regio :grün - Entlang der Strunde

Kernmaßnahme: Ausbau der Strundequelle

Quellbereich der Strunde, Planzeichnung

"Sprudelnder Auftakt"

Die Strunde entspringt östlich des Stadtteils Herrenstrunden. Der Quellbereich umfasst die Siefen von Unter- und Obertal sowie den Quelltopf nahe der Ortslage Herrenstrunden. Dieser ist ein wesentlicher Baustein für die Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach und damit ein wichtiger Bereich des Konzeptes :RegioGrün.

Ziel ist es, den Quellbereich zu erhalten und zu schützen, außerdem die Quelle und die quellennahen Bachbereiche ökologisch aufzuwerten. Als Gestaltungsmaterial ist der regionale Naturstein Grauwacke vorgesehen.

Schutz des Quellbereichs durch Besucherlenkung 

  • Sicherung und Inwertsetzung der Quelltopffassung
    Bei der geplanten Maßnahme ist vorgesehen, die bestehende, zum Teil abgesackte Einfassung des Quelltopfes aufzunehmen, zu reinigen und an gleicher Stelle neu zu versetzen.

    Dabei ist beabsichtigt, die Einfassung auf Grobschotter zu versetzen und sie nur rückwärtig mit Edelstahlankern in ein Betonfundament und den vorgesehenen Plattenbelag zu verankern.
  • Erstellung einer Schutzlage
    als Trittschutz aus Grauwacke-Natursteinplatten für Boden- und Quellhorizonte um den Quelltopf: Zur Sicherung der die Quelle unmittelbar umgebenden Quellhorizonte und der nicht befestigten Uferbereiche des Quelltopfs ist ein fächerförmiger Belag aus großformatigen Grauwackeplatten vorgesehen. Dieser Belag dient insbesondere der Besucherlenkung und der visuellen Inwertsetzung des Quellenbereichs.

    Der Belag schließt nur im Bereich der momentan vorhandenen Quellenfassung unmittelbar an den Quelltopf an. Die sonstige betretbare Fläche wird durch die fächerförmige Anordnung erst in einem Abstand von 1,50 bzw. 3,00 m zum Quelltopfufer entfernt angelegt.

    Es ist beabsichtigt, die Platten in eine 3-5 cm starke Splittbettung zu verlegen. Lediglich dort wo sich aufgrund eines mehr als 12 cm mächtigen Oberbodenhorizontes die Notwendigkeit ergibt, wird zusätzlich eine Schottertragschicht eingebaut.
  • Abgrenzung der betretbaren Flächen
    und Schutz der umgebenden Vegetationsflächen durch unbearbeitete Grauwacke-Natursteinblöcke: Die auf einer Splittbettung versetzten Grauwackeblöcke dienen nicht nur der optischen Begrenzung der betretbaren Fläche, sondern auch als Sitzmöglichkeit.
Das Pumpenhaus als Info-Rotunde
Das Pumpenhaus als Info-Rotunde
  • Lenkung der Quellenbesucher durch Treppenanlage
    Eine dem natürlichen Geländeverlauf angepasste Treppenanlage aus Grauwackeblöcken soll die weitere Erosion der umgebenden Hangflächen verhindern. Denn es ist vorgesehen, den oberhalb des Quelltopfes liegenden Wanderweg mit dem Quellbereich zu verbinden.
  • Lenkung der Besucher durch Anlage eines Weges aus Grauwackeplatten
    Statt der zur Zeit in großer Breite genutzten Fläche zwischen Strunde und Waldrand ist vorgesehen, den Besucherverkehr über einen ca. 1,5 m breiten Weg unmittelbar am Waldrand zur Quelle zu „führen“. Als Wegebelag sind großformatige, „stegartig“ verlegte Grauwackeplatten vorgesehen. Die Platten werden in eine 3-5 cm starke Splittbettung verlegt. Lediglich dort, wo der Oberbodenhorizont mehr als 12 cm stark ist, wird zusätzlich eine Schottertragschicht eingebaut. Der Weg wird an einzelnen Stellen durch unbearbeitete natürlich gebrochene Grauwackeblöcke begrenzt. Auch hier dienen die Natursteinblöcke der optischen Begrenzung der betretbaren Fläche und als Sitzmöglichkeit. Die Wegeführung erfolgt in einem Abstand von mindestens 3 ,00 m zur Oberkante der Bachböschung.
  • Schutz der quellennahen Bachaue durch Information und Besucherlenkung
    Sonstige Wegeflächen werden gebündelt und mit wassergebundenem Wegebelag instand gesetzt. Die Vielfalt der Infrastrukturelemente wird reduziert; Wegweise und Hinweisschilder werden zurückgebaut. Das bestehende und technisch notwendige Pumpenhaus wird aufgewertet als zentraler Standort für die Besucherinformation. Die Fassade des Pumpenhauses wird dabei rundum als Infosäule ausgestattet. Sie soll zum Blickfang am Ausgangspunkt der Route werden, mit dem Ziel, den Besucherinnen und Besuchern ökologischer und kulturelle Werte zu vermitteln.
  • Abstellmöglichkeiten für Fahrräder
    Ein attraktives Angebot, Fahrräder sicher abzustellen, erhalten Radfahrer mit auf der bestehenden Parkplatzfläche vorgesehenen Fahrradständern.

Der Aus- und Umbau der Strundequelle wird gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen nach den "Förderrichtlinien Naturschutz" (FöNa 2001)

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Die Strundequelle aus der Vogelperspektive

Ausbau der Strundequelle, Entwurf
Ausbau der Strundequelle, Entwurfsplan (Ausschnitt)
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des Gesamtplans
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