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Pixabay/Fernando Zhiminaicela

Hilfs- und Fördermöglichkeiten für  Kulturschaffende 

Die hier zur Verfügung gestellte Auflistung von Hilfsmaßnahmen für Künstler*innen/Kulturschaffende wird ständig aktualisiert.

Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt das Kulturbüro keine Gewähr.

Maßnahmen der Landesregierung NRW
Maßnahmen der Bundesregierung
Maßnahmen auf europäischer Ebene
Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften
Beratungsangebote / Mitteilungen

Quellen: die jeweils genannten Internetseiten

Aktuell laufende Ausschreibungen 
(bitte auf den Link klicken)


Maßnahmen der Landesregierung NRW

Maßnahmen der Bundesregierung

  • Tanz
    • DIS-TANZ-SOLO (Frist: 22.03.2021)
  • Bildende Kunst / Galerien
    • FÖRDERUNG VON GALERIEN - Sonderförderprogramm 20/21 – Förderung von Galerien 2. Auflage (Frist: 15.04.2021)
  • Museen
    P• ANDEMIEBEDINGTE INVESTITIONEN IN KULTUREINRICHTUNGEN zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft (Frist: 30.04.2021)
    • NUTZERORIENTIERTE NEUSTRUKTURIERUNG DER DEUTSCHEN DIGITALEN BIBLIOTHEK
  • Weitere Kulturorte
    • PARTIZIPATIVE KULTURPROJEKTE DES FONDS SOZIOKULTUR e.V. (Frist: 31.03.2021)
  •   Sonstige Förderungen

Maßnahmen der Landesregierung NRW
            

Mit der Seite www.land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für Bürger*innen an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Die Landesregierung hat in Kultur, Wissenschaft, politischer Bildung und Weiterbildung weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ergriffen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

Informationen und Ansprechpartner*innen zu Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

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90 Millionen Euro zusätzlich für freischaffende Künstlerinnen und Künstler: Landesregierung setzt erfolgreiches Stipendienprogramm fort
Seit rund einem Jahr haben Künstlerinnen und Künstler aufgrund weggefallener Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten infolge der Corona-Pandemie keine verlässliche Beschäftigungsgrundlage. Die Landesregierung reagiert auf diese extreme finanzielle und künstlerische Herausforderung und setzt daher das erfolgreiche Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ für freischaffende Künstlerinnen und Künstler fort. Weitere 15.000 Stipendien über je 6.000 Euro sollen künstlerische Arbeit unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen. Die Stipendien sind auf sechs Monate (April bis September) angelegt und richten sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Künstlerinnen und Künstler, die bereits in der ersten Runde ein Stipendium erhalten haben, sind auch in der zweiten Runde weiterhin antragsberechtigt. Die Mittel sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren bzw. umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben. Anträge können ab dem 12. April 2021 bei den jeweiligen Bezirksregierungen gestellt werden.
Mehr unter: https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm


Acht Millionen für kulturelle Infrastruktur: Investitionsfonds kulturelle Infrastruktur (IkI)
Das Land NRW investiert in die Zukunft der Spielstätten. Digitaler Wandel, zeitgemäße Standards bei Barrierefreiheit, aber auch die Anschaffung klimafreundlicher Technik soll durch eine Förderung von acht Millionen Euro für Spielstätten der Freien Darstellenden Künste, Privattheater, Bespieltheater, Freilichtbühnen und Amateurtheater mit fester Spielstätte vorangetrieben und ermöglicht werden. Mit dem Investitionsfonds werden Spielstätten damit nicht nur technisch und ökologisch für die Zukunft gerüstet, sondern auch für alle Besucher*innen zugänglich gemacht.
Einsendeschluss für die Förderanträge bei den nordrhein-westfälischen Bezirksregierungen ist der 30. April 2021.
Pressemitteilung des Landes NRW (16.03.2021)
Fördergrundsätze und weitere Informationen zum Antragsverfahren


NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur"

Um die lebendige und vielfältige Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens zu sichern und kreative Potenziale freizusetzen, hat das Land angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise insgesamt 185 Millionen Euro für das Kulturstärkungspaket bereitgestellt. Die Mittel sind Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Zusätzlich zum regulären Kulturetat 2020 stehen mit dem NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ in diesem Jahr rund 460 Millionen Euro für die Kultur zur Verfügung.

Ziel des Kulturstärkungsfonds ist es, Kunst und Kultur im Land wieder erlebbar zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu unterstützen – auch wenn sich der Betrieb unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rechnen sollte.

Drei verschiedene Förderbausteine; die gezielt das Bundesprogramm "Neustart Kultur" ergänzen:

- 60 Millionen Euro gehen an die vom Land oder den Kommunen getragenen Einrichtungen, die im Wesentlichen öffentlich und institutionell gefördert werden, etwa Stadttheater oder kommunale Museen.
- 15 Millionen Euro stehen für öffentlich geförderte freie bzw. private Kultureinrichtungen u.a. die soziokulturellen Zentren und ähnliche frei-gemeinnützige Einrichtungen sowie Festivals bereit.
- 5 Millionen Euro kommen dem gemeinnützigen Bereich zu Gute, also ehrenamtlich getragenen Vereinen wie Amateurtheatern, Freilichtbühnen und Kunstvereinen.

Aktuell können Anträge für folgende drei Förderprogramme gestellt werden:

– Gemeinnützige Kultureinrichtungen (Antragsfrist spätestens 12.03.2021)
Antragsberechtigt sind gemeinnützige rechtsfähige juristische Personen des privatenRechts (eingetragene Vereine, gGmbHs, Stiftungen, usw.), sofern sie ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben und nicht wirtschaftlich am Markt als Unternehmen tätig sind. Die Programmlinie „Kulturstärkungsfonds für gemeinnützige Kultureinrichtungen“ richtet sich an Einrichtungen des privaten Rechts, in denen ein spartenübergreifendes (zwei oder mehr spartenumfassendes Angebot) und im Schwerpunkt kulturelles Programm stattfindet.
Es richtet sich nicht an Kultureinrichtungen, die von der öffentlichen Hand eine institutionelle Förderung erhalten.
Nicht antragsberechtigt sind Einrichtungen, die ausschließlich oder ganz überwiegendAngebote in einer Sparte machen.
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– Bespieltheater in freier Trägerschaft (Antragsfrist spätestens 24.03.2021)
Antragsberechtigt sind Bespieltheater in freier Trägerschaft als rechtsfähige juristische Personen des privaten Rechts (eingetragene Vereine, gGmbHs, Stiftungen, usw.), sofern sie ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben und nicht wirtschaftlich am Markt als Unternehmen tätig sind.
Die Programmlinie „Kulturstärkungsfonds für Bespieltheater in freier Trägerschaft“ richtet sich an Einrichtungen des privaten Rechts.
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– Kommunale Bespieltheater (Antragsfrist spätestens 24.03.2021)
Antragsberechtigt sind Bespieltheater in kommunaler Trägerschaft mit Sitz in NordrheinWestfalen.
Mehr...

Zur Antragstellung sind jeweils einzureichen:
• Ein vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular (kann untenstehend unter „Formulare“ heruntergeladen werden)
• Inhaltliche Darstellung / Kurzfassung des im Jahr 2020 an die Corona-Situation angepassten Kultur-Veranstaltungsprogramms bzw. des Spielplans der Einrichtung
• Ein von den Aufsichtsgremien gebilligter Jahresabschluss oder gebilligte Einnahme-Überschuss-Rechnung für das Jahr 2019, die Grundlage für die Entlastung des Vorstands/der Geschäftsführung 2019 bildete.

Informationen zu diesen weiteren Förderanträgen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Einrichtungsträger nach der Veröffentlichung bei den zuständigen Bezirksregierungen. 

Bezirksregierung Köln
Dezernat 48
50606 Köln
Internetseite der Bezirksregierung Köln: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung04/48/kulturfoerderung/index.html

bzw.: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung04/48/kulturfoerderung/corona/index.html

Fragen zum Kulturstärkungsfonds richten Sie bitte per Mail an
nrw-kulturstaerkungsfonds@4e9147fc54a0442cae968ac1db3df187mkw.nrw.de

Weitere Programmlinien des NRW Kulturstärkungsfonds, insbesondere zu den einzelnen Sparten, in denen dann auch kommunale Kultureinrichtungen berücksichtigt werden, werden nach und nach erarbeitet und bekannt gegeben.

