Die Ausstellungs-Trilogie „Duo" geht in die zweite Runde: Dreimal hintereinander, für jeweils etwa drei Wochen, bestreiten zwei Künstler/innen gemeinsam eine Ausstellung im Foyer der Volkshochschule an der Buchmühle. Vom 3. bis 27. März sind nun Werke von Mechtild Stroß und Waltraud Wolf zu sehen; die große Überschrift ihrer Exponate ist „Asche und Eis". Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, dem 10. März und 19.30 Uhr statt.
Die Idee für die Ausstellungsreihe stammt von der Bergisch Gladbacher Künstlerin Edda Jende. „Duo" bedeutet mehr als Kunst aus zwei unterschiedlichen Ateliers: Die Künstlerinnen haben ein gemeinsames Thema ausgewählt, dem sie sich von zwei Seiten angenähert haben. Bei einem der ausgestellten Werke sogar im bildlichen Sinne, auf dem sie gemeinsam die „Fusion" zwischen Asche und Eis vollzogen haben.
Mechtild Stroß und Waltraud Wolf arbeiten nicht das erste Mal zusammen bei dieser Ausstellung. Ihr Motto: Eigene Ideen individuell entwickeln, dann zusammenkommen. Dabei bleiben sie ihrem eigenen Bekunden nach „in aller Ernsthaftigkeit unernst". Dieser Anspruch wird besonders augenfällig bei der Betrachtung der Vitrine voll „Sehnsuchts-Socken" von Waltraud Wolf oder beim Studium der collagierten Postkarten mit Motiven aus den Fünfzigern, denen die Künstlerinnen Zuschauer aus dem Hier und Jetzt hinzugefügt haben.
Sogar Lerneffekte lassen sich durch die Ausstellung erzielen: Eines der Kunstwerke zeigt stark vergrößert einen kuriosen Zettelanhänger aus dem Schuhhandel, der auf zwei Fußbekleidungen gleichen Modells, aber unterschiedlicher Größe hinweist. Wie wird so etwas im Fachjargon genannt? Logisch, das ist ein „Unpaar". Hätten Sie es gewusst?