke + Neue Schnittstellen; Ausschreibung: Oktober 2020
T2, Young Experts + Ko-Produktion; Ausschreibung: November 2020
T3, Diversität + Inklusion + Vielfalt; Ausschreibung: Januar 2021
T4, Digitalität + Soziokultur; Ausschreibung März 2021
https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html

Bundesverband Soziokultur:
Neben den pandemiebedingten Investitionen im Rahmen NEUSTART KULTUR arbeitet der Bundesverband Soziokultur derzeit an einem Konzept im Rahmen „Stärkung der Kulturinfrastruktur“ und Wiederbeginn örtlicher Kulturproduktion; es wird dann ebenfalls über die Seite: https://neustartkultur.de/nk/ veröffentlicht. Informationen ab Mitte September.

Kulturstiftung des Bundes - dive in. Programm für digitale Interaktionen
Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals und fördert die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Die digitalen Vorhaben wie etwa Games, Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen, Motion Capture sowie Apps, interaktive Webseiten, Plattformen, Citizen Science Projekte oder KI müssen neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben. Gefördert werden zudem eigenständige digitale Projekte und Prototypen, die auf bereits bestehende Anwendungen der Kulturinstitutionen aufsetzen und diese mit neuen Features weiterentwickeln. Alle Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.
Für die Vorhaben können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme 50.000 Euro beträgt. Die Projekte müssen eine durch Eigen- und/oder Drittmittel gesicherte Finanzierung von 10% an den Gesamtkosten erbringen.
Antragsschluss: 30. September 2020
https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/detail/dive_in.html

KULTUR.GEMEINSCHAFTEN - Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder
KULTUR.GEMEINSCHAFTEN will insbesondere kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung kurz- und mittelfristig in die Lage versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen.
Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, die gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung (z. B. freie Theater, Kunstvereine, nicht-staatliche Museen, musikalische Ensembles).
Fördermodul 1: Ausstattungspakete für die digitale Content-Produktion
Fördermodul 2: Unterstützung digitaler Content-Produktion durch externe Dienstleistungen
Fördermodul 3: Beratung, Schulung und Weiterbildung für die digitale Content-Produktion
Transfermodul: Online-Ressourcen für die digitale Content-Produktion
Antragstellung ab 15. September 2020 möglich
https://www.kulturgemeinschaften.de

Darstellende Kunst/Tanz

Fonds Darstellende Künste:
#takecare: Das Förderprogramm für #takecare-Vorhaben richtet sich an bundesweit bemerkenswerte frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Die stipendienartige Förderung in Höhe von bis zu 5.000€ wird an Einzelkünstler*innen vergeben. Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu fünf antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt stellen.
Antragsschluss: 1. September 2020
http://www.fonds-daku.de/neustart_kultur_takecare/

Global Village Ventures: Der Fonds Darstellende Künste möchte die ländliche Kunstproduktion in den Darstellenden Künsten weiter befördern und dabei insbesondere die Entwicklung von inhaltlich-explorativen Vorhaben zu zeitgenössischen Fragen der Internationalität, den Herausforderungen der Digitalisierung und den spezifischen Antworten und Sichtweisen aus der Perspektive des ländlichen Raums (Ortschaften bis 20.000 Einwohner) berücksichtigen. Befördert wurden Recherchen zur Generierung von künstlerischen Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die (im Zusammenhang mit der durch Covid-19 bedingten Situation) auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten, z. B. Anpassungen von Planungen und Herausforderungen in digitalen Formaten etc., ausgerichtet waren.
Ausschreibung beendet! https://www.fonds-daku.de/global-village-ventures/

Bundesverband Freie Darstellende Künste – Performing Exchange 2020
Sonderförderung für Vermittlungsansätzen und Publikumsbegegnung in ländlichen Räumen in der Regel in Höhe von bis zu 3.000 Euro für Vorhaben, die sich der Beziehung
zwischen den freien darstellenden Künsten und Zuschauer*innen widmen und den Menschen eine Teilhabe an den darstellenden Künsten auch in Zeiten der Corona-Pandemie ermöglichen. Voraussetzung sind die Durchführung des Vorhabens in Regionen mit unter 20.000 Einwohner*innen, eine professionelle Tätigkeit in den freien darstellenden Künsten, die Verausgabung der Fördersumme bis Mitte Dezember 2020 und ein Vorhaben, das zwischen September und Mitte Dezember 2020 realisiert wird.
Antragsfrist: 1. August 2020 bis 31. August 2020 - Ausschreibung beendet!
https://darstellende-kuenste.de/de/service/ausschreibungen/2938-bfdk-performing-exchange-sonderfoerderung-fuer-vermittlungsansaetze-und-publikumsbegegnungen-in-laendlichen-raeumen.html