  • „AUF GEHT’S!" - DAS STIPENDIENPROGRAMM FÜR FREISCHAFFENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

    Die Frist für das Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ist ausgelaufen.

    Mit dem umfangreichen Stipendienprogramm in Höhe von 105 Millionen Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen und ihr künstlerisches Potential wieder zu entfalten.

    Bis zu 15.000 Stipendien mit einer Dotierung von je 7.000 Euro wurden ausgeschrieben. Bewerben konnten sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben.


Pressemitteilung: Kulturrat NRW begrüßt Fortsetzung des MKW-Stipendienprogramms (24.02.2021)

Gerhart Baum, der Vorsitzende des Kulturrats NRW begrüßt ausdrücklich die Ankündigung von Ministerpräsident Laschet und Kulturministerin Pfeiffer-Poensgen, das erfolgreiche Stipendienprogramm für Künstler*innen aus NRW fortzusetzen.
Dieses Programm war eine schnelle und unbürokratische Hilfe für mehr als 14.000 im Lande lebende Künstler*innen. Der Kulturrat NRW geht davon aus, dass erneut 7.000 Euro pro Künstler*in zur Verfügung gestellt werden und dass damit ein Zeitraum bis September dieses Jahres abgedeckt wird.
Gleichzeitig sollte auch der Stärkungsfond, der mit bisher 85 Mio. Euro finanziert war, fortgesetzt werden. Dieser kommt den Kultureinrichtungen in NRW zugute.
Mit diesen Entscheidungen ergänzt das Land in wirksamer Weise die Hilfsprogramme des Bundes und ist damit vorbildlich in der Unterstützung der hier lebenden Künstler*innen.

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"NRW Überbrückungshilfe Plus"

Die NRW-Landesregierung hat ergänzend zur ebenfalls verlängerten Überbrückungshilfe des Bundes, die „NRW Überbrückungshilfe Plus“ bis zum Jahresende 2020 verlängert und zahlt Freiberufler*innen, Soloselbstständigen und kleinen Unternehmen weiterhin einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von 1.000 Euro monatlich. Mit dem Kulturstärkungsfonds hat das Land NRW eine weitere Corona-Unterstützungsmaßnahme gestartet, die Kultureinrichtungen ermutigen will, ihr Programm wieder aufzunehmen.

Wichtig: Die Antragsstellung für die 2. Phase  der Überbrückungshilfe ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf
- Überbrückungshilfe des Bundes
- sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus
einreichen.

Antragsfrist: Es gelten die Bedingungen der 2. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes.

Bei Fragen zur Überbrückungshilfe und zur NRW Überbrückungshilfe Plus steht Ihnen eine Hotline zur Verfügung:
Telefon: 0211 / 7956 4996

Mehr unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe2
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Sonderprogramm „Heimat" - „Heimat gestalten, Brauchtum pflegen, Werte vermitteln und Gemeinschaft bilden“ (vom 29 Juni 2020 und 14. Juli 2020)

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Sonderprogramm „Heimat 2020“ aufgelegt, um die Folgen der COVID-19 Pandemie für Vereine oder Organisationen abzumildern. Gemeinnützigen, mildtätigen und/oder kirchlichen Zwecken dienende Vereine und Körperschaften mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.
Das Antragsverfahren ist vollständig digitalisiert und erfolgt über die Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Antragsfrist: bis 31.07.2021

Mehr unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat

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Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

Bei Arbeitnehmer*innen hat der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen, soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, die Entschädigung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet.

Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung  gestellt werden.

Ab der siebten Woche wird die Entschädigung auf Antrag des Betroffenen vom zuständigen Landschaftsverband bezahlt. Selbstständig Erwerbstätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt beim zuständigen Landschaftsverband.
Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Landschaftsverband Rheinland, LVR-Servicenummer: 0221 / 809 5444

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Soforthilfeprogramm Innenstadt 2020 (vom 13.11.2020)

Während des COVID-19-Lockdowns haben insbesondere der (Einzel-)Handel sowie die Gastronomie erhebliche Umsatzeinbußen erlitten und dies wird nachhaltige Veränderungen mit sich bringen. Auch die Schließungen von Filialen einer großer Warenhaus-Gruppe in zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen wird für die betroffenen Innenstädte massive negative Auswirkungen mit sich bringen. Das ganz bittere dabei: Ganz häufig sind es äußere Umstände, die die Händlerinnen und Händler selbst nicht beeinflussen können und ihre Existenzen, die ihrer Beschäftigten und das „Gesicht“ unserer Innenstädte bedrohen.

Aus dem Sofortprogramm stehen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung: Die Frist für die Vorlage der Förderanträge für das „Sofortprogramm Innenstadt“ wird nun auf den 30. April 2021 verlängert, um der guten Resonanz Rechnung zu tragen. Damit können Städte und Gemeinden auf Entwicklungen reagieren, die sich aktuell ergeben. Förderanträge können bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Mehr unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt-nordrhein-westfalen

Bezirksregierung Köln: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung03/35/staedtebaufoerderung/sofortprogramm_innenstaedte/index.html

Bezirksregierung Düsseldorf: https://www.brd.nrw.de/planen_bauen/staedtebaufoerderung/Formulare.html

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Hilfsprogramm „Film ab NRW“:  Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten

Mit „Film ab NRW“ unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Kinobetreiber in dieser schwierigen Lage und stellt ab Januar 2021 dafür insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Frist: 30.05.2021

Mit „Film ab NRW“ sollen Liquiditätsengpässe und wirtschaftliche Existenzgefährdungen, die durch den Einbruch der Besucherzahlen und die massiven Umsatzeinbußen entstehen, abgewendet werden. Das Ziel ist, die gewachsene und vielfältige Kino-Landschaft in Nordrhein-Westfalen zu erhalten und somit Kinos als die zentralen Abspielorte für Filme zu stärken. „Film ab NRW“ steht dabei allen Kinos offen, die einen regelmäßigen Spielbetrieb anbieten, egal ob kleines Filmkunstkino mit einem Saal oder das große Kinocenter.

Die finanzielle Hilfestellung für die Kinos erfolgt ohne Rechtsanspruch ausschließlich als Billigkeitsleistungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Der Hilfszeitraum erstreckt sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021. Die Kinobetriebe müssen glaubhaft machen, dass ein Liquiditätsengpass vorliegt. Dies erfolgt anhand einer von einem Steuerberater bestätigten Liquiditätsbedarfsplanung. Ebenfalls muss der regelmäßige Kinospielbetrieb wieder aufgenommen werden, wenn dies durch die Behörden wieder erlaubt ist. Von einem regelmäßigen Spielbetrieb wird ausgegangen, wenn mindestens an 15 Kalendertagen pro Monat entgeltliche Filmvorführungen stattfinden.

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter https://www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw

Pressemitteilung Land NRW vom 04.01.2021: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/hilfsprogramm-film-ab-nrw-gestartet-kinos-erhalten-unterstuetzung-pandemie-zeiten

Maßnahmen der Bundesregierung
                

Überbrückungshilfe

2. Phase der Überbrückungshilfe (Stand 17.01.2021)

Die Bundesregierung hat die Fristen zur Antragstellung für die November- und Dezemberhilfen und die Überbrückungshilfe II verlängert.

Neue Frist: 31.03.2021

Das Programm bezieht sich auf die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020. Der Antrag kann nur einmalig gestellt werden. Der Antrag kann bis zum 31. März 2021 gestellt werden.
Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate September, Oktober, November und Dezember ist möglich, jedoch spätestens bis zum 31. März 2021.
Änderungsanträge für die Überbrückungshilfe II können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.
Eine Korrektur der Kontoverbindung ist für die Überbrückungshilfe II bis zum 30. Juni 2021 möglich.
Rückwirkende Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Förderzeitraum Juni bis August 2020) können im Rahmen der zweiten Phase nicht gestellt werden.

