Standortvorteile
Die industrielle Entwicklung ist seit Jahrhunderten
historisch gewachsen und besonders von der Papierproduktion geprägt. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Papiermühlen entlang der Strunde gegründet. Als Johann Wilhelm Zanders 1829 die Schnabelsmühle übernahm, legte er den Grundstein für den Industriebetrieb, der auch heute noch größter Arbeitgeber der Stadt ist. Zinkbergbau und Metallverarbeitung als weiteres Standbein sind mittlerweile weitestgehend abgelöst von einer stark heterogenen Wirtschaftsstruktur, geprägt durch produzierendes Gewerbe, High Tech und Dienstleistungsbetriebe.
Eckpfeiler der Wirtschaftsstruktur sind die mittelständischen Gewerbebetriebe, deren Standortsicherung ein besonderes städtisches Anliegen ist - und die Tradition haben: Namen wie
Zanders, Saint-Gobain ISOVER G+H AG,
Krüger Instant sind überregional, wenn nicht international ein Begriff. Dem produzierenden Gewerbe wird auch zukünftig ein hoher Stellenwert beigemessen, denn dort liegt nach wie vor das Fundament des Strukturwandels: Wen will z.B. ein Steuerberater als Auftraggeber gewinnen, wenn rundum nur noch Steuerberater existieren? Innovation ist trotzdem kein Fremdwort für Bergisch Gladbach - im Gegenteil:
So entstand auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Interatom in den letzten Jahren der
Technologiepark Bergisch Gladbach, der heute über 110 Betriebe mit ca. 1.850 Beschäftigten beherbergt. Sehr bald wurden die bestehenden Gebäude zu eng - eine großzügige Erweiterung ist in Bau. Das integrierte
TechnologieZentrum wirkt dabei als "Durchlauferhitzer" mit hochwertigen Arbeitsplätzen im wissenschaftlichen Bereich. Hier wird zweifellos auch langfristig ein hohes Wirtschaftspotential liegen:
Unsere "grüne Stadt" mit ihrem Umfeld zieht kreative und innovative Unternehmensgründer an. In der Erhaltung und Nutzung dieser Ressourcen, verbunden mit der Sicherung des sekundären Sektors, liegt die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Bergisch Gladbach.