Dachverband Tanz e.V. – Förderprogramm Dis-Tanzen

Das Förderprogramm gliedert sich in zwei Förderbereiche: DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, die Impulsförderung DIS-TANZ-IMPULS unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt.
Gegenstand der Förderung von DIS-TANZ-SOLO sind Honorare für Vorhaben, die Tanzschaffenden zugutekommen, die z.B. das eigene Werk dokumentieren, archivieren (u.a. Requisiten, Bühnenbilder, Programmhefte, Videos, etc.) und eigene Arbeitsmethoden reflektieren, recherchieren, neue Felder ausprobieren und neue Methoden oder Theorien kennen- bzw. erlernen. Insgesamt können mind. 4.500.- € und max. 13.500.- € für mind. 3 bis max. 9 Monate beantragt werden.
Antragsschluss: 24. August 2020 - Ausschreibung beendet!
Im Programm DIS-TANZ-IMPULS werden Investitionen und Anschaffungen, Personal- und Honorarkosten sowie Werbungskosten, die es ermöglichen, den Wiederbeginn des Betriebs zu unterstützen, die Programme zu stabilisieren und neue Strategien für die Zukunft zu entwickeln, gefördert. Die Antragssummen liegen zwischen mind. 10.000.- € bis max. 20.000.- €.
Antragsschluss: 7. September 2020; Förderzeitraum: 15. Oktober 2020 bis 31. August 2021 https://www.dis-tanzen.de/home

Diel & Ritter - TANZPAKT RECONNECT – Stärkung und Zukunftssicherung von Tanzstrukturen
Mit der Sonderausschreibung TANZPAKT RECONNECT unterstützt Diehl+Ritter in Referenz zu den Kriterien und Förderschwerpunkten von TANZPAKT Stadt-Land-Bund, jedoch mit erleichterten Antragsbedingungen, den Erhalt und die Stärkung der Strukturen für professionelles Arbeiten im Tanz, die aufgrund der Corona Krise geschwächt wurden. Antragsteller können sein: Professionelle etablierte Künstler*innen, Ensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals mit nationaler/internationaler Sichtbarkeit, Archive, Produktionsbüros und Tanznetzwerke.
Gefördert werden Maßnahmen zur Verstärkung der Personalstruktur, Verbesserung der Produktions- und Trainingsbedingungen, Entwicklung neuer Programm- und Vermittlungsformate, Anmietung von Proben- und Büroräumen, Ausstattung von Räumen, Technikanschaffungen und Ausgaben für Marketing, Ausbau von Managementstrukturen sowie die Ausweitung von internationalen Kooperationen.
Förderhöhe zwischen 50.000 – 250.000 € pro Maßnahme.
Antragsschluss: 15. September 2020; Förderzeitraum 1. November 2020 bis 31. Oktober 2021 https://www.diehl-ritter.de/de/tanzpakt

jointadventures.net – Stepping Out
Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT im Rahmen des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum.
Antragsschluss für bereits geplante Projekte: 10. August 2020; für neue Projekte: 15. September 2020
https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

Musik
Initiative Musik gGmbH – NEUSTART Kultur

1. Künstler*innen
Die Initiative Musik unterstützt mit diesem Förderprogramm insbesondere Newcomer*innen dabei, auf dem deutschen sowie dem internationalen Markt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit ihren wirtschaftlichen Partnerunternehmen können Musiker*innen finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen. Entscheidend für eine Förderung sind Originalität, musikalische Sprache und musikwirtschaftliches Potenzial. Grundsätzlich gibt es vier Förderrunden jährlich. Es können auch Autor*innen (gemeinsam mit einem Unternehmen der Musikwirtschaft) Anträge stellen.
Antragsschluss: 13.10.2020, 18 Uhr; Projektzeitraum 30.11.2020 bis 31.08.2021.
2. Musikclubs
Das Programm richtet sich an Betreiber*innen von deutschen Musikclubs, in welchen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, dabei, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen.
Antragsschluss: 31. Oktober 2020 (23.59 Uhr)
3. Veranstalter*innen und Festivals
Antragsberechtigt sind Veranstalterinnen und Veranstalter von
a) Livemusik-Programmen und/oder musikalischen Veranstaltungsreihen, die keine eigene feste Spielstätte betreiben, und
b) Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung, die mehrtägig aufeinanderfolgend veranstaltet werden.
Termine: Start telefonische Antragsberatung & Workshops: 1. September 2020. Die Informationen zum Antragsstart folgen in Kürze.
Link zu allen drei Programmen: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/

Musikfonds e.V.:
Zeitlich befristetes Stipendienprogramm 2020/21 für einen Zeitraum von sechs Monaten mit einem einmaligen Betrag von 6.000 EUR. Sie sollten professionellen, freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern der aktuellen Musikszene die Möglichkeit eröffnen, neue Arbeitsvorhaben umzusetzen.
Dazu konnten beispielsweise Kompositionsvorhaben zählen, die Entwicklung von Konzepten und/oder alternativen bzw. digitalen Formaten oder auch die Weiterentwicklung der individuellen Klangsprache. Anträge konnten vom 03.08. bis zum 16.08.2020 gestellt werden - Ausschreibung beendet!
https://www.musikfonds.de/foerderung/

GEMA – Corona Nothilfeprogramm für GEMA-Mitglieder
„Schutzschirm live“ und „Corona-Hilfsfonds“
https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/

Deutsche Orchesterstiftung
Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen
Spendenaufruf gestartet. Hier können auch Anträge auf Auszahlung einer Unterstützung gestellt werden: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/

Bildende Kunst

Stiftung Kunstfonds e.V.:
1. Stipendium für bildende Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren; Bewerbungsfrist 6. August 2020 - Ausschreibung beendet!