Die Antragsstellung für die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ab sofort durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt möglich. Auf der Antragsplattform können sich diese registrieren und Anträge auf
- Überbrückungshilfe des Bundes
- sowie die NRW Überbrückungshilfe Plus
einreichen.

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von vier Monaten (September bis Dezember 2020), welches zum Ziel hat, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt.

Weitere Informationen und die Eckpunkte der. 2. Phase der Überbrückungshilfe finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe2

und unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQs/faq-liste-02.html?nn=1870016

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Überbrückungshilfe

3. Phase der Überbrückungshilfe 

Anträge für Überbrückungshilfe III (für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021)  können bis 31. August 2021 gestellt werden. (Stand: 17. Februar 2021)
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-iii.html

Neustarthilfe für Solo-Selbständige

Die neue Überbrückungshilfe III umfasst auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. 

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Die sogenannte „Neustarthilfe“ ist nicht mit dem Neustart-Programm der Staatsministerium für Kultur und Medien zu verwechseln. Die „Neustarthilfe“ ist die Erstattung einer Betriebskostenpauschale innerhalb der „Überbrückungshilfe III“ der Bundesregierung.

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Zusammenfassung des deutschen Kulturrates (Stand 20.01.2021)

Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis Juni 2021
• Antragsberechtigt sind Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent infolge der Corona-Pandemie erlitten haben. Die Mittel müssen für die jeweiligen Monate beantragt werden. Der Referenzmonat ist der jeweilige Monat im Jahr 2019; also für den Dezember 2020 der Dezember 2019, für den Januar 2021 der Januar 2019 usw.
• Unternehmen, die bereits November- oder Dezemberhilfen beantragt haben, können für die Monate November und Dezember keine Überbrückungshilfe III beantragen.
• Alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis 750 Millionen Euro in Deutschland können die Hilfe beantragen.
• Die Überbrückungshilfe kann bis zu 1,5 Millionen Euro pro Monat betragen. Hier sind allerdings die beihilferechtlichen Obergrenzen zu beachten.
• Der Höchstbetrag für Abschlagszahlungen beträgt 100.000 Euro.
• Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Umsatzrückgang im Vergleich zum Referenzmonat des Jahres 2019: bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent Erstattung von 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten, bei einem Umsatzrückgang von 50 bis 70 Prozent Erstattung von 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten, bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent Erstattung von 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten.
• Es wurde ein Musterkatalog für förderfähige Fixkosten erstellt, in dem diese beispielhaft aufgeführt werden. Zusätzlich können Investitionen in die Digitalisierung bei den Fixkosten berücksichtigt werden. Hier können auch Kosten berücksichtigt werden, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind.

Neustarthilfe für Solo-Selbständige für Januar 2021 bis Juni 2021
• Die Neustarthilfe kann von Solo-Selbständigen beantragt werden, die im Jahr 2019 mindestens 51 Prozent ihres Einkommens aus selbständiger Tätigkeit erwirtschaftet haben. Weiter können unständig Beschäftigte, z.B. Schauspielerinnen und Schauspieler, die Einkommen aus selbständiger Tätiger und unständiger Beschäftigung beziehen, die Neustarthilfe beantragen. Einkünfte aus unständiger Beschäftigung werden Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit gleichgestellt.
• Solo-Selbständige können statt Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale ansetzen.
• Die volle Betriebskostenpauschale erhalten diejenigen, deren Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Januar 2019 bis Juni 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist.
• Bei der einmaligen Betriebskostenpauschale, also keiner Einzelerstattung von Betriebskosten, liegt der Referenzumsatz bei 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Jahres 2019. Die maximale Höhe beträgt 7.500 Euro.
• Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein höherer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden.
• Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zusätzlich beantragt werden. Die Grundsicherung bezieht sich auf die privaten Ausgaben. Der Betriebskostenzuschuss ist ein steuerbarer Zuschuss.

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Novemberhilfe / Dezemberhilfe (Stand 17.02.2021)

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019. NEU: Die zulässige Förderhöhe und Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung.

Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

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Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit

Der Bund, hier das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gewährt nach Maßgabe der allgemeinen haushaltsrechtlichen Bestimmungen als freiwillige Zahlung Zuschüsse zur Sicherung von gemeinnützigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung sowie Kinder- und Jugendarbeit und von gemeinnützigen Familienferienstätten im Kontext coronabedingter Einnahmeausfälle als Billigkeitsleistungen.

Die Gewährung der Zuschüsse wird in zwei Richtlinien geregelt:

  • Für gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten sowie Familienferienstätten gilt die Richtlinie vom 1. März 2021 über die Gewährung von Billigkeitsleistungen des Bundes im "Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit 2021".
    Frist: 28.03.2021
  • Für gemeinnützige und als Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannte Einrichtungen und Organisationen des längerfristigen internationalen Jugendaustausches gilt weiterhin Teil B der Richtlinie vom 27. August 2020 für Zuschüsse des Bundes im "Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit" in Verbindung mit der Ergänzung vom 19. Februar 2021.
    Frist: 31.03.2021

Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/sonderprogramm-kinder-jugend

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Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten unterstützt in Not geratene ältere Künstler*innen

Ältere Künstler*innen aller Sparten und Schriftsteller*innen, die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und durch Umstände verschiedener Art in eine finanzielle Notlage geraden sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Es handelt sich um Ehrengaben des Bundespräsidenten als Ausdruck des Dankes für besondere kulturelle Leistungen.

Die Künstler*innen können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z.B. beim Kulturministerium oder bei der senatsverwaltung des jeweiligen Landes) beantragen. Die Künstler*innen können gleichsam auch von ihren Interessenverbänden oder Künstler*innen-Organisationen vorgeschlagen werden. Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen - hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte Künstler*innen- oder als einmalige Zuwendung in aktuen Notlagen.

Die Hilfe richtet sich an professionelle Kunstschaffende allter Sparten und Schriftsteller*innen, mit einer künstlerischen Tätigkeit als Haupterwerbsquelle. Grundsätzlich unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe Künstler*innen, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind.

Es gibt keine fest definierte Altersgrenze. Das Programm richtet sich jedoch eindeutig an lebensältere Künstler*innen, die auf ein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen zurückblicken. Erfahrungsgemäß dürfte es Personen unter einem Lebensalter von etwa Mitte 50 Jahren schwerfallen, dieses Kriterium zu erfüllen.

Bis wann kann man sich bewerben?
Anträge können ohne konkrete Frist eingereicht werden.

Mehr unter: https://darstellende-kuenste.de/de/service/nachrichten/3078-deutsche-kuenstlerhilfe-des-bundespraesidenten-unterstuetzt-in-not-geratene-aeltere-kuenstler-innen.html?mc_cid=6ef28e224f&mc_eid=7c1bce921c

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NEUSTART KULTUR


Mehr Hilfen für Künstlerinnen und Künstler (04.02.2021)
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien legt ein Anschlussprogramm für NEUSTART KULTUR auf. Dafür stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt dabei auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstler, außerdem werden erfolgreiche Förderlinien ausgebaut. Die Umsetzung der Programme erfolgt so schnell wie möglich.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 3. März 2021 zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet. 

Neue Stipendienprogramme
Mit den zusätzlichen Mitteln werden viele der bereits erfolgreichen Förderprogramme in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Verbänden fortgesetzt und ausgebaut, um dem zusätzlichen Bedarf durch den zweiten Lockdown gerecht zu werden. Zudem sind neue Programme geplant, um bisherige Förderlücken zu schließen. Ein Schwerpunkt liegt auf Hilfen für einzelne Künstlerinnen und Künstler, dafür sollen neue Stipendienprogramme aufgelegt oder bestehende erweitert werden.

Im Bereich Musik und den Darstellenden Künsten sollen die Stipendienprogramme des Musikfonds, des Deutschen Musikrats sowie der Bundeskulturfonds fortgesetzt und neu ausgeschrieben werden. Auch das Förderprogramm Dis-Tanzen, das künstlerische Arbeiten freier Gruppen der Tanzszene unterstützt, wird aufgestockt.

