aktuelle Baumaßnahme
Bau eines Regenrückhaltebeckens mit vorgeschaltetem Regenklärbecken Cederwaldstraße
aktuelle Informationen zur laufenden Baumaßnahme
Bereits im Jahr 2010 wurde seitens des Abwasserwerkes mit der Bautätigkeit im Bereich der ehemaligen Grünfläche zwischen Tannenberg-, Haupt- und Dechant-Müller-Straße begonnen. Das neue in Stahlbetonbauweise errichtete Regenrückhaltebecken wurd Ende Juni 2011 fertig gestellt.
Parallel zur Errichtung dieses Beckens wurde auch ein neuer Regenwasserableitungskanal, welcher das zwischengespeicherte Regenwasser zur Strunde bringen soll, auf und neben dem Gelände des Reifenhandels Point S Hegemann in weiten Teilen erstellt. Darüber hinaus wurde bereits im Jahr 2009 ein neuer Regenwasserzulaufkanal vom Driescher-Kreisel entlang der Kalkstraße bis in die Dechant-Müller-Straße hinein verlegt. Durch diesen wird das Regenwasser der Innenstadt künftig zum neuen Regenrückhaltebecken fließen.
Die nächste Bauaufgabe bestand nun darin, das Regenrückhaltebecken sowohl mit dem neuen Zulaufkanal in der Dechant-Müller-Straße als auch mit dem neuen Ablaufkanal im Zufahrtsbereich zum Reifenhandel Point S zu verbinden.
Die hierzu notwendigen Verbindungsbauwerke wurden beide unmittelbar in der Hauptstraße errichtet. Diese musste somit an zwei Stellen auf jeweils der gesamten Breite aufgegraben werden, was eine Umlegung des Verkehrs zwingend erforderlich machte. Die Hauptstraße zwischen Tannenberg- und Dechant-Müller-Str. wurde provisorisch auf das neue Regenrückhaltebecken verlegt.
Zunächst wurde Anfang Mai 2011 hierfür auf der Stahlbetondecke des Beckens eine provisorische Asphaltstraße errichtet. Über diese und im Weiteren über die Dechant-Müller- und die Kalkstraße wurde dann in der 1. Phase, ab Mitte Mai 2011, der Hauptverkehr Richtung Innenstadt zum Driescher Kreisel geführt. Die Einbahnstraßenregelung in der Dechant-Müller- und in der Kalkstraße wurde hierfür aufgehoben. Der Bereich Hauptstraße 56-106 konnte vom Anliegerverkehr nach wie vor uneingeschränkt angefahren werden. Durch die Umlegung wurde erreicht, dass die geplanten Verbindungsbauwerke ohne Gefährdung oder Beeinträchtigung des Verkehrs erstellt werden konnten. (Details siehe Verkehrsplan 1)
Vor dem eigentlichen Bau der Verbindungsbauwerke mussten jedoch noch vorhandene Versorgungsleitungen der Rheinenergie, insbesondere eine große Hauptwasserleitung, umgelegt werden. Die hierfür erforderlichen Umbindearbeiten im Bereich der Einmündung Dechant-Müller- / Hauptstraße erforderten in der 2. Phase, von Anfang Juli bis Anfang August 2011, eine Verlegung des Anliegerverkehrs zum Bereich Hauptstraße 56-106 auf das Grundstück Autoteile Goldmann. (Details siehe Verkehrsplan 2)
Nach Abschluss der Umbindearbeiten wurde in der 3. Phase, ab August 2011, der Verkehr zwar weiterhin über das Regenrückhaltebecken, im Anschluss daran aber wieder in Gänze durch die Hauptstraße geleitet. Die Einbahnstraßenregelungen in der Dechant-Müller- und in der Kalkstraße traten wieder in Kraft. (Details siehe Verkehrsplan 3)
Nach Fertigstellung der Verbindungsbauwerke und Wiederherstellung der Hauptstraße endet diese 3. Phase voraussichtlich im April 2012. Der Verkehr fließt ab dann wieder genauso wie vor Beginn der Baumaßnahme.
Wiederhergestellt wird ab diesem Zeitpunkt dann noch die ehemalige Grünfläche, welche auch künftig wieder als Grün- und Erholungsfläche genutzt werden soll. Hierzu erfolgt die Anlage eines kleinen Spielplatzes und einer angemessenen Begrünung.
Nach Einbau der technischen Anlagen wird vom neu erstellten Regenrückhaltebecken lediglich ein kleines Betriebshäuschen sowie einige größere und kleinere Schachtabdeckungen mit Betriebswegen zu sehen sein.
Verkehrsbeeinträchtigungen wird es letztmalig im Herbst 2012 im Bereich der Dechant-Müller-Straße geben. Hier müssen zu diesem Zeitpunkt noch Regenwasserhausanschlüsse an den neuen Regenwasserzulaufkanal angeschlossen werden.
Im Bereich der Tannenbergstraße wird, ab dem Zeitpunkt der Umlegung der Hauptstraße auf das neue Becken, die normale Sackgassenregelung mit ausschließlicher Zufahrt von der Kalkstraße aus wiederhergestellt. Dazu werden die Poller im Bereich Einmündung Hauptstraße wieder aufgestellt und die provisorischen Parkplätze im Fahrbahnbereich werden in den Bereich zwischen die Bäume zurückverlegt.
Die geplante Verkehrsführung ist von der Ordnungsbehörde genehmigt worden und wird Phasenweise durch die Firma AVS Overath GmbH im Auftrag der bauausführenden Firma Sonntag eingerichtet und angepasst.
Das eine solche Verkehrsumlegung im unmittelbaren Umfeld der Maßnahme Beeinträchtigungen mit sich bringt, ist leider unvermeidlich.
Hierfür bitten wir schon im Vorfeld um Ihr Verständnis.
Ziel ist es stets, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.