2. Halbjährliches Stipendium für in Deutschland lebende freischaffende, solo-selbstständige bildende Künstler*innen in Höhe von 9.000 Euro; Ausschreibung ab 10. August 2020, Bewerbungsfrist 10. September 2020

3. Projektförderung für kunstvermittelnde Akteure; Ausschreibung ab 14. August 2020, Bewerbungsfrist 14. September 2020
https://www.kunstfonds.de/news/details/sonderfoerderprogramm-2021/

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und Deutscher Künstlerbund
Im Rahmen NEUSTART sind zwei Fördersäulen geplant:
o Berufliche Stärkung Bildender Künstler, insbesondere im Bereich Digitalisierung
o Innovative Kunstprojekte, die Brücken zwischen analog und digital schlagen

Informationen voraussichtlich ab September
https://www.bbk-bundesverband.de/aktuelles/corona-pandemie

Literatur/Sprache
Deutscher Literaturfonds e.V.:
1. Digitales interaktives Programm für Kinder und Jugendliche
2. Hundert Autoren präsentieren ihre Arbeit im Internet
3. Tausende literarische (Wieder-)Begegnungen mit Autorinnen und Autoren
Antragsschluss: 31.Dezember 2020
https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/

Deutscher Übersetzerfonds:
Stipendienangebot des Deutschen Übersetzerfonds
1. extensiv initiativ aktiviert Übersetzerinnen und Übersetzer als Initiatoren neuer Übersetzungsprojekte und bezieht die Verlage als Partner mit ein
2. Projektfonds: neue Angebote von Kultureinrichtungen und Initiativen der freien Szene, die sich dem literarischen Übersetzen und seinen Protagonisten widmen
3. Entwicklung innovativer, digitaler Formen der Sicherung und Vermittlung übersetzerischen Wissens in einer neuen Onlineplattform
Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen und -richtlinien werden bis Mitte August auf dieser Webseite veröffentlicht
http://www.uebersetzerfonds.de/#27/neustart-kultur-mit-impulsen-fuer-die-uebersetzungskultur-

VG Wort
Unterstützung durch den Sozialfonds der Verwertungsgesellschaft Wort mit einem zinslosen Darlehen bis max. 1.000.- €
https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html
Teilbereiche 3 und 4 von NEUSTART Kultur:

Förderung alternativer, auch digitaler Kulturangebote,
insbesondere im Kontext Museum 4.0; Förderkriterien sind noch nicht veröffentlicht

Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte; Vergabe erfolgt nicht über eine Ausschreibung

Sonstige

Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Sonderprogramm zur Stärkung gemeinnütziger Organisationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ab September; die konkrete Ausgestaltung des Programms wird zurzeit erarbeitet.
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/hilfsmassnahmen-fuer-soziale-einrichtungen-in-der-krise/158430

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
"Bildungspaket für Kita-Kinder" und "Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften“
https://www.dkhw.de/foerderung/corona-nothilfe-pakete/

GVL – Gesellschaft zur Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten
Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich oder kurz befristet beschäftigt tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, konnten die Corona-Hilfe der GVL beantragen.
Die Antragstellung war nur bis zum 30.04.2020 möglich - Ausschreibung beendet! bei einer Neuauflage oder anderen Corona-Förderprogrammen der GVL können Sie sich hier informieren: https://www.gvl.de/coronahilfe

Überbrückungshilfe für Soloselbstständige sowie klein- und mittelständische Unternehmen
Fortsetzung des „Soforthilfeprogramm“; es geht um die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt. Förderfähig sind, wie im Soforthilfeprogramm, laufende Betriebskosten, einschließlich Kosten für Auszubildende und Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, jedoch keine eigenen Lebenshaltungskosten. Die Höhe der Überbrückungshilfe orientiert sich am Umsatzeinbruch.
Im Unterschied zum Soforthilfeprogramm erfolgt die Antragstellung durch eine/n von der/dem Antragsteller/in beauftragte/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in. Die ISB bietet auf Ihrer Seite einen Steuerberater-Suchdienst an.
Die Antragsfrist wurde verlängert: 31. Dezember 2020.
https://isb.rlp.de/home/detailansicht/ueberbrueckungshilfe-programmstart-der-neuen-corona-hilfe-am-10-juli.html
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Grundsicherung
Die Grundsicherung – auch Arbeitslosengeld II – betrifft den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt; eine erwachsene alleinstehende Person erhält aktuell 432 Euro. Außerdem können die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) übernommen werden; in den ersten 6 Monaten auch in der tatsächlichen Höhe. Auch wird für die Dauer von sechs Monaten das Vermögen nicht berücksichtigt, sofern es nicht erheblich ist. Man muss sich als Selbständige*r nicht arbeitslos melden; die Selbstständigkeit kann weiterlaufen.
Der erleichterte Zugang zur Grundsicherung gilt nur, wenn der Antrag vor dem 30.09.2020 gestellt wird.
https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