Im Literaturbereich wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds die Förderung literarischer, alternativer und digitaler Angebote weiter ausgebaut. Die Mittel sollen insbesondere Autorinnen und Autoren der Kinder-und Jugendliteratur, Theaterautorinnen und Theaterautoren sowie Literaturübersetzerinnen und -übersetzern zugutekommen. Anträge können über die Webseiten des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds gestellt werden. Und auch die Buch- und Verlagsbranche soll unterstützt werden.

Die Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR werden sukzzesive aktualisiert. 

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Für NEUSTART KULTUR wurden seit Sommer 2020 in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und Kulturfonds bisher rund 60 Teilprogramme für die verschiedenen Sparten von Kunst, Kultur und Medien entwickelt. Davon profitierten unter anderem Kinos, Museen und Theater, Musik und Literatur. Spartenübergreifend werden zudem Mittel für pandemiebedingte Investitionen und Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Zum Ende des Jahres 2020 waren bereits 900 Millionen Euro und damit fast das gesamte ursprüngliche Volumen von NEUSTART KULTUR konkret belegt.

Im Programm NEUSTART KULTUR sind Mittel insbesondere für folgende Maßnahmen vorgesehen:

• Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen (Alle Ausschreibungen sind beendet.)
• Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
• Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
• Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und –projekte
• Neues Förderprogramm für Lüftungsanlagen - Ergänzung zum Programm NEUSTART KULTUR

Mehr: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/neustart-kultur-1772990

Übersicht über die noch laufenden und über neue Fördermaßnahmen

Hinweis: Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

MUSIK


HILFE FÜR  „UMSONST & DRAUßEN“-MUSIKFESTIVALS ALLER GENRES
Frist: 31.05.2021
Mehr unter: https://www.initiative-musik.de/neustart-kultur/festivals/
Das Programm wird von der Initiative Musik umgesetzt.
Mit insgesamt sechs Millionen Euro unterstützt die Kulturstaatsmninisterin kleine und „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 und den Planungen für das Jahr 2022. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung, besonderem Engagement für den musikalischen Nachwuchs oder für kulturelle Integration. Beantragt werden können bis zu 75.000 Euro. Die Antragstellung ist ab dem 1. Februar 2021 möglich. 


FÖRDERUNG DIGITALER STRUKTUREN IM STATIONÄREN MUSIKFACHHANDEL
Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://neustart-musik.musikrat.org/
Das Förderprogramm wird durch vom Deutschen Musikrat in Kooperation mit der Society Of Music Merchants (SOMM) abgewickelt.
Für die Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel stellt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR 4 Millionen Euro bereit. Damit sollen insbesondere der stationäre Musikfachhandel sowie die Hersteller und Vertreiber von Musikinstrumenten und –equipments beim Aufbau und der Intensivierung digitaler Vertriebswege unterstützt werden. 


FÖRDERUNG DER AMATEURMUSIKSZENE
Frist: 31.03.2021
Mehr unter: https://bundesmusikverband.de/neustart/
Das Förderprogramm wird durch den Bundesmusikverband abgewickelt.
Es gibt 2 Varianten der Förderung, unter denen Sie auswählen können. 
Gefördert werden

1. Projekte, die in Pandemiezeiten….
• einen Neustart in der Amateurmusik befördern können,
• zur Wiederbelebung der amateurmusikalischen Arbeit sowie zur Reaktivierung von sozialen Beziehungen und des ehrenamtlichen Engagements beitragen,
• ermutigend und beispielgebend für andere Ensembles wirken,
• modellhaft zur Nachahmung anregen,
• die öffentliche Wahrnehmung der Amateurmusik stärken
im Inland durchgeführt werden.

2. Ein moderierter Tages-Workshop („Zukunftswerkstatt“) als Wiedereinstiegshilfe für Ensembles,
• die es schwer haben, alleine neu durchzustarten,
• die noch keine ausgefeilte Projektidee parat haben,
• die mit Unterstützung eines passenden und qualifizierten Coaches Lösungen für konkrete Probleme entwickeln wollen, welche sich durch die Pandemie ergeben oder erheblich verschärft haben,
• die Lust haben, sich einzulassen auf ein gemeinsames kreatives Nachdenken, Planen und Gestalten
• und ggf. erst im zweiten Schritt ein noch zu entwickelndes Projektvorhaben umsetzen möchten.

Alle Ensembles der Amateurmusik bzw. deren Träger, die in den Jahren 2018 und 2019 regelmäßig aktiv waren (d.h. bspw. Probenarbeit mit oder ohne Konzertauftritten oder auch andere Veranstaltungen), sind antragsberechtigt.
Auch ein Kreis-/Bezirksverband kann für einen Verbund seiner Mitgliedsensembles eine „Zukunftswerkstatt“ beantragen.
Der Antragsteller muss eine juristische Person sein. Natürliche bzw. Einzelpersonen können keine Förderung erhalten.

HILFEN FÜR MUSIK- UND THEATERVERLAGE
Frist: 30.06.2021
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/musik-1774180
Das Förderprogramm wird durch das Bundesverwaltungsamt abgewickelt.
Bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt Kulturstaatsministerin Monika Grütters die E-Musik- und Sprechtheaterverlage mit insgesamt 5 Millionen Euro. Für entgangene Einnahmen im Jahr 2020 können die Verlage bis maximal 300.000 Euro beantragen, die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse.  Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach der Reihenfolge des Antragseingangs.


LITERATUR / BUCH- UND VERLAGSBRANCHE


DIGITALISIERUNG DER VERTRIEBSWEGE VON BUCHHANDLUNGEN“
„DRUCK- UND PRODUKTIONSKOSTENZUSCHÜSSE FÜR VERLAGE“

Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://www.boersenverein.de/beratung-service/neustartkultur/
Das Förderprogramm wird durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels abgewickelt.
Mit 10 Millionen Euro unterstützt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR die Verlagsbranche. Verlage können Druck- und Produktionskostenzuschüsse für neu erscheinende Bücher, Hörbücher und E-Books in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen. Wegen der Pandemie wurden neue Titel abgesagt oder verschoben. Deren Veröffentlichung soll das Programm unterstützen. Hierdurch kann mittelbar auch die gesamte Wertschöpfungskette der Buchbranche profitieren - von der Autorin über den Übersetzer bis zur Grafikerin und zum Agenten.
Mit weiteren 10 Millionen Euro soll kleineren und mittleren Buchhandlungen die Digitalisierung ihrer Vertriebswege erleichtert werden. Buchhandlungen können bis zu 7.500 Euro erhalten, um ihre Online-Aktivitäten auszubauen.

"Neustart Literatur" des Deutschen Literaturfonds

TAUSEND LITERARISCHE (WIEDER-)BEGEGNUNGEN MIT AUTORINNEN UND AUTOREN
Frist: 12. bis 18. April 2021 sowie der 21. bis 27. Juni 2021
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/tausende-literarische-wieder-begegnungen-mit-autorinnen-und-autoren/
Das Programm wird vom Deutschen Literaturfonds e.V. abgewickelt.
Gefördert werden ausschließlich Veranstaltungen, deren Gegenstand einen literarischen Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds hat und soweit Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Gegenwartsliteratur beteiligt sind.
Die Förderung kann nur von den Veranstaltern, nicht von den Autorinnen und Autoren beim Deutschen Literaturfonds beantragt werden. Verbände und sonstige Institutionen können ebenfalls Projektmittel für konkrete Vorhaben beantragen. Verbände, Vereine, Institutionen und Veranstalter können ganze Programmpakete beantragen, auch die Förderung von Festivals ist möglich. Auch Mischformen zwischen Präsenzveranstaltung und digitalen Formaten können gefördert werden. Förderungsfähig sind nur Projekte, an denen mindestens drei literarische Autorinnen bzw. Autoren beteiligt werden. Dies umfasst sowohl Programmpakete, Lesereihen und Festivals als auch umfangreichere Einzelveranstaltungen.


