Rathausinfos Gleichstellungsstelle/Frauenbüro

Beim Girls’ Day hat die Zukunft bereits begonnen:
Mädchen(zukunfts)tag in der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach

Seit mehreren Jahren lernen Schülerinnen beim bundesweiten Girls’ Day im April in Betrieben und Werkstätten technische und handwerkliche Berufe kennen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, Michaela Fahner: „Wir möchten die Mädchen dazu ermutigen, ihren Talenten und Neigungen zu folgen, statt einfach tradierte Rollenvorstellungen zu übernehmen.“ Auf dem Ausbildungsmarkt der Zukunft wird Mädchenpower immer wichtiger werden.

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach hat sich nun schon mehrmals am Girls’ Day beteiligt. Die Schülerinnen konnten dabei – egal ob es um Umweltprüfmethoden oder das Zeichnen einer Karte von Hand beziehungsweise am PC ging – vieles selber ausprobieren und sich ein eigenes Bild von technischen Berufen machen. Eine Probe-Radmontage in der Kfz-Werkstatt gehörten ebenso zum Programm wie ein Blick in das Labor der Kläranlage Beningsfeld. Die Stadt Bergisch Gladbach bietet übrigens neben der klassischen Verwaltungslaufbahn viele Ausbildungen und Abschlüsse im technischen Bereich wie Kfz-Mechatroniker/-in oder Fachkraft für Abwassertechnik an und bildet auch vor Ort aus.

Ein interessanter Nebeneffekt des Bergisch Gladbacher Girls’ Day: Durch die Möglichkeit der Online-Anmeldung kommen inzwischen viele Mädchen nach Bergisch Gladbach, die hier weder wohnen noch zur Schule gehen – eine tolle Chance für die Kommune, über Orts- und Kreisgrenzen hinaus Publicity zu erlangen. Weitere Infos im Frauenbüro bei Michaela Fahner, Tel. 14 26 48.

Fotogalerie vom Girls' Day 2010: Zum Start bitte auf das Foto klicken

Im siebten Jahr in Folge wurde den Mädchen der Klassen 5 bis 13 am Girls’ Day 2010 in Bergisch Gladbach einiges geboten.

„Im Rahmen der Berufsorientierung wollen wir Mädchen mit Freude an technischen und techniknahen Berufen Mut machen, ihren Talenten und Neigungen zu folgen. Anhand von praktischen Übungen in Werkstätten, Büros und Einsatzorten in der Natur können die Mädchen sich überzeugen lassen, wie spannend und vielseitig diese Arbeit sein kann“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Michaela Fahner. Zunehmend fehlt Betrieben im techniknahen Bereich qualifizierter Nachwuchs, was für interessierte Mädchen ein wichtiger Anreiz sein kann, mit Mädchenpower eine entsprechende Ausbildung anzustreben.

Bürgermeister Lutz Urbach begrüßte in der Villa Zanders über 130 Teilnehmerinnen. Spontan bot er einem Mädchen an, ihn anlässlich des Girls’ Days zu begleiten, und es fand sich auch tatsächlich eine Mutige. Anschließend schwärmten die Mädchen in kleineren Gruppen zu den Angeboten in der Stadtverwaltung und im Katholischen Bildungsforum. Aufgrund einer hohen Beteiligung der einzelnen Produktbereiche der Stadtverwaltung wurde es den Mädchen ermöglicht, ein breites frauenuntypisches Berufsspektrum in 12 Bereichen kennenzulernen. Die Ansprechpartner-/innen vor Ort beantworteten den Mädchen gerne alle Fragen zum ausgesuchten Berufsbild. Die Schülerinnen konnten dabei – egal ob es um Umweltprüfmethoden, Gärtnern, Lackieren Abwasser- und Verkehrstechnik oder den Einsatz bei der Feuerwehr ging – vieles selber ausprobieren und sich ein eigenes Bild von technischen und handwerklichen Berufen machen. Praktische Arbeiten in der Kfz-Werkstatt gehörten ebenso zum Programm wie ein Blick in das Labor der Kläranlage Beningsfeld. Einen besonderen Start in ihren „Berufsschnuppertag“ konnten die 25 Mädchen verbuchen, die sich für den Beruf der Feuerwehrbeamtin angemeldet hatten. Sie wurden von mehreren Feuerwehrfahrzeugen sozusagen im Konvoi an ihren Einsatzort bei der Feuerwache gebracht, wo sie neben praktischen Vorführungen und Übungen zwei Einsätze - einen mit dem Rettungshubschrauber - hautnah erleben konnten.

Die Stadt Bergisch Gladbach bietet übrigens neben der klassischen Verwaltungslaufbahn viele Ausbildungen und Abschlüsse im technischen Bereich wie Kfz-Mechatroniker/-in oder Fachkraft für Abwassertechnik an und bildet auch vor Ort aus. Weitere Infos bei Dirk Prinz, Tel. 02202/14-2887.

„Wie wir werden, was wir wollen“ - Workshops und Podium für Oberstufenschülerinnen

Zum vierten Mal beteiligten sich die Katholische Familienbildungsstätte und das Cafe Leichtsinn der Kath. Jugendwerke mit Angeboten für Mädchen der Oberstufe am Girls` Day.
In einem Workshopangebot konnten sich die Schülerinnen mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen. Erfahrene Trainerinnen unterstützten sie dabei. „Wie ich werde, was ich will“ war ein Workshop, der gleich drei Mal angeboten wurde. In einem weiteren ging es um das sichere Auftreten in Bewerbungssituationen.
Nach den Workshops waren alle Teilnehmerinnen zum gemeinsamen Mittagsimbiss im Cafe Leichtsinn eingeladen, bevor das Podiumsgespräch mit erfolgreichen Frauen aus unterschiedlichen Berufsfeldern startete. Eingeladen waren Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln, Ilka Meyer-Storck, Diplom Restauratorin aus Bergisch Gladbach, Katrin Prediger, Mediengestalterin bei Heider-Druck und Christine Schelcher, Diplom Bauingenieurin aus Köln. In großer Offenheit berichteten sie den rund 50 gebannt lauschenden Zuhörerinnen von ihren eigenen Träumen und den dann erfolgreich eingeschlagenen Berufswegen. Moderiert wurde die Runde von Marija Bakker, Journalistin beim WDR Hörfunk in Köln.

Nächster Termin des Girls' Day

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