BAFA-Beratungsförderung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit. Dabei gibt es drei Bereiche:
„Unternehmen in Schwierigkeiten“ erhalten 90% Förderung der Beratungskosten bis zu einem maximalen Betrag von 2.700 €. Der Begriff „Unternehmen in Schwierigkeiten“ wird dabei genau definiert.
„Jungunternehmen“, die nicht älter als 2 Jahre sind, können 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten (netto) in den alten Bundesländern (inkl. Berlin und Leipzig, jedoch ohne Region Lüneburg) erhalten. Bis zu 4.000 € Beratungskosten können gefördert werden, so dass Sie als Gründer einen Zuschuss von bis zu 2.000 € erhalten. „Bestandsunternehmen“, die länger als 2 Jahre bestehen, erhalten 50 % Zuschuss zu den Beratungskosten (netto) in den alten Bundesländern (inkl. Berlin und Leipzig, jedoch ohne Region Lüneburg). Bis zu 3.000 € Beratungskosten können gefördert werden, so dass Sie als Unternehmer einen Zuschuss von bis zu 1.500 € erhalten. In den neuen Bundesländern sind die Förderquoten höher.
Beratungsthemen können sein: Handlungsmaßnahmen in der Corona-Krise, Corona-Soforthilfe-Maßnahmen, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Erstellung von Businessplan, Aufbau einer Finanzierungsstrategie, Anpassung oder Aufbau einer Marketingstrategie, Maßnahmen zur Digitalisierung, Wachstumsstrategien nach der Corona-Krise. Weitere Beratungs- und Coachingthemen sind möglich.
https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

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Hilfen für Künstler und Kreative

Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.
Die Bundesregierung unterstützt Kultur- und Medienschaffende während der Corona-Pandemie und hat Programme aufgelegt, um die Zukunft von Kultureinrichtungen zu sichern. Hier finden Sie einen Überblick über neue und bereits bestehende Hilfsangebote: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-kultur-1735378

Hilfspaket für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen:
Die Bundesregierung hat Corona-Soforthilfen für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge von Corona in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro Bundesmittel beschlossen. Es besteht Einvernehmen zwischen Bund und Ländern, dass dieses Programm auch Künstlern und Kulturschaffenden als Freiberuflern offensteht. Die Bundesregierung leistet finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Mit den Mitteln können laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und ähnliches bezahlt werden. Solo-Selbständige – also Selbständige ohne Beschäftigte, Einzelkünstler etc. – und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten danach bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Darüber hinaus stellen einzelne Bundesländer auch Zuschüsse für größere Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung. Die Abwicklung soll elektronisch über die Länder beziehungsweise Kommunen erfolgen.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html#id1694894.

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„NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen“ (18.06.2020) (beendet)
Finanziert werden Investitionen in den Umbau und zur Ausstattung, zum Beispiel der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Optimierung der Besuchersteuerung. Auch die Einführung beziehungsweise Anpassung digitaler Vermittlungsformate können unterstützt werden. Für die Maßnahmen sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Kultureinrichtung vorgesehen.
Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten sowie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.
Anträge können ab dem 6. Mai 2020, 10.00 Uhr, online über die Webseite des Bundesverbands Soziokultur gestellt werden. Welche Angaben erforderlich sind, ist dem Musterantrag zu entnehmen.

Die BKM gibt die Schließung des Pilot-Förderprogramms „NEUSTART – Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen“ bekannt.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.soziokultur.de/neustart-ausschreibung-beendet/

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Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles
Das Programm zielt darauf, die besondere künstlerische Qualität des jeweiligen Ensembles oder Orchesters zu erhalten. Orchester und Ensembles sollen darin unterstützt werden, kreative Potentiale der Musikerinnen und Musiker für die Konzeption und Vorbereitung neuer Projekte oder für die Entwicklung anderer Formen der Vermittlung und Präsentation zu nutzen. Das gilt auch für solche Formate, die in Reaktion auf die Corona-Pandemie entwickelt werden.
Antragsteller können bis zu 200.000 Euro erhalten. Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass die Projekte im Inland realisiert und die Orchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.
Das Soforthilfeprogramm läuft bis Ende des Jahres 2020 und richtet sich an professionelle Orchester und Ensembles mit Sitz in Deutschland. Voraussetzung ist, dass die Projekte der Antragsteller im Inland durchgeführt werden und dass die Projektorchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976

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Liquiditätshilfen:
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleiten.
Darüber bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.