DIGITALES INTERAKTIVES PROGRAMM FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
Frist: 2. bis 18. April 2021 sowie der 22. bis 28. Juni 2021
Mehr unter:
Das Programm wird vom Deutschen Literaturfonds e.V. abgewickelt. 
Gefördert werden Projekte zur digitalen, interaktiven literarischen Bildung, wobei dies bewusst offen für vielfältige, auch zielgruppenspezifische Ansätze zu verstehen ist.

NEUE PERSPEKTIVEN FÜR DRAMATIKERINNEN UND DRAMATIKER
Frist: Die Bewerbungsfrist beginnt am 8. März 2021
Mehr unter: https://www.deutscher-literaturfonds.de/neustart-kultur/neue-perspektiven-fuer-dramatikerinnen-und-dramatiker/
Das Programm wird vom Deutschen Literaturfonds e.V. abgewickelt.
Das Förderprogramm zur Stärkung der Dramenliteratur setzt sich zum Ziel, durch die Linderung der pandemiebedingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspektive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fortführen können und weiterhin für die Bühne schreiben. 
Die Überbrückungsförderung wird als Stipendium zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen vergeben. Sie richtet sich an professionelle freischaffende Bühnenautorinnen und -autoren, deren originäre, eigenständige, deutschsprachige Theaterstücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem professionellen Theater in deutscher Sprache nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können.


STIPENDIEN UND PROGRAMME FÜR ÜBERSETZERINNEN UND ÜBERSETZER
Fristen:
• „extensiv initiativ“: 15.06.2021
• Neustart-Projektfonds: 30.04.2021
• DÜF-Stipendien: 15.05.2021, 15.09.2021 (für Übersetzer·innen ins Deutsche)
• Radial-Stipendien: 15.05.2021, 15.09.2021 (für Übersetzer·innen aus dem Deutschen in andere Sprachen)
Mehr unter: http://www.uebersetzerfonds.de/#27/neustart-kultur-mit-impulsen-fuer-die-uebersetzungskultur-
Der Deutsche Übersetzerfonds e.V. vergibt Stipendien an Übersetzerinnen und Übersetzer aller literarischer Genres; integriert werden erstmals die in Deutschland lebenden Akteure, die deutsche Literatur in andere Sprachen übersetzen. Das Programm "extensiv initiativ" generiert neue Übersetzungsprojekte und bezieht dabei auch die Verlage mit ein. Das Projekt "Das Wissen der Übersetzer" wird eine Online-Plattform des literarischen Übersetzens schaffen, die Arbeitsprozesse transparent macht und den Dialog ermöglicht. Ein im Rahmen von NEUSTART KULTUR eingerichteter Projektfonds unterstützt Kultureinrichtungen, aber auch Akteure der freien Szene, die das Übersetzen als Kunst oder auch als soziale Praxis in den Mittelpunkt stellen. Außerdem bietet der Deutsche Übersetzerfonds über das "TOLEDO-Programm“ digitale Formate rund um das Thema Übersetzungskunst an. Es stehen Mittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro zur Verfügung.

KINO / FILM


ZUKUNFTSPROGRAMME  I, II und III für Kinos
Mehr unter: https://www.ffa.de/corona-soforthilfe-1.html
Die Abwicklung der Zukunftsprogramme erfolgt durch die Filmförderungsanstalt (FFA).
Die Bundesregierung stellt 2021 für das Zukunftsprogramm Kino I 25 Millionen Euro zur Verfügung. Das bestehende und bereits 2020 wegen der Corona-Pandemie deutlich aufgestockte Förderprogramm wird damit fortgesetzt und um weitere zehn Millionen Euro erhöht. Die zusätzlichen Mittel stammen aus dem Programm NEUSTART KULTUR.
Das im August 2020 gestartete Zukunftsprogramm Kino II, für das Anträge bei der Filmförderungsanstalt (FFA) gestellt werden können, fördert Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Unterstützt werden außerdem zukunftsgerichtete Investitionen, die die Attraktivität der Kinos bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb stärken. Weitere Informationen finden Sie hier.
50 Millionen Euro sind für ein weiteres Hilfsprogramm, das Zukunftsprogramm Kino III, vorgesehen, das die Kinos mit Betriebskostenzuschüssen bei der Wiederaufnahme bzw. Fortsetzung des Betriebs nach der pandemiebedingten Schließung unterstützen soll. Das dritte Zukunftsprogramm soll starten, wenn die Kinos wieder öffnen können und eine gewisse Sicherheit für die längerfristige Planung ihres Spielbetriebs haben.


AUSFALLFONDS
Für Projekte, die sich bereits in der Risikophase befinden und ausschließlich eine Förderung der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard oder Hessen Film & Medien haben, gelten für die Anmeldung folgende Übergangsfristen:
Film- und Medienstiftung NRW: Ende der Anmeldefrist 12.03.21
Medienbord: Ende der Frist 25.03.21
Hessen Film & Medien: Ende der Frist 26.03.21
Nach diesen Zeitpunkten gilt - wie auch für Projekt mit Bundesförderung und anderen Länderförderungen - die übliche Anmeldefrist gem. §7 Abs. 2 der Richtlinie.
Mehr unter: https://www.ffa.de/index.php?neustartkultur-ausfallfonds-1
Die Abwicklung des Ausfallfonds erfolgt durch die Filmförderungsanstalt (FFA).
Für Filmproduktionen besteht selbst bei Einhaltung strenger Hygienekonzepte das Risiko, dass die Produktion pandemiebedingt unterbrochen oder abgebrochen werden muss. Dieses ist allerdings durch Filmausfallversicherungen auf absehbare Zeit nicht abgesichert. Um die Wiederaufnahme des Produktionsbetriebs zu ermöglichen, stellt die BKM deshalb im Rahmen von NEUSTART KULTUR 50 Millionen Euro in einem sogenannten Ausfallfonds bereit. Der Ausfallfonds federt das Risiko von Covid19-bedingten Produktionsunterbrechungen und -abbrüchen und daraus folgenden Mehrkosten bei bundesgeförderten Kinofilm- und Serienproduktionen ab. 


WIRTSCHAFTLICHE VERLEIH- UND VERTRIEBSFÖRDERUNG
Mehr unter: https://www.ffa.de/index.php?neustartkultur-verleih-und-vertrieb-1
Die Abwicklung des Programms erfolgt durch die Filmförderungsanstalt (FFA).
Diese zusätzlichen Mittel für Verleih und Vertrieb sind Teil eines umfassenden, zeitlich befristeten Maßnahmenprogramms der Kulturstaatsministerin zur Stärkung des Filmabsatzes. Um angesichts der Corona-Krise schnell und effizient Hilfe zu leisten, orientiert sich die Verleih- und Vertriebsförderung des Bundes an den etablierten Strukturen des Filmförderungsgesetzes (FFG). Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen.


KULTURELLE VERLEIHFÖRDERUNG
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/medien/filmfoerderung/foerderbereiche/verleihfoerderung
Im Rahmen von NEUSTART KULTUR hat die Kulturstaatsministerin die Bedingungen für die kulturelle Verleihförderung angepasst und die Mittel erhöht. Bis Ende 2021 wird die kulturelle Verleihförderung um bis zu 4 Millionen Euro aufgestockt.


UNTERSTÜTZUNG DER WIEDERAUFNAHME DES PRODUKTIONSBETRIEBS
Nach mehreren Monaten Drehstopp aufgrund der Coronapandemie werden zunehmend wieder Dreharbeiten für Kinofilme geplant und durchgeführt. Zum Schutz von Stab und Besetzung müssen hierfür aufwändige Hygienekonzepte erstellt und umgesetzt werden, wodurch den Produktionsfirmen erhebliche Mehrkosten entstehen. Zur Unterstützung der Wiederaufnahme des Produktionsbetriebes stellt die Kulturstaatsministerin im Rahmen von NEUSTART KULTUR Mittel in Höhe von bis zu 6 Millionen Euro bereit, um auch die Mehrkosten von bereits BKM geförderten Produktionen anteilig mitfinanzieren zu können. Für die Entwicklung neuer Kinofilmstoffe werden in der kulturellen Filmförderung der BKM ebenfalls zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt.