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KfW-Schnellkredit 2020:

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Hilfen legt die KfW demnächst einen sogenannten Schnellkredit für den Mittelstand auf. Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten – auch solche der Kultur- und Kreativwirtschaft – können daraus Mittel für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) erhalten. Besonderheit des Schnellkredits ist die hundertprozentige Absicherung durch eine Garantie des Bundes und der Wegfall einer Risikoprüfung durch die Hausbank. Der verfügbare Kreditbetrag beläuft sich auf bis zu drei Monatsumsätze des Jahres 2019, wobei Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten bis zu 500.000 Euro und solche mit mehr als 50 Beschäftigten bis zu 800.000 Euro erhalten können.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.

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Beratungsförderung für KMU und Freiberufler*innen
Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler*innen bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil („Förderung unternehmerischen Know-hows“). Die verbesserten Förderkonditionen gelten befristet bis Ende 2020.
Die Förderung unternehmerischen Know-hows wird schnell und unbürokratisch ausgeweitet, um die Akteur*innen in der aktuellen Situation zu unterstützen. Die Unternehmen und Freiberufler*innen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die die Bundesregierung bereits beschlossen hat.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html.

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Kurzarbeitergeld:

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler und kann rückwirkend zum 01. März 2020 ausgezahlt werden. Unternehmen können es zudem künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen. Grundsätzlich ist auch in kommunalen bzw. öffentlichen Betrieben (wie z.B. Theater, Museen) Kurzarbeit mit Bezug von Kurzarbeitergeld möglich. Allerdings muss der erhebliche und unvermeidbare Arbeitsausfall auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruhen.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld.

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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung:

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Die Leistungen der Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Um den Zugang zur Grundsicherung zu vereinfachen, entfällt bei Neuanträgen bis zum 30.06.2020 für die ersten sechs Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches verwertbares Vermögen verfügbar ist (Höchstgrenze 60.000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied; 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied). Das Einkommen eines Partners bzw. einer Partnerin zählt mit, wenn der Antragsteller mit dieser Person in einem Haushalt lebt. In diesem Zeitraum werden auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) in voller Höhe übernommen. Die Bundesregierung kann den Zeitraum für die erleichterten Bedingungen durch Rechtsverordnung bis zum 31. Dezember 2020 verlängern. Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung?pk_vid=9f3022799ed08ba315875339651931b6.

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Hilfen für Eltern und Familien:

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung seine Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommensbußen abgesichert werden. Wenn erwerbstätige Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann, und Gleitzeit- bzw. Überstundenguthaben sowie Urlaub ausgeschöpft sind, erhalten sie weiter Geld vom Arbeitgeber, das diesem wiederum in Höhe des Kurzarbeitergeldes (in der Regel 67 Prozent des Bruttoeinkommens) von den zuständigen Behörden ersetzt wird. Außerdem wird der Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht, um Familien schnell zu helfen, die wegen der Krise Einkommensausfälle haben. Mit dem Kinderzuschlag werden Familien unterstützt, wenn das Einkommen zwar für den eigenen Lebensunterhalt, aber nicht für den der gesamten Familie reicht. Bei Neueinträgen wird nun vorübergehend nur das letzte Monatseinkommen geprüft – statt wie sonst das Einkommen der vergangenen sechs Monate. Damit sollen die Folgen von Lohneinbußen oder Arbeitslosigkeit abgemildert und sowohl Beschäftigte als auch selbständige Eltern erreicht werden.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung.

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Steuerliche Hilfsmaßnahmen:

Um Betroffene in der Krise zu unterstützen, greifen auch steuerliche Erleichterungen. Bei unmittelbar vom Coronavirus betroffenen Unternehmen gewähren die Finanzbehörden bis Ende 2020 Stundungen von Steuerschulden aus der Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie der Umsatzsteuer. Auch können Steuervorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer angepasst werden. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge wird verzichtet. Dies betrifft die Einkommen- Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html.

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BMF-Schreiben zu Spenden und Fördermaßnahmen vom 9. April 2020

Die aufgrund der Corona-Krise verordneten Einschränkungen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen engagieren sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für die Eindämmung der Ausbreitung der Pandemie und für diejenigen, für die die Erledigungen des Alltags plötzlich mit zuvor nie dagewesenen Gefährdungen verbunden sind. Zur Förderung und Unterstützung dieses gesamtgesellschaftlichen Engagements bei der Hilfe der von der Corona-Krise Betroffenen werden im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder die nachfolgenden Verwaltungsregelungen getroffen.
Sie gelten für die nachfolgenden Unterstützungsmaßnahmen, die vom 1. März 2020 bis längstens zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden.
Das Schreiben können Sie herunterladen (PDF) unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2020-04-09-steuerliche-massnahmen-zur-foerderung-der-hilfe-fuer-von-der-corona-krise-betroffene.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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Künstlersozialversicherung:

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc.
Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.
Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html.

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Anpassung des Veranstaltungsvertragsrechts:

Am 8. April 2020 hat das Bundeskabinett eine Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht beschlossen.
Veranstalter von Musik-, Kultur-, Sport-, oder sonstigen Freizeitveranstaltungen sollen danach Inhabern von Eintrittskarten, die vor dem 08.03.2020 erworben wurden, anstelle einer Erstattung der Eintrittspreise einen Gutschein übergeben können, wenn die Veranstaltung aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden konnte oder kann.
Der Gutschein kann entweder für eine Nachholveranstaltung oder eine alternative Veranstaltung eingelöst werden. Erfasst von der Regelung sind nicht nur Eintrittskarten für einmalige Veranstaltungen, sondern auch Dauerkarten. Wenn der Gutschein bis zum 31.12.2021 nicht eingelöst ist, muss der Veranstalter den Wert (Eintrittspreis inkl. etwaiger Vorverkaufsgebühren) erstatten. Ist die Verwendung des Gutscheins für dessen Inhaber unzumutbar, kann er/sie von den Veranstaltern die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen.

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Schutz vor Insolvenzen:

Im Insolvenzrecht wird die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Zudem werden Anreize geschaffen, den betroffenen Unternehmen neue Liquidität zuzuführen und die Geschäftsbeziehungen zu diesen aufrecht zu erhalten. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum soll zudem das Recht des Gläubiger eingeschränkt werden, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen. Für Privatpersonen werden im Fall der Insolvenz bei der Restschuldbefreiung die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie entsprechend berücksichtigt.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html.

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Schutz von Mieterinnen und Mietern:

Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie beruhen. Dies gilt sowohl für Wohn- als auch Gewerberaummietverträge. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibt grundsätzlich bestehen. Außerdem wird geregelt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstunternehmen nicht von der Grundversorgung abgeschnitten werden, wenn sie wegen der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html.

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Verbraucherdarlehen:

Für Darlehensverträge soll eine gesetzliche Stundungsregelung und eine Vertragsanpassung nach Ablauf der Stundungsfrist eingeführt werden. Die Regelungen sind zunächst bis zum 30. September 2020 befristet.
Nähere Informationen finden Sie unter https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Downloads/032320_FAQ_Stundung.pdf;jsessionid=8DFB44D73F873320C4086A858518B116.2_cid289?__blob=publicationFile&v=2.

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Zusätzliche Maßnahmen der Kulturstaatsministerin

Weitgehender Verzicht auf Rückforderungen:
Bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen wird die BKM im Einzelfall prüfen, ob auf die Rückforderung bereits verausgabter Fördermittel verzichtet werden kann.

Umwidmung von Mitteln und Flexibilisierung von Programmen:
Die BKM wird bestehende Förderprogramme konsequent so schärfen, dass die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zugutekommen.

Ausfallhonorare
BKM ermöglicht es Kulturinstitutionen, freischaffenden Kreativen Ausfallhonorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Bei Gagen unter 1.000 Euro, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts gezahlt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro.


Zusätzliche Mittel als Nothilfe:
Die BKM setzt sich über den bestehenden Haushalt hinaus dafür ein, zusätzliche Mittel für Kultur und Medien als Nothilfe zur Verfügung zu stellen, um die bereits entstandenen und noch entstehenden Belastungen zu mindern.


Maßnahmen auf europäischer Ebene
   

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch. Eine Übersicht finden Sie unter https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en.

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Neues Informationsangebot: Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise
Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und aufgrund der anhaltenden Coronakrise richtet der CED KULTUR ein weiteres Angebot ein. Mit dem neu geschaffenen „Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise” informieren wir über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen ab 2021, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen. Des Weiteren stellt der Infodesk Hinweise zu Veranstaltungen und Publikationen rund um das Thema Corona und Kultur in Europa zusammen. Der CED KULTUR schafft damit ein weiteres Informationsangebot, das zum einen die durch Corona bedingten Herausforderungen für den Kultursektor aufgreift und zum anderen die aktuellen Verhandlungen des Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2021-2027 im Blick hat.
Quelle und mehr: https://kultur.creative-europe-desk.de/service/infodesk-corona.html.

Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften u.a.
   

Gesellschaft für Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)
Aktuell können bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten Inhaberinnen und Inhaber eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben.
Neben der „Nothilfe“, für die die GVL im Rahmen ihrer Zuwendungen bis zu 4 Mio. Euro bereitstellt, werden auch andere Möglichkeiten der kurzfristigen Unterstützung, wie beispielsweise Abschläge für kommende Verteilungen, konkretisiert. Berechtigte sollen so schnell wie möglich von diesen Maßnahmen profitieren können.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gvl.de/coronahilfe.

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Kulturstiftung des Bundes (KSB):
Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich - durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html.

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GEMA
Die GEMA wird finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle gewähren und dafür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus entfallen für die Zeit der behördlich angeordneten Schließung von Betrieben deren GEMA-Vergütungen. Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gema.de.