THEATER


Hilfen auch für kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten
– Anträge können ab sofort gestellt werden!
Weitere Informationen und die FAQ finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.


FÖRDERUNG VON PRIVATTHEATERN
Frist: 31.03.2021
Mehr unter: https://www.buehnenverein.de/de/netzwerke-und-projekte/neustart-kultur.html
Das Programm wird vom Deutschen Bühnenverein abgewickelt.
Bis zu 30 Millionen Euro sind im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Unterstützung der mehr als 200 künstlerisch selbst produzierenden und Kunst vermittelnden Privattheater in Deutschland vorgesehen. Projektträger ist der Deutsche Bühnenverein. 


#TAKE THAT
Fristen:
#TakePart: 01. April 2021
#TakeCareResidenzen: 01. April 2021
Mehr unter: https://www.fonds-daku.de/takethat/
Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. #TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste.


Weiteres Programm in Planung
Schließlich ist ein Programm zur Förderung der Kinder- und Jugendtheater mit einem Volumen von bis zu 15 Millionen Euro in Arbeit, das insbesondere die kleinen und mittleren Ensembles und Theater darin unterstützen soll, den Kontakt zu ihrem Publikum und zu Schulen wieder herzustellen. Programmpartner ist ASSITEJ e.V.

BIBLIOTHEKEN UND ARCHIVE

WISSENSWANDEL
Frist: Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31.12.2021.
Eine Annahme weitere Anträge für das Förderprogramm ist wegen Überzeichnung zurzeit nicht mehr möglich. Wenn Sie ein Projekt beantragen wollten, tragen Sie sich bitte in die Warteliste ein. Sollten zusätzliche Fördermittel in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt werden, so dass das Antragsverfahren wieder geöffnet werden kann, werden Sie kontaktiert.
Mehr unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/wissenswandel.html
Mit dem Förderprogramm unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive bei ihrer digitalen Weiterentwicklung.
Ziel ist es, Bibliotheken und Archive dabei zu unterstützen, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.
Bewerben können sich öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft sowie Organisationen, die im Bibliotheks- und Archivbereich für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.
Gefördert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:
(1) Digitales Medienangebot
(2) Vermittlungsangebote von digitaler Bildung, Kompetenz und Kultur (Digitale Transformation)
(3) Digitalisierung und Aufbereitung von Beständen als Grundlage für deren digitale Verarbeitung, Zugänglichmachung und Vermittlung
(4) Infrastruktur & Leistungsangebote als Grundlagen für die digitale Vermittlung

TANZ

DIS-TANZEN
Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche:
DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende,
DIS-TANZ-IMPULS (Impulsförderung) unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen.
Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur*innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen.

DIS-TANZ-SOLO
Frist: 22.03.2021
Mehr unter: https://www.dis-tanzen.de/index.php?id=11
Förderprogramm für Soloselbstständige Tanzschaffende
Die stipendienartige Förderung bezieht sich auf Förderung von Vorhaben von Tanzschaffenden, die das Recherchieren, Weiterbilden und Entwickeln ihrer Arbeit sowie das Ordnen, Dokumentieren und Archivieren (von Requisiten, Bühnenbildern, Programmheften, Videos etc.) ihrer Projekte beinhalten und sich den zum Teil unsichtbaren Bereichen des künstlerischen Arbeitens widmen. Hierbei können Vorhaben gefördert werden, die eigene Arbeitsmethoden neu justieren und reflektieren sowie Wissen erweitern und innovative Arbeitsweisen formulieren. Ebenso können mit den Vorhaben neue Felder betreten und ausprobiert werden sowie neue Methoden bzw. Theorien erlernt werden.
Antragsberechtigt sind Soloselbstständige Tanzschaffende.

BILDENDE KUNST / GALERIEN

FÖRDERUNGVON GALERIEN
Sonderförderprogramm 20/21 – Förderung von Galerien 2. Auflage
Frist: 15.04.2021
Mehr unter: https://www.kunstfonds.de/news/details/ausschreibung-neustart-kultur-sonderfoerderprogramm-2021-foerderung-von-galerien-2-auflage/
Die Abwicklung des Programms erfolgt durch die Stiftung Kunstfonds.
Galerien zeitgenössischer bildender Kunst mit Sitz in Deutschland können sich ab sofort um eine Projektförderung für Ausstellungsvorhaben bewerben. Die beantragten Vorhaben müssen im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2021 umgesetzt oder begonnen werden. Beantragt werden kann ein Zuschuss zwischen 5.000 und 35.000 Euro. Zehn Prozent Eigenanteil sind dabei erforderlich.
Ziel ist es, die Kultur- und Vermittlungsarbeit von Galerien als wesentliche Partner von Künstlerinnen und Künstlern zu stärken. Gefördert werden Ausstellungen von Werken zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler sowie innovative Digitalisierungsprozesse, etwa durch Anschaffung erforderlicher Hard- und Software oder Digitalsupport. Antragsberechtigt sind seit mehr als drei Jahren bestehende, hauptberuflich geführte Galerien, die mit Werken zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler handeln, regelmäßig Ausstellungsprojekte organisieren und ihren Sitz in Deutschland haben. 


MUSEEN

PANDEMIEBEDINGTE INVESTITIONEN IN KULTUREINRICHTUNGEN zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft
Frist: 30.04.2021
Mehr unter: https://www.museen-neustartkultur.de/die-foerderung/
Das Programm wird vom Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA) abgewickelt.
Der Deutscher Verband für Archäologie e.V. (DVA) koordiniert die Fördergelder für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten.
Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben.
Pro Kultureinrichtung ist nur ein Antrag zulässig. Der Antrag kann ausschließlich online über diese Homepage gestellt werden.
Es ist jetzt auch möglich, dass Einzelkaufleute und natürliche Personen einen Antrag stellen können.


NUTZERORIENTIERTE NEUSTRUKTURIERUNG DER DEUTSCHEN DIGITALEN BIBLIOTHEK
Frist: Die Deutsche Digitale Bibliothek hat die Möglichkeit einen Antrag zu stellen, am 25.02.2021 wegen Überzeichnung geschlossen, Einrichtungen haben jedoch die Möglichkeit, uns ihren Förderbedarf weiterhin mitzuteilen.
Mehr unter: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/aktuell/grosser-bedarf-bei-kultur-und-wissenseinrichtungen-nach-zielgerichteter-digitalisierungsfoerderung
Das Programm wird von der Deutschen Bibliotheksverband (dbv) abgewickelt
Das zentrale Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek bietet Nutzerinnen und Nutzern freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten. Mit dem in Höhe von 5,58 Millionen Euro aus NEUSTART KULTUR geförderten Projekt „Nutzerorientierte Neustrukturierung des Portals Deutsche Digitale Bibliothek“ wird sie ihrem Ziel, das deutsche kulturelle Erbe der Öffentlichkeit kostenlos und jederzeit digital zugänglich zu machen, noch besser entsprechen. Für das Teilprojekt „Zielgerichtete Digitalisierungsförderung bei Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der DDB“ besteht eine Fördermöglichkeit zur Digitalisierung von Objekten und ihrer Aufnahme in das Portal der DDB. Bewerbungsberechtigt sind bei der DDB registrierte Datenpartner aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und Museen.

WEITERE KULTURORTE

KULTURELLE ZENTREN

PARTIZIPATIVE KULTURPROJEKTE DES FONDS SOZIOKULTUR e.V.
Frist: 31.03.2021
Mehr unter: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm-neustart-kultur.html
Der Fonds Soziokultur e.V. fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Das Sonderprogramm fördert Projekte von Einrichtungen bzw. Träger der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit in freier Trägerschaft bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Im Fokus stehen Teams aus freien und festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Netzwerke vor Ort, die neue Formen und Wege kultureller Arbeit mit gesellschaftlicher Wirkung erproben und mittelfristig etablieren möchten.
Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themenausschreibungen geben.
AUFTAKT - themenoffene Ausschreibung: abgeschlossen
Ta1: Netzwerke + Neue Schnittstellen: Ausschreibung abgeschlossen
Ta2: Young Experts + Ko-Produktion: Ausschreibung abgeschlossen
Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt: Ausschreibung abgeschlossen
Ta4: Digitalität + Soziokultur
* Antragsmöglichkeit 01. - 31. März 2021
* Projektstart: ab Mitte Mai 2021
* Projektende: bis zum 31. Dezember 2021
Was bedeutet Digitalisierung für Soziokulturelle Arbeit? Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.