Die GEMA stellt mit dem „Schutzschirm LIVE“ eine Nothilfe für GEMA-Mitglieder zur Verfügung, mit der Musikruheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können. Darüber hinaus hat die GEMA einen „Corona-Hilfsfonds“ beschlossen, aus dem existentiell gefährdete GEMA-Mitglieder eine einmalige persönliche Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro beantragen können.
Mehr unter: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/
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Aktionsbündnis Darstellende Kunst
Das Aktionsbündnis Darstellende Kunst will Darstellende Künstlerinnen und Künstler unterstützen. In einem Losverfahren sollen Darstellende Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, 500 Euro für Mietkosten erhalten. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem der folgenden Bündnisse bzw. Verbände: art but fair, Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., junges ensemble-netzwerk, Netzwerk flausen+, regie-netzwerk, Ständige Konferenz Schauspielausbildung, Pro Quote Bühne. Das Aktionsbündnis Darstellende Kunst sammelt Spenden zur Finanzierung der Hilfe.
Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/2624-ensemble-netzwerk-soforthilfe-spendenaktion-miete-in-zeiten-von-corona-500-euro-soforthilfe-fuer-theaterschaffende.html

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Film- und Medienbranche:
Um die Branche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.
Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.
Mehr unter: https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html

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Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort)
Gemäß seiner Richtlinien sind Anträge an den Sozialfonds der VG WORT möglich. Es werden Beihilfen für in Not geratene Wortautorinnen und -autoren und Verlegerinnen und Verleger gewährt. Für den Antrag sind detaillierte Angaben zu Einkünften und Vermögenslage notwendig.
Mehr unter: https://www.vgwort.de/die-vg-wort/sozialeinrichtungen/sozialfonds.html.

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Deutsche Orchesterstiftung
Nothilfefonds für Musikerinnen und Musiker
Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Nothilfefonds für freischaffende Musikerinnen und Musiker eingerichtet. Auf der Internetseite gibt es sowohl die Spendenkontonummer als auch ein Formular für Betroffene, die Hilfe aus dem Fonds beantragen möchten.
Mehr unter: www.orchesterstiftung.de/nothilfefonds

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Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren
Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat das Program „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ gestartet. Es richtet sich an Soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Das Programm ist jetzt besonders wichtig, um auf aktuelle Anforderungen zu reagieren.
Mehr unter: https://www.landintakt.de/land-intakt/.

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Fonds Soziokultur
Der Fonds Soziokultur hat ein adhoc-Förderprogramm „Inter-Aktion“ mit einem Volumen von 250.000 Euro aufgelegt. Zielgruppe des Programms sind gemeinnützige Einrichtungen in freier Trägerschaft. Beantragt können 5.000 Euro werden. Ziel ist es, besondere Formate in „kontaktfreien Zeiten“ zu entwickeln. Anträge können bis 02.05.2020 gestellt werden. Die Förderentscheidungen fallen Mitte Mai.
Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/aktuelles/sonderfoerderprogramm.html.

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Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger
Insgesamt 50.000 EURO hat die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger in einem Hilfetopf für alle freien Mitarbeiter*innen an deutschen Bühnen bereitgestellt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem „Helene Achterberg-Hewelcke-Hilfsfonds“. Dadurch kann eine 500,- EURO Sofort-Ausfall-Ausgleichszahlung pro Person gewährleistet werden. Bei Fragen und für die
Beantragung wenden Sie sich bitte per E-Mail an: gdba@buehnengenossenschaft.de.
Alle relevanten Informationen finden Sie unter: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-corona-genossenschaft-deutscher-buehnen-angehoeriger-leistet-sofortnothilfe.

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Culture of Solidarity Fund
Der neue Culture of Solidarity Fund unterstützt einfallsreiche Kulturinitiativen, die inmitten der globalen Pandemie-Krise europäische Solidarität und die Idee von Europa als einem gemeinsamen öffentlichen Raum stärken. Die erste Einreichrunde endet am 27. April 2020.
Der von der European Culture Foundation eingerichtete Fonds will die paneuropäische Kultur der Solidarität stärken. Unterstützt werden kleine und große Kulturinitiativen, die u.a. - die europäische Idee vermitteln und erweitern,
- mit Menschen und Gemeinschaften über die geschlossenen Grenzen hinweg agieren,
- Erfahrungen, Wissen, Geschichten und Ideen über ganz Europa teilen,
- menschliche Interaktionen in Zeiten von Reisebeschränkungen und sozialer Distanzierung aufrechterhalten,
- das kulturelle Leben und soziale Erfahrungen bewahren oder
- neue sektorübergreifende Ansätze der Kulturarbeit entwickeln, um mit den aktuellen Herausforderungen der Krise umzugehen.
Der Culture of Solidarity Fund vergibt Zuschüsse von 5.000 bis 50.000 Euro. Die Fördermittel können als Anschubfinanzierung für neue Initiativen genutzt werden oder für bereits bestehende Ideen, um sie auf ein europäisches Level zu skalieren. Für das Jahr 2020 sind mehrere Einreichrunden geplant.
Mehr unter: https://www.culturalfoundation.eu/culture-of-solidarity?fbclid=IwAR2gJmXz3M34ApdxCCpRuWkwxXYdS10gTdABxj06hW_T24yHTjVt025_V_0

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#KunstNothilfe
Die Kunst-Nothilfe
- unterstützt Kulturschaffende mit bis zu 1.000 EUR. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse.
- sammelt hierfür Geld von Menschen ein, die unterstützen wollen.
Mehr unter https://elinor.network/kunstnothilfe/.