SPARTENÜBERGREIFENDE DIGITAL-PROGRAMME

derzeit keine laufenden Ausschreibungen

Sonstige Förderungen von der Bundesregierung

Weitere 100 Millionen Euro für Jugendherbergen und Familienferienstätten: Ministerin Giffey startet zweite Runde des Sonderprogramms
Pressemitteilung vom 01.03.2021

Frist: 28.03.2021
Einrichtungen können ab dem 1. März Anträge stellen
Jugendbildungsstätten, Familienferienstätten, Jugendherbergen – Häuser, die sonst mit Leben gefüllt sind, stehen derzeit leer. Seit März 2020 sind außerschulische Bildungsangebote mit Übernachtungen nur sehr eingeschränkt möglich, Schul- und Klassenfahrten wurden abgesagt. Die Folgen für die Einrichtungen sind massive Einnahmeausfälle bei weiterlaufenden Fixkosten. Eine existenzbedrohende Situation insbesondere für gemeinnützige Einrichtungen, die nur in eingeschränktem Maße Rücklagen bilden können.

Aus diesem Grund verlängert Bundesjugendministerin Franziska Giffey das Sonderprogramm „Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit“. Weitere 100 Millionen Euro stehen für 2021 zur Verfügung. Ab heute bis zum 28. März können gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung und der Kinder- und Jugendarbeit in schwierigen wirtschaftlichen Situationen die Finanzhilfe beantragen. Bereits im vergangenen Jahr hat das Bundesfamilienministerium diese gemeinnützigen Einrichtungen mit einem kurzfristig aufgelegten 100-Millionen-Euro-Sonderprogramm unterstützt.

Bereits 2020 wurde ein erstes Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt. Neben den gemeinnützigen Übernachtungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien in Teil A wurden in Teil B Träger des längerfristigen gemeinnützigen internationalen Jugendaustausches unterstützt. Während für den internationalen Jugendaustausch noch der Zeitraum bis zum 31. August 2021 abgedeckt ist, endete Programmteil A am 31. Dezember 2020.

Mit der Neuauflage des Sonderprogramms können finanzielle Notlagen bei gemeinnützigen Übernachtungsstätten im Bereich der Kinder- und Jugendbildung und Kinder- und Jugendarbeit im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni 2021 abgemildert werden.

Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und begegnungsstätten der Jugendverbände sowie der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten. Die Beantragung der Mittel ist vergleichsweise einfach möglich. Die Einrichtungen müssen eine durch die Corona-Pandemie bedingte finanzielle Notlage nachweisen. Vorhandene Liquiditätsengpässe beziehungsweise nicht gedeckte Fixkosten können bis zu einem Anteil von 90 Prozent durch einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm ausgeglichen werden. Die maximale Zuschusshöhe pro Bett wurde von 400 Euro im Jahr 2020 auf bis zu 800 Euro angehoben.

Für die Sicherung des ersten Halbjahres 2021 können bis zum 28. März Zuschüsse beantragt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie unter
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/hilfen-fuer-soziale-einrichtungen/sonderprogramm-kinder-jugend-bildung-arbeit.

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Corona-Nothilfe-Pakete
Mehr unter: https://www.dkhw.de/foerderung/corona-nothilfe-pakete/

Aufgrund der großen Nachfrage können wir derzeit leider keine Anträge mehr von Einzelpersonen entgegennehmen und werden die verbleibenden Mittel mit gemeinnützigen Organisationen umsetzen. Unterstützt werden Vereine, Initiativen, Flüchtlingseinrichtungen und Kinderhäuser.

Über unsere Corona-Nothilfe-Pakete fördern wir folgende Schwerpunkte:
• "Digitales Lernen": Unterstützung für eine digitale Lernausstattung für ein Kind. Es werden Vereine/ Initiativen gefördert, die Leihgeräte an Kinder vergeben. Pro Gerät werden 250 Euro zur Verfügung gestellt.
• "Gesunde Ernährung“: Vereine und Initiativen setzen Angebote für ausgewogene und gesunde Ernährung um, wie digitale Kochkurse oder Mittagsversorgung für Kinder oder Familien.
• "Lern- und Spielpakte“: Kinder ohne Kitazugang erhalten über Vereine / Initiativen ein Spiel- und Lernpaket zur Entwicklungsförderung für Zuhause. Pro Paket werden 30 Euro zur Verfügung gestellt.
• "Nachhilfe": Nachhilfeunterricht für ein Kind – entweder digital oder unter Beachtung der bestehenden gesundheitlichen Sicherheitsvorkehrungen.
• "Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften": Für PC, Drucker und Papier sowie Schreibmaterialien werden je Einrichtung 500 Euro bereitgestellt.

BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit.

Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert

Mehr unter: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Informationen und Unterstützung für Unternehmen - Förderinstrumente auf einen Blick

Die Bundesregierung unterstützt Kultur- und Medienschaffende während der Corona-Pandemie und hat Programme aufgelegt, um die Zukunft von Kultureinrichtungen zu sichern. Hier finden Sie einen Überblick über neue und bereits bestehende Hilfsangebote.

Mehr unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html#id1694894

Liquiditätshilfen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW nutzt dazu die bestehenden Kredite und verbessert dort die Zugangsbedingungen und Konditionen. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite durchleiten.
Darüber bietet die KfW ein Sonderprogramm an, in dem die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert sind. Sie betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010
und unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/?redirect=585280

KfW-Schnellkredit 2020

Update 9.11.:
Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie verlängert die Bundesregierung das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen.

Mehr unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

Kurzarbeitergeld

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler und kann rückwirkend zum 01. März 2020 ausgezahlt werden. Unternehmen können es zudem künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. Eine Beantragung ist zum Beispiel bereits dann möglich, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit vollständig erstattet. Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich. Eine weitere angepasste Zugangsvoraussetzung ist der Verzicht auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden. Die Maßnahme Kurzarbeitergeld greift nur bei Beschäftigten und nicht bei (Solo-) Selbstständigen. Grundsätzlich ist auch in kommunalen bzw. öffentlichen Betrieben (wie z.B. Theater, Museen) Kurzarbeit mit Bezug von Kurzarbeitergeld möglich. Allerdings muss der erhebliche und unvermeidbare Arbeitsausfall auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruhen.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
und unter: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-KUG/faq-kug-kurzarbeit-und-qualifizierung.html

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung

Update 9.11.:
Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden über das Jahresende hinaus bis zum 31. März 2021 verlängert.

Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Dies gilt unabhängig davon, ob der Antragsteller arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht. Die Leistungen der Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Der Antrag auf Grundsicherung kann formlos telefonisch, per E-Mail oder per Brief beim zuständigen Jobcenter gestellt werden.
Mehr unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2

Hilfen für Eltern und Familien

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung seine Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommensbußen abgesichert werden. Wenn erwerbstätige Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann, und Gleitzeit- bzw. Überstundenguthaben sowie Urlaub ausgeschöpft sind, erhalten sie weiter Geld vom Arbeitgeber, das diesem wiederum in Höhe des Kurzarbeitergeldes (in der Regel 67 Prozent des Bruttoeinkommens) von den zuständigen Behörden ersetzt wird. Außerdem wird der Zugang zum Kinderzuschlag vereinfacht, um Familien schnell zu helfen, die wegen der Krise Einkommensausfälle haben. Mit dem Kinderzuschlag werden Familien unterstützt, wenn das Einkommen zwar für den eigenen Lebensunterhalt, aber nicht für den der gesamten Familie reicht. Bei Neueinträgen wird nun vorübergehend nur das letzte Monatseinkommen geprüft – statt wie sonst das Einkommen der vergangenen sechs Monate. Damit sollen die Folgen von Lohneinbußen oder Arbeitslosigkeit abgemildert und sowohl Beschäftigte als auch selbständige Eltern erreicht werden.
Mehr unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Betroffene in der Krise zu unterstützen, greifen verschiedene steuerliche Erleichterungen. Hierzu zählen z.B. Liquiditätshilfen, Stundung von Steuerzahlungen, Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen sowie die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie bei den Überbrückungshilfen III.
Mehr unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

Künstlersozialversicherung

Die Möglichkeiten der Versicherten und Unternehmen, mit ihrer Arbeit Einkommen zu erwirtschaften, sind auch weiterhin stark eingeschränkt.
Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt.
Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Maßnahmen auf europäischer Ebene
   

Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission sowie die EACEA (Exekutivagentur) zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors angekündigt, bei der Umsetzung und Durchführung des Förderprogrammes Kreatives Europa mit ihren Säulen „MEDIA“ und „Kultur“ innerhalb der Grenzen des geltenden Rechtsrahmens die größtmögliche Flexibilität anzuwenden. Die BKM steht mit den zuständigen Stellen der Europäischen Kommission dazu in regelmäßigem Austausch.