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OPER! das Magazin in Kooperation mit Manfred Strohscheer Stiftung
Die Manfred-Strohscheer-Stiftung und das Magazin Oper! sammeln Spenden für Sängerhilfe. Hier sollen Freischaffende im Opernbereich Unterstützung beantragen können. Die Manfred-Strohscheer-Stiftung hat als Grundstock 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nähere Infos hier.
Infos erhalten Sie unter: https://www.saengerhilfe.de/.

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Initiative Musik
Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht.
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik.
In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Musiker*innen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Musiker*in betragen.
Das Antragsverfahren für das Hilfsprogramm, weitere Informationen sowie die Spendenkampagne finden Sie unter https://www.initiative-musik.de/spende/.

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GKV-Spitzenverband
Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen: Unternehmen und Betriebe, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten befinden, können ihre Sozialversicherungsbeiträge stunden. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. April 2020 befristet und greifen, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.
Mehr unter: https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/20200325_Hintergrund_Beitragsstundung.pdf.

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Unterschriftenpetition
für Hilfen für Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Künstlerinnen und Künstler während des "Corona-Shutdowns" zu unterstützen:
https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

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Beratungsangebote / Mitteilungen
      

Deutscher Kulturrat
Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres für Sie auf seiner Internetseite zusammengefasst: https://www.kulturrat.de/corona/.

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates (www.kulturrat.de/#newsletter) eintragen.

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Kulturrat NRW
Auf der Website des Kulturrats NRW finden Sie unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/.

Corona-Kultur-Sprechstunde des Kulturrats NRW
Am 21.4. bis zunächst zum 21. Juni 2020 startet der Kulturrat NRW ein Beratungsangebot über die Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Krise.: https://www.kulturrat-nrw.de/start-der-corona-kultur-sprechstunde/ .

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CREATIVE.NRW
CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.
Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren, u.a. zu:
Landesspezifische Unterstützungsmaßnahmen
• Unterstützung der Landesregierung NRW
• Soforthilfe für Künstler*innen
• Soforthilfen für Kleinunternehmer*innen und Solo-Selbstständige
• Aussetzung und Herabsetzung von Steuerzahlungen
• Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne
Deutschlandweite Unterstützungsmaßnahmen
• Unterstützung der Bundesregierung
• Grundsicherung für Selbständige
• Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung (KSK)
• GEMA Nothilfe-Programm
• GVL Soforthilfe
Mehr unter: https://www.creative.nrw.de/

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NRW LANDESBÜRO FÜR FREIE DARSTELLENDE KÜNSTE
Aktuelle Infos zu Regelungen, Hilfsmaßnahmen & Beratungsangeboten
Hier finden Sie eine Sammlung mit Hinweisen zu Beratrungsangeboten, finanziellen Hilfsmaßnahmen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Mehr unter: https://www.nrw-lfdk.de/index.php?article_id=398

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Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK)
Ein zusätzliches Informationsangebot für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung.
Mehr unter: www.labk.nrw (Rubrik „Aktuelles“)

Das Landesbüro Bildende Kunst hat eine Corona-Hotline für Künstler*innen in rechtlichen Schwierigkeiten eingerichtet.
Sie erreichen die Rechtsanwältin Corinna Berg kostenfrei unter Telefon: 0211 / 171 8040.
Mehr unter: https://www.labk.nrw/

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Allianz Deutscher Designer AGD
Die Allianz Deutscher Designer AGD veranstaltet Webkonferenzen zum Thema Corona und stellt sie kostenlos online. Außerdem gibt es immer freitags den »Designers’ Morning Talk«, bei dem man sich austauschen kann.
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://agd.de/termine/corona-beratung_19-03-2020-copy
https://agd.de/termine/agd-designers-morning-talk

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Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen
Die Ver.di-Fachgruppe VS Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen hat eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffenden veröffentlicht.
Diese finden Sie hier: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100

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Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG
Der Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG hat eine ausführliche Linkliste zusammengestellt, die unter anderem Verweise auf die Informationen der einzelnen Bundesländer umfasst.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://bdg.de/2020/03/17/corona-pandemie-hinweise-fuer-designerinnen-und-designer/

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Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland
Der Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland VGSD hat einen Beitrag zu den Rechten von Selbständigen im Falle von Quarantäne online gestellt.
Mehr unter: https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/

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Hamburger Kanzlei "Von Have Fey"
Die Hamburger Kanzlei "Von Have Fey" hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog im Hinblick auf arbeitsrechtliche Fragestellungen für die Corona-Krise zusammengestellt, der sich an Produzenten und Filmschaffende richtet.
Mehr unter: https://www.ffhsh.de/de/Magazin/News/2020/20200318-corona-hilfe-produzenten-filmbranche.php

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