Eine Übersicht finden Sie unter https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/content/corona-virus-consequences-creative-europe-programme-and-related-activities_en.

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Neues Informationsangebot: Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und aufgrund der anhaltenden Coronakrise richtet der CED KULTUR ein weiteres Angebot ein. Mit dem neu geschaffenen „Infodesk EU-Kulturförderung in der Coronakrise” informieren wir über aktuelle Förderungen aus EU-Programmen und geplante Maßnahmen ab 2021, die zur Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors in und über die Coronakrise hinaus beitragen. Des Weiteren stellt der Infodesk Hinweise zu Veranstaltungen und Publikationen rund um das Thema Corona und Kultur in Europa zusammen. Der CED KULTUR schafft damit ein weiteres Informationsangebot, das zum einen die durch Corona bedingten Herausforderungen für den Kultursektor aufgreift und zum anderen die aktuellen Verhandlungen des Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für 2021-2027 im Blick hat.
Quelle und mehr: https://kultur.creative-europe-desk.de/service/infodesk-corona.html

Stiftungen, Fonds, Initiativen und Verwertungsgesellschaften u.a.
   

Kulturstiftung des Bundes (KSB)

Die aus dem BKM-Haushalt finanzierte Kulturstiftung des Bundes bemüht sich einzelfallbezogen um geeignete Unterstützung für in Bedrängnis geratene Kulturschaffende. Wenn Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können, können laufende Projekte die bisher angefallenen Ausgaben grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich - durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden.

Mehr unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/coronakrise_aktuelle_informationen.html

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GEMA

Die GEMA wird finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle gewähren und dafür bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus entfallen für die Zeit der behördlich angeordneten Schließung von Betrieben deren GEMA-Vergütungen. Nähere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter https://www.gema.de.

Die GEMA stellt mit dem „Schutzschirm LIVE“ eine Nothilfe für GEMA-Mitglieder zur Verfügung, mit der Musikruheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können.
Die Gelder für den Corona-Hilfsfonds wurden aus den Mitteln für soziale und kulturelle Förderung bereitgestellt. Diese Gelder sind nun ausgeschöpft. Der Corona-Hilfsfonds ist geschlossen. Es können keine weiteren Anträge angenommen werden.
Mehr unter: https://www.gema.de/musikurheber/nothilfe-programm-fuer-gema-mitglieder/
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Deutsche Orchesterstiftung
Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Hier können auch Anträge auf Auszahlung einer Unterstützung gestellt werden; mit den bereits gesammelten Spenden können für jeden bewilligten Antrag einheitlich 600.- € ausgezahlt werden:
Mehr unter: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/
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Initiative Musik

Mit einem Hilfsprogramm unterstützt das deutsche Förder- und Exportbüro Musiker*innen in der aktuellen Ausnahmesituation, in der wichtige Konzerteinnahmen ausfallen. Das Programm wird durch die Einnahmen einer Spendenaktion ermöglicht.
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik.
In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Musiker*innen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 Euro pro Musiker*in betragen.
Das Antragsverfahren für das Hilfsprogramm, weitere Informationen sowie die Spendenkampagne finden Sie unter: https://www.initiative-musik.de/spende/

Beratungsangebote / Mitteilungen
      

Deutscher Kulturrat

Als Service für alle betroffenen Künstlerinnen und Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen, aber auch für interessierte Politikerinnen und Politiker und Journalistinnen und Journalisten hat der Deutsche Kulturrat die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und weiteres für Sie auf seiner Internetseite zusammengefasst: https://www.kulturrat.de/corona/

Im "Corona versus Kultur - Newsletter" des Deutschen Kulturrates finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie die unmittelbare Hilfe aus dem Kulturbereich selbst.
Wer den Corona versus Kultur - Newsletter noch nicht regelmäßig bekommt, kann sich einfach in den Newsletterverteiler des Deutschen Kulturrates (www.kulturrat.de/#newsletter) eintragen.

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Kulturrat NRW

Auf der Website des Kulturrats NRW finden Sie unter dem Menüpunkt „Corona-Informationen“ alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der Dinge: https://www.kulturrat-nrw.de/corona-informationen/.

Webinare: Corona-Hilfen für Künstler*innen ab 01.03. bis Sommer 2021
Der Kulturrat NRW reagiert auf die große Nachfrage nach Beratung bezüglich der unterschiedlichen Corona-Hilfsprogramme und bietet bis zum Sommer 2021 wöchentlich Webinare an. Die Online-Workshops widmen sich den Corona-Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstler*innen aller Kultursparten und für Kultureinrichtungen. Behandelt werden alle Hilfsprogramme, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung verfügbar oder angekündigt sind.
Im wöchentlichen Wechsel informieren Steuerberater Marcel Stenpaß und die Rechtsanwälte Janina Jundt und Prof. Clemens Pustejovsky über aktuelle Programme, aber auch über allgemeine und steuerliche Maßnahmen, die hilfreich zur Bewältigung der Krise sein können. Wer ist bei der „Überbrückungshilfe“ antragsberechtigt? Aus welchen Fördermitteln darf man Lebenshaltungskosten bestreiten? Und welches Programm schließt die Teilnahme an einem anderen aus? Die Berater*innen gehen auch auf individuelle Fragen ein.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 40 Personen pro Webinar begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nächste Termine:
Dienstag, 09.03. (17-19h) mit J. Jundt und C. Pustejovksy – hier geht es zur Anmeldung
Montag, 15.03. (17-19h) mit J. Jundt und C. Pustejovksy – hier geht es zur Anmeldung
Montag, 22.03. (19-21h) mit Marcel Stenpaß (Schwerpunkt Neustarthilfe) – Anmeldung in Kürze möglich
Mittwoch, 07.04. (19-21h) mit Marcel Stenpaß – Anmeldung in Kürze möglich
Dienstag, 13.04. (17-19h) mit J. Jundt und C. Pustejovksy – Anmeldung in Kürze möglich
Montag, 19.04. (19-21h) mit Marcel Stenpaß – Anmeldung in Kürze möglich
Mehr unter: https://www.kulturrat-nrw.de/online-workshop-corona-hilfen-fuer-freischaffende-kuenstlerinnen-am-01-03-2021/

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CREATIVE.NRW

CREATIVE.NRW steht fortlaufend in engem Kontakt mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, damit es weitere Angebote gibt, die auf die speziellen Bedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeschnitten sind.
Alle aktuell relevanten Informationen für die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hat CREATIVE.NRW auf seiner Website zusammengestellt und wird diese Sammlung ständig überarbeiten und aktualisieren, u.a. zu:

Mehr unter: https://www.creative.nrw.de/service/covid-19.html

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NRW LANDESBÜRO FÜR FREIE DARSTELLENDE KÜNSTE

Aktuelle Infos zu Regelungen, Hilfsmaßnahmen & Beratungsangeboten
Hier finden Sie eine Sammlung mit Hinweisen zu Beratrungsangeboten, finanziellen Hilfsmaßnahmen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Mehr unter: https://www.nrw-lfdk.de/index.php?article_id